nebelscheinwerfer
Es ist eine Zeit, in der zu zarte Wimpern zu erfrieren drohen. In denen die Radiosprecher von Ungemütlichkeit sprechen. Während man sich einen Kamin vorstellen könnte und Stunden mit einer Teetasse und vielleicht würde der Regen leise, im weichen Licht der Straßenlaternen, [orangenes licht], zu Schnee werden. Es ist eine Zeit, in der die Tage so schnell vorbeigehen, weil es scheint, als würde die Dunkelheit sie abschneiden. Gar abreißen. Wie Papier, an dem man sich schneiden kann. Und während der Atem eins zu werden scheint mit dem Rest der Stadt, will ich mich festhalten an Erinnerungen. Wie diese alten Bilder, das Glitzern schon leicht abgenutzt, in Poesiealben. Ja, ich möchte solch ein Album sein, in ihm leben. Und gewünscht werden Alltäglichkeiten, während der Alltag mich immer mehr auffrisst. [weil ich frei sein will und es nicht kann und es vielleicht könnte aber doch nicht will] Wird der Winter anders werden? Wird Weihnachten noch einmal wiederkommen? Ich bin eine Erinnerungssammlerin und achja, schenkt mir doch einfach Erinnerungen. [Erinnerungen glänzen] Und nehmt mir manche ab. [an manchen hängen noch radiergummifäden, ausgetrocknet – fallsradiergummiaustrocknenkann.] Ich mag mir Gedanken machen über die richtige Temperatur von Badewasser, welche Spaghetti die billigsten sind, wann man Handschuhe braucht, was man zum Geburtstag schenkt, wann die Müllabfuhr kommt, wer ich bin und wer du und was wir sind und was das eigentlich alles ist. Wo werde ich sein? Wo bist du, währendem der Wind und die Äste gegen das Glas peitschen und Schirme, schwarze oder bunte Schirme, kaputtgehen. [wie ist das licht von nebelscheinwerfern, ist es hart oder weich? ist es orange?] Vielleicht sollte dieses Jahr noch ewig gehen. Sich an Straßenlaternen festbinden, Stirn und Nase dürfen plakatiert werden. Damit ich nicht mehr selbst denken muss. [verstehst du] Doch dann mag ich wieder Stadt sein und ein Haus aus Ikeamöbeln bauen und mir überlegen, wie andere Weihnachten sein werden. Warum es Leben gibt und wo die Worte wohnen. Und gar nicht wissen, wie tief man fallen kann. Ob man leise fällt oder laut. Ob man Ängste hört, wenn sie an die Decke stoßen. Ob man seine eigenen Schritte hört, nach dem Gefallensein. Sag, wo gehen wir hin? Wir gehen doch zusammen, oder? [ich weiß, ich muss es alleine. du darfst schweigen und meine hand kurz fest drücken. mit mir kinderfilme kaufen und mathe lernen.]- Wild ist die See. // Out of balance. 24.05.2012
- 2 Wochen Osterferien - 15.04.2012
- Version 1.6 14.04.2012
- Wenn ich doch nur könnte. 18.03.2012
- Na danke. 18.03.2012
pkt
deine Gedanken sind sehr warm und gemütlich
:-)
wintergefühl
:D








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13.11.2007 - 18:17 Uhr
chocolate_mon_amour