In den Schuhen von: Sarah Silverman

Was sind das für Schuhe?
Sarah Silverman trägt passend zu ihrem Tomboy-Look abgewetzte Chucks. Eigentlich sieht Sarah immer gleich aus, bewegt sich im style-technischen Niemandsland: Schlabbershirt mit Aufdruck, weite, etwas zu lange Jeans - und ihre Chucks.
Ihre Haare sind konservativ zum Zopf gebunden, ihr Lächeln verspricht Milde. Trotz dieser unschuldigen Erscheinung gilt sie in Amerika als „hottest, most controversial comedian“. Wer Sarah auf der Bühne erlebt, weiß, warum: Mit Witzen über Schwule, Schwarze, Juden, Behinderte, Obdachlose oder Leukämie-Patienten fühlt sie sich an den Grenzen des guten Geschmacks pudelwohl. Politische Korrektheit ist nicht ihre Sache, sie bricht mit sozialen Tabus, „von denen die meisten nicht mal wissen, dass sie sie haben", wie die New York Times schrieb.
Wo kommen diese Schuhe her?
Sarah Kate Silverman wird am 1. Dezember 1970 in eine jüdische Familie in New Hamphshire geboren. Sarah hat drei Schwestern, wovon eine Rabbinerin ist und eine andere, Laura, eine Nebenrolle im „Sarah Silverman Program“ hat. Sarah Silverman ist ihren eigenen Angaben zufolge seit ihrer frühen Jugend Bettnässerin und depressiv. Ihre dennoch positive Lebenseinstellung verdankt sie angeblich der verschreibungspflichtigen Droge Zoloft.
Sarah verdiente ihr Geld als stand-up comedian in Los Angeles, als sie 1993 Autorin und Schauspielerin für die amerikanische Kultsendung Saturday Night Live wurde, aus der schon Eddie Murphy und Mike Myers hervorgingen. Nach nur einem Jahr kündigte man Sarah, da sie nur einen einzigen Sketch schrieb und in der Sendung kaum in Erscheinung trat. Nach diversen Gastrollen im amerikanischen Fernsehen (Seinfeld, Crank Yankers) ging sie im Februar 2007 mit ihrer eigenen Sitcom „The Sarah Silverman Program“ auf Sendung. Die Show erwies sich als Riesenerfolg und brachte dem Sender Comedy Central Rekordeinschaltquoten.
Wo gehen diese Schuhe hin?
Sarah wird keine eigenen Kinder bekommen. Sie ist der Meinung, dass ihre Gene dafür zu schlecht seien. Sie möchte irgendwann Kinder adoptieren, keine weißen, sondern dem Promi- Trend folgend „something brown, but not too brown“. Sarahs Freund ist Jimmy Kimmel, der eine eigene Late-Night-Show im amerikanischen Fernsehen hat. Sarah möchte ihn solange nicht heiraten, bis Homosexuelle in Amerika heiraten können. Gerade ist in Amerika die zweite Staffel ihrer Sitcom mit großem Erfolg angelaufen. Die Staffel beginnt ähnlich kontrovers wie die erste: Sarah spricht in einem Cafe darüber, wie schwer sie es als Jüdin in dieser Welt habe. Ein schwarzer Kellner entgegnet, Schwarze seien die wahren Opfer in der Gesellschaft. Sarah beschließt, sich schwarz anzumalen, um einen Leidens-Vergleich ziehen zu können.
Die zweite Staffel zu „The Sarah Silverman Program“ ist bereits fertig
gedreht und bleibt hoffentlich nicht die letzte. „Vagina“ Silverman, wie sich Sarah gerne nennt, ist aber zu gut, um sich als Comedy-Legende Jahrzehnte lang im US-Fernsehen verbraten zu lassen. Sollte Silverman sich zurückziehen, bliebe ihr mehr Zeit für ihre liebste Freizeitbeschäftigung: Internetscrabble mit ihrer Nachbarin Alyssa Milano.
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ich weiß ja nicht, ob die bildersuche von google representativ ist, aber sie spricht eine andere sprache.
auch videos bei youtube ;)
aber sie is recht gut ja








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22.11.2007 - 20:02 Uhr
suey