Mit sozialistischen Grüßen - Franziska Drohsel will Vorsitzende der Jusos werden
„SOS – SPD“ kalauerte das Nachrichtenmagazin Der Spiegel unlängst auf dem Titel. Ein Bild zeigt die Genossen in Seenot, erste Spitzenpolitiker knapp vorm Ersaufen. Daneben Abtrünnige, die von einem vorbeisegelnden Oskar Lafontaine in ein weiter links gelegenes Boot gerettet werden. Tatsächlich fegt ein eisiger Wind zwischen den Berliner Regierungsvierteln, in denen die SPD (mit-)regiert. Wohlige Wärme herrscht dagegen im Coffeeshop gleich ums Eck der Humboldt Universität. Franziska Drohsel trinkt einen großen Milchkaffee. Sie trägt einen rosafarbenen Pullover und eine schwarze Hose. Die 27-jährige sieht jünger aus als sie ist. Große bronzefarbene Ohrringe baumeln über ihren Schultern. „Ein Portrait“, sagt sie zur Begrüßung, „hat noch nie jemand über mich geschrieben.“ In Zukunft wird sich das wohl ändern, denn alles deutet darauf hin, dass Franziska Drohsel am 23. November beim Bundeskongress ihrer Organisation zur Bundesvorsitzenden gewählt werden wird. Gegenkandidaten gibt es bislang keine – was nicht heißt, dass im Haifischbecken der Jusos nicht noch welche auftauchen können.
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weltherrrschaft sagte:
Und außerdem ist die gute nur vor der Kamera und dem Mikro "links". ...
erklär mal.
"Franziska Drohsel möchte nicht viel über ihr Privatleben in der Zeitung lesen. Wer genau zuhört, ahnt aber, dass sie weiß, wie hart es für einen Menschen sein kann, Geld zu verdienen – oder keines verdienen zu können."
Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Privatleben mit dem "Kennen wie man kein Geld verdienen kann"? Hat so was von Gangsta-Rappern, die irgendwo "Credibility" heischen wollen, in Wirklichkeit aber Notars-Söhne sind.
Und woher "ahnt" der Journalist was? Und wenn er etwas ahnt, warum fragt er dann nicht nach. Und wenn sie nicht antworten will, warum lässt er es dann nicht wenigstens sein, seine "Ahnung" zu erzählen und schweigt?
Hach wie süss (wenn's nicht so tragisch werden weil solche Politikprostituierte - egal wie se nun heissen - uns regieren). Die kleine Franzi wird sich später genauso klaglos in die Heerschar der Parteisoldaten einreihen wie alle andern auch die es zu etwas bringen wollen/wollten. Würd sie's ernst meinen wär se inner Linkspartei. Ach so, da kann man nix verändern ? Ja Franzi, aber inner SPD auch nicht. Jedenfalls nicht die Y-Tours. Und die anderen beiden anderen Forderungen auch nicht. Mit kommt's kalte Kotzen.
Da 'armut' uber 'weniger als der median haben' definiert ist, vermindert der wegzug eines multimilliardaers neben dem wohlstand auch die armut.
Gesellschaftliches Engagement in welcher Ausprägung auch immer, verdient dieses maßlose Kreuzfeuer nicht.
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11.11.2007 - 21:15 Uhr
nestroy
gute entscheidung, dort wär sie womöglich noch eine ALCA geworden...
;)