vom laut sein.
am liebsten möchte ich meinen mund jetzt weit aufreissen, um aus tiefster emotion dich anzuschreien. doch meine lippen sind ruhig und fest aufeinandergepresst und da wo meine mitte ist, wird es nicht mehr brodeln, wie in einem vulkan, der auszubrechen droht. da wird das wasser still stehen, denn ich hab den herd ausgeschaltet und werde ihn nur noch zum kochen wieder erhitzen, dann wird alles in einem topf gemischt, den tisch werde ich decken, wie sonst nur an hochzeiten, geburtstagen, toden und weihnachten. ein hoffen darauf, dass mein hunger kommen wird und das gekochte nicht zu salzig schmecken wird, denn meine tränen sind vergossen in den tee, der währenddessen in der küche gestanden hat. vielleicht sollte ich mich einwickeln, in schützende decken, denn mit zitternden händen, kann man kein fleisch schneiden und keine gabel zu munde führen. und was bleibt, ist stumm, aber immerhin hab ich für dich nicht mehr mitgekocht.
- Denke oder wir fressen Dich 14.02.2011
- Du bist die Sehnsucht in Mir. 19.05.2008
- "Was hast Du mit mir gemacht?" 18.05.2008
- in reih und glied. 02.12.2007
- unten drunter. 01.12.2007
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Zwischen Sinnenglück und Seelenfrieden bleibt dem Menschen nur die bange Wahl.
Schiller
(das bild in s/w würde besser dazu passen)
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05.11.2007 - 11:38 Uhr
matje