14.11.2007 - 19:00 Uhr

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TV-Tipps mit viel Kubrick, ein bisschen Hader und kaum Lenin.

Text: christian-helten - Foto: ddp, dpa

Im Fernsehen läuft nur Schrott? Stimmt. Aber es gibt auch wunderbare Perlen bester Fernsehunterhaltung. Jede Woche stelllt jetzt.de sie dir vor. Unsere TV-Tipps in dieser Woche mit viel Stanley Kubrick, ein bisschen Joseph Hader und kaum Lenin.

Stanley Kubrick-Filme und Dokumentation Donnerstag, Montag und Mittwoch, Arte
Eyes Wide Shut: Ein Kubrick-Film mit Nicole Kidman und Tom Cruise. Eines hat Stanley Kubrick immer vermieden, wenn es um Filme ging: Es sich einfach zu machen. Er war ein Perfektionist, der seine Filme von der Drehbuchidee bis zum Schnitt unter Kontrolle haben wollte und seine Szenen bis ins letzte Detail ausarbeitete. Auch thematisch wählte er immer schweren Stoff: Menschliche Abgründe oder politisch und gesellschaftlich Brisantes. Zum Beispiel Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte die Bombe zu lieben (Donnerstag, 20.40 Uhr), eine beißende Satire über den Kalten Krieg, oder Lolita (Montag, 20.40 Uhr), die Verfilmung des umstrittenen Nabokov-Romans über Pädophilie. Arte zeigt nicht nur diese beiden Meisterwerke, sondern auch eine umfassende Dokumentation (Mittwoch, 22.30 Uhr) mit starkem Hommage-Charakter über den Regisseur und sein Gesamtwerk. Neben Privataufnahmen und Material von den Filmsets kommen auch Schauspieler und Regie-Kollegen wie Spielberg oder Scorcese zu Wort. +++ Ulysses Freitag auf Samstag, 17. November, 0:10 Uhr, ARD Ich habe nie versucht, Ulysses zu lesen. Und viele, die es getan haben und mir davon berichteten, haben den Versuch irgendwo im ersten Drittel als einen gescheiterten abhaken müssen. Vielleicht also mal mit dem Film probieren. Soll sehr gelungen sein. Hier aufnehmen. +++ Hader muss weg Freitag, auf Samstag, 17. November, 0:10 Uhr, 3Sat Bleibt auch dieser Ulysses-Versuch ein Versuch, gibt’s in der Nacht von Freitag auf Samstag noch den Hader. Joseph Hader, wohl der humorvollste Mensch, den Österreich je hervorgebracht hat. 3Sat zeigt in zwei Teilen sein Kabarett-Programm „Hader muss weg“, mit dem er aktuell auf Tour ist. Worum es dabei unter anderem geht, ist in diesem YouTube-Filmchen zu sehen. Es stammt aus Zeiten, als Harald Schmidt noch ohne Pocher war und Zeit hatte, mit seinen Gästen auch zu reden. Zum Beispiel darüber, warum Kabarett wie Jazz ist und was die Verbindung zwischen Göbbels, Diphtongen und deutschen Touristen ist. Hier aufnehmen. +++ Good bye, Lenin Mittwoch, 21. November, 20:15 Uhr, WDR
Daniel Brühl nervt. Sagen viele. Stimmt auch manchmal. Das ändert aber nichts daran, dass „Good bye Lenin“ echt amüsant ist. Nicht nur für Ostalgiker, sondern auch für alle, die gerade angesichts des alljährlichen Mauerfall-Medienrummels um den 9. November eigentlich von allem genervt sind, das mit der DDR zu tun hat. Hier aufnehmen. +++


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air_kaviar
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14.11.2007 - 21:21 Uhr
air_kaviar

daniel brühl in cargo ist der hammer.

Skaphod
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14.11.2007 - 23:10 Uhr
Skaphod

"amüsant" trifft good bye lenin mal gar nicht. pulp fiction ist vielleicht amüsant, aber darüber lässt sich streiten.

joni
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14.11.2007 - 23:41 Uhr
joni

HADER!!!!
mein bruder hat mir grad das hörbuch geschenkt
hab das programm live gesehen, finds genial

webs
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15.11.2007 - 00:27 Uhr
webs

Daniel Brühl ist in Cargo vielleicht der Hammer, der Film selbst dagegen leider nicht.
Ich bin sehr auf Salvador gespannt, für den er in Spanien ein paar Preise eingeheimst hat. Der soll angeblich schon in Deutschland (an-)gelaufen sein, das ist dann aber vollkommen an mir vorübergegangen.
Und nerven tut er sowieso nicht. Vielleicht die Leute, die auch keine Filme mit Tom Cruise mehr schauen, "weil man die Scientologen nicht unterstützen darf." Aber die haben eh keine Ahnung.

ChrisJumper
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15.11.2007 - 03:18 Uhr
ChrisJumper

Gestern kam Clockwork Orange, toller Film ;D

Wieso war das nicht in den Tipps?

tyler_durden
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15.11.2007 - 07:45 Uhr
tyler_durden

good by lenin war ja mal wohl dermaßen schlecht!! und daniel brühl wird überbewertet!!

diese ganzen abgewrackten filme über die gute alte schöne tolle witzige sexlastige durchspionierte DDR - furchtbar!! selbst der oscar gekrönte film "das lebend der anderen" hat es nicht geschafft, meine meinung über pseudo alles-war-toll-oder-schlecht lehrfilme über die DDR zu stärken.

ShesSoHigh
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15.11.2007 - 11:20 Uhr
ShesSoHigh

Daniel Brühl ist schrecklich. Und das ist kein Vorurteil sondern eine in einer langen Feldstudie bestätigte Tatsache.

TomJones
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15.11.2007 - 11:40 Uhr
TomJones

Ich fand den auch schon immer irgendwie richtig bescheuert.
Tom Schilling ist gut.

ShesSoHigh
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15.11.2007 - 11:40 Uhr
ShesSoHigh

finde ich auch :-)

plastikfinken
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15.11.2007 - 12:02 Uhr
plastikfinken

also ich find nicht, dass daniel brühl nervt. "good bye lenin" nützt sich allerdings nach dem ersten mal anschaun sehr schnell ab.

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christian-helten unbekannt

christian-helten

ist jetzt-Mitarbeiter und hat diesen Beitrag verfasst.