Unsre Schulen werden nur besser, wenn die Lehrer besser werden
Die Berater von McKinsey haben sich das Bildungswesen in den PISA-Streberstaaten angeschaut und rausgefunden: Schüler werden nicht besser, wenn man mehr Geld ins Bildungssystem pumpt; sie werden auch nicht besser, wenn man das Bildungssystem ändert. Sie werden nur besser, wenn sie super Lehrer bekommen. Klingt als Fazit simpel, ist aber doch neu.
Was ist das Geheimnis guter Bildung? Die Großbritannien-Abteilung des Beratungsunternehmens "McKinsey" hat eine Studie gemacht, in der steht, dass Bildung nur so gut ist wie die Lehrer, die sie vermitteln. Klingt wie ein Allgemeinplatz, wird aber zu einer neuen Erkenntnis, wenn man sich ein paar Dinge durch den Kopf gehen lässt. Laut dieser Studie hat Australien seit 1970 die Bildungsausgaben je Schüler nahezu verdreifacht und in den USA wurden sie seit 1980 verdoppelt - dennoch schneiden beide Länder in einschlägigen Bildungstests heute nicht besser ab als früher.

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-wegen g8 wurde einfach mal das 10. schuljahr weggelassen (und wir sind das einzige bundesland, welches die 10 wegläßt. super, wenn man mal als schüler umziehen muss, alle anderen lassen nämlich die 11 weg) und der rest des unterrichtsstoffes wird munter auf die anderen schuljahre aufgeteilt. englisch 6. klasse gymnasium artet zur farce aus: 4 statt früher 5 stunden unterricht, dafür aber MEHR stoff. und ne zweite fremdsprache lernen die auch schon ab der 6.
-in hessen gibt es unterrichtsgarantie+, was bedeutet, dass nicht-ausgebildete, aber vom direktor ausgewählte erwachsene (akademiker ist kein muss) die vertretungsstunden schmeissen. von klasse 1 bis 10 fällt von der 1. bis zur 6. stunde kein "unterricht" aus.
super idee, die schüler tanzen den meisten "aushilfslehrern" auf der nase rum, wenn sie nicht gleich schwänzen. "kinderbetreuung am vormittag" wäre da der bessere name.
und "guter lehrer" ist ein sehr relativer begriff.
ich denke allerdings, dass fortbildungen sinn machen, noch mehr sinn macht aber zusammenarbeit im kollegium. und kleinere klassen. und eine bessere schulausstattung. und. und. und.
"
Ab da hab ich nicht mehr weitergelesen.
Crushed_on_You sagte:
"Die Berater von McKinsey haben sich das...""Ab da hab ich nicht mehr weitergelesen.
Hahaha, super!
Ich denk mir auch, wenn das Bildungs- und Schulsystem so einfach ist, dass zwei Unternehmensberater es von Grund auf reformieren können, dann bitte, nur zu. Und den Sackschutz nicht vergessen.
man erreicht bei schülern nur etwas, wenn man verständnis, autorität, gelassenheit und motivation mitbringt. und nie vergisst, dass die (oft nervigen, oft ätzenden, oft lauten) kids vor allem menschen sind, die deinen respekt und deine aufmerksamkeit verdient haben, auch wenn du sie gerade mal an die wand klatschen könntest.
Ich finde, die Lehramtsausbildung wäre Sache für eine Fachhochschule mit starker Praxisorientierung. Dort sollten Lernmodelle erübt werden, die didaktischen Konzepte besser vermittelt und konzentierter überprüft werden.
PISA-Looser-Staaten
nur dass man das leider nach wie vor loser schreibt ...
ansonsten interessante studie.
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06.11.2007 - 19:15 Uhr
farilari