04.11.2007 - 19:00 Uhr

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"Niemand säuft sich absichtlich ins Koma": Marius hat ein Buch über die trinkende Jugend geschrieben

Text: roland-schulz

Als sein Roman „Die lange Straße“ erschienen war, erlebte Marius Meinhof etwas Seltsames: Politiker riefen ihn an und wollten reden. Das Buch, in einer räudigen Sprache geschrieben und einem kleinen Verlag nahe seiner Heimat erlangen erschienen, beschreibt zwei Wochen im Leben von Chris, der unter der Woche in die Schule geht und am Wochenende zum Saufen. Am liebsten Tüten, wie Chris die Mischungen aus Wodka und Orangensaft nennt, die er sich vor dem örtlichen Supermarkt zurecht macht. Seitdem hat Marius, 24, erlebt, wie es ist, plötzlich Kronzeuge für das Thema Jugend und Alkohol zu sein. Mit jetzt.de sprach er über das rechte Maß beim Saufen, die Angst der Erwachsenen vor Komasäufern – und Bier bei Podiumsdiskussionen.

Marius Meinhof Bild: privat Saufen, saufen, saufen – davon handelt dein Buch. Warum hast es geschrieben? Ich bin kein Spezialist für Jugendbücher, aber ich kenne schon „Crazy“ oder „Der Fänger im Roggen“. Ich habe mir oft gedacht: Meine Jugend war vollkommen anders als das, was da beschrieben wird. Deshalb kam ich auf die Idee, ein Buch zu schreiben, dass mal authentisch beschreibt, was Jugendliche machen. Oder besser: eine bestimmte Art von Jugendlichen. Welche? Mein Buch beschreibt eine Art von Jugendlichen, die vorm Supermarkt herumsitzen, dort billigen Alkohol kaufen und trinken – die, die jetzt oft in der Presse gleichgesetzt werden mit Koma-Säufern. Die Charaktere deines Buches trinken eigentlich die ganze Zeit. Gerade hat die Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing beklagt, dass sich junge Menschen immer häufiger betrinken – hast du da ein Generationenbuch geschrieben? Ich glaube, das ist zumindest der Grund, warum mein Buch – zumindest lokal, da wo ich wohne – so erstaunlich erfolgreich war: Weil es etwas beschreibt, was gerade im Brennpunkt der Öffentlichkeit steht – Jugendliche, die saufen. Saufende Jugendliche gab es doch schon immer. Da ich selber nicht jung war vor 30 Jahren, kann ich nicht sagen, was sich da verändert hat im Lebensgefühl. Ich kann nur sagen, dass heute Alkohol für fast jeden wie selbstverständlich dazugehört. Auch die, die keine Probleme haben, die gehen weg und trinken dann Alkohol. Vielleicht nicht unendlich viel. Aber sie trinken auf jeden Fall. Aber es heißt: Alkohol ist schlecht. Offen gestanden finde ich gerade, die Gefahr besteht darin, dass die Medien so darüber berichten, dass es rüberkommt, als ob alle Jugendliche vollkommen kranke Säufer wären. Das muss man mit Vorsicht genießen. Muss man nicht fragen: Inwieweit gehört es denn dazu, zum Erwachsen-Werden, auch mal an seine Grenzen zu stoßen, auch mal Erfahrungen mit Alkohol zu haben – und auch mal zu viel zu trinken? Es wird halt dann schlimm, wenn man sich wirklich massiv selbst schadet, weil man dauernd nur noch säuft. Konkretes Beispiel: In der Statistik, die die Bundesdrogenbeauftragte anführte, heißt es, dass sich ein Viertel von uns mindestens einmal im Monat betrinke. Ist das viel? Kommt ganz darauf, was die sich unter „betrinken“ verstehen. Ich würde aber sagen: Ein Viertel aller Jugendlichen betrinkt sich – oder sagen wir: trinkt Alkohol – einmal pro Woche. Aber wenn ich mir die Erwachsenenwelt anschaue – sicher trinkt ein Viertel aller Erwachsenen jeden Tag Alkohol. Wenigstens ein Bier. Insofern finde ich diese Zahl jetzt nicht so schockierend. Aber die Bundesdrogenbeauftragte sagt: Ein Viertel von uns betrinkt sich einmal im Monat, das ist schlimm. Ich finde es gut, dass jemand über Alkohol-Konsum bei Jugendlichen nachdenkt. Aber man muss aufpassen, dass es nicht so dargestellt wird, dass Jugendliche mit Komasäufern gleichgesetzt werden. Und das passiert. Ich kenne das von unserer Lokalzeitung: Da wird ein junger Mensch, der in der Öffentlichkeit trinkt, gleich zum Komasäufer. Was passt dir daran nicht? Also ich kenne niemand, der sich absichtlich ins Koma gesoffen hat. Aber wegen dieser Sichtweise sind dann Politiker sofort bereit, irgendwelche Gesetze zu verabschieden gegen Jugendliche, die in der Öffentlichkeit trinken, weil sie schon die Meinung im Kopf haben: Das sind alles Komasäufer. Vor kurzem gab es den Vorschlag, Jugendliche auch als Testkäufer einzusetzen, um herauszufinden, wo Jugendliche ihren Alkohol bekommen. Was hältst du davon? Ich bin nicht sicher, ob das in Ordnung ist. Aber ich bin überzeugt, dass die Leute herausfinden würden, dass die Jugendlichen überall Alkohol kriegen. Aber ich finde die Idee gar nicht so schlimm. Ich fände viel schlimmer, wenn die Jugendlichen nur noch abgeschoben würden. Wenn gesagt würde: Wir bekommen den Alkoholkonsum von Jugendlichen nur noch mit harten Strafen in den Griff. Chris, die Hauptfigur deines Buchs, trinkt am ersten Abend, den er im Roman erlebt, einen Liter Wodka-Orange, zwei Pils und fast eine halbe Flasche Apfelkorn. Ist Chris ein ganz gewöhnlicher Jugendlicher wie du und ich? Das ist schon ein heftiger Exzess. Eine halbe Flasche Wodka, eine halbe Flasche Schnaps, das ist viel. Aber ich muss bei mir in der Stadt nur zum Supermarkt gehen, an einem Freitag Abend, dann sitzen da 15-, 16-Jährige zu zweit mit ihrer Flasche Rum – und das ist vorglühen. Danach trinken die in der Kneipe noch was. Natürlich sind nicht alle so. Aber das existiert. Nachdem du dein Buch veröffentlich hattest – was waren die Folgen? Hier in meiner Heimat, in Erlangen, haben sich viele Politiker gemeldet, es gab Anfragen für Lesungen, Diskussionsrunden, Podiumsdiskussionen. Da ruft dann der Ortsvorsitzende der CSU an und sagt: Herr Meinhof, erzählen Sie uns mal was übers Saufen? Nein. Aber die für Familie zuständige Abgeordnete der CSU hier hat sich bei mir gemeldet, hat mir ein paar Pläne vorgestellt, die die Partei zu diesem Thema hat, und wollte wissen, was ich davon halte. Die FDP hat eine Podiumsdiskussion veranstaltet, bei der die ganze Stadtratsfraktion da war, zusammen mit Jugendlichen, und dann wurde sehr heftig diskutiert. Was passierte da? Es gab Auseinandersetzungen über die Frage, warum Jugendliche trinken. Ein Mädchen hatte zum Beispiel gesagt, man habe halt Angst vor der Zukunft – dann wurde ihr von einem Erwachsenen vorgeworfen, sie als Gymnasiastin habe doch gar kein Recht, Angst vor die Zukunft zu haben. Gab´s da auch alkoholische Getränke? (lacht) Ja. Es gab dann einen sehr lustigen Einwurf, als jemand sagte, dass fast alle, die über Alkohol und Jugendliche diskutierten, gleichzeitig ihr Weizen-Bier vor sich stehen hatten. Was glaubst du persönlich – warum trinken Jugendliche? Ich glaube, das hat ganz verschiedene Gründe. Sicherlich Perspektivlosigkeit, Frustration, Langweile. Und: In unserer Gesellschaft erlebt man die ganze Zeit Alkoholkonsum, bei Erwachsenen, in den Medien… Dass Alkohol süchtig macht, spielt natürlich bei manchen auch eine Rolle: Man trinkt erst ein bisschen was und dann immer mehr. In deinem Buch schreibst du: „Wer säuft, weil es ihm schmeckt, ist ein Erwachsener.“ Das ist ein typischer Satz von Jugendlichen. Das hört man oft: dass Jugendliche sagen, eigentlich finden sie Alkohol gar nicht so gut. Nur Erwachsene trinken, weil es ihnen schmeckt – Jugendliche trinken, um besoffen zu werden. Wenn du von Politikern angerufen wirst: Wie fühlt man sich denn als Kronzeuge fürs jugendliche Saufen? Es hat mich positiv überrascht, wie offen manche Politiker für dieses Buch und dieses Thema sind, vor allem von konservativen Parteien, wo ich etwas anderes erwartet hätte. Dass die nicht sagen: Polizei hin, alle fertig machen! Negativ überrascht war ich darüber, wie wenig Erwachsene teilweise über das Jung-Sein wissen. Ich habe ja keine Ahnung, wie die waren, als sie jung waren, aber was für Vorstellungen die haben…. Was für welche denn? Da gibt es Erwachsene, die sagen: Oh mein Gott, ich habe da einen 16-jährigen Jugendlichen gesehen, der hatte vier Bier bei sich! Die sind dann wirklich schlimm schockiert, als wäre das ein ganz übler Alkoholiker. Ein Lehrer hat zu mir gesagt, dass Schüler, die auf einer Schulfahrt trinken, schon abhängig sind, weil sie es nicht aushalten, auf der der Schulfahrt nichts zu trinken. Das ist natürlich lächerlich, weil viele Jugendliche nur auf Schulfahrten gehen, um dort trinken zu können. Wie siehst du das Saufen? Ich glaube, Saufen ist ein Symptom. Alkohol an sich kann nichts so Schlimmes sein – sonst wäre unsere Gesellschaft doch schon vor Jahrhunderten zerstört worden. Ich habe im Studium einen Stich aus dem 17. Jahrhundert gesehen, da stand drauf: Der Deutsche liebt den Trunk. Ich denke, dass Jugendliche so viel saufen, ist ein Symptom, dass irgendetwas nicht so gut läuft in unserer Gesellschaft. Was ist dann der richtige Umgang mit dem Thema Jugendliche und Alkohol? Der richtige Umgang wäre, zu akzeptieren, dass Saufen – in Maßen – etwas ist, das jeder mal erlebt. Jugendliche, die saufen, sind deshalb nicht verdammenswerte, kranke Alkoholiker oder Kriminelle. +++++++++ Marius Meinhofs Buch „Die lange Straße“ ist beim Burg Verlag erschienen und kostet 10,50 Euro.


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suesswarenabteilung
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Mag ich Mag ich nicht

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04.11.2007 - 19:22 Uhr
suesswarenabteilung

aha.und? irgendwas neues? musste da erstmal ein neuer hübscher bubi daher kommen und ein in jugendsprache geschriebenes buch a lá rocko schamoni oder lebert schreiben, damit "erwachsene" verstehen, dass wir uns nicht absichtlich ins koma saufen? überhaupt? was soll denn das? natürlich wissen die das... erwachsen... was heißt das schon... und "warum trinkt ihr?" na um betrunken zu sein... mann... blöde frage... aber lustig finde ich das mit dem erwachsene trinken, weils ihnen schmeckt. bin ich jetz erwachsen, weil mir weißwein schmeckt??? toll... vor allem, dass man sich damit auch betrinken kann. das heißt - ich bin beides. erwachsen und jugendlich. yeees. ich bin der übermensch. lächerlich.

nestroy
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Mag ich Mag ich nicht

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04.11.2007 - 19:53 Uhr
nestroy

"Ich denke, dass Jugendliche so viel saufen, ist ein Symptom, dass irgendetwas nicht so gut läuft in unserer Gesellschaft."

oje, erst tut er so aufgeklärt und dann kommt doch noch die diffuse(l) kulturpessimismusnummer...

grinsekatzejulie
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04.11.2007 - 20:01 Uhr
grinsekatzejulie

ich finds gut......wenigstens bringt er den leuten näher, was überhaupt passiert...und zwingt politiker und erwachsene auch mal dazu, nicht immer nur mit entsetzen und schärferen gesetzten zu reagieren, sonder n sich auch mal damit auseinander zu setzten, was trinken für jugendliche bedeutet und wie ihr alltag so aussieht (woräber reden sie[ängste. hoffnungen]....sie sollten nämlich viel mehr versuchen zu verstehn, woher diese probleme kommen könnten.....

air_kaviar
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04.11.2007 - 20:15 Uhr
air_kaviar

irgendwie geht dieses interview ins nichts.

Bernsteinhexe
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04.11.2007 - 20:40 Uhr
Bernsteinhexe

@suesswarenabteilung
Wenn die "Erwachsenen" nicht den Nerv haben, sich von Jugendlichen erstmal drei blöde Sprüche anzuhören, bevor sie eine Antwort auf die Frage kriegen, ist es vielleicht nicht mal so schlecht, dass es so ein Buch gibt.
Wer mit hauptsächlich vernünftigen Ansichten durchdringt, hat meinen Segen. Dabei darf er dann ruhig auch für sein Buch werben.

_gk
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04.11.2007 - 21:01 Uhr
_gk

>irgendwie geht dieses interview ins nichts.
und genau deshalb melden sich die politiker dann auch. weils ja irgendwie äh ist....so einer wird doch als feigenblatt eingeladen.

Kappi
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04.11.2007 - 21:27 Uhr
Kappi

ich mag bier

suesswarenabteilung
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04.11.2007 - 22:06 Uhr
suesswarenabteilung

@bernsteinhexe
wenn "erwachsene" sich WIRKLICH dafür interessieren würden, was JUGENDLICHE so treiben und warum und das alles, dann WÜRDEN sie die zeit investieren, sich die drei blöden sprüche anzuhören. aber es interessiert sie einen scheißdreck.

und hört auf mit dem "jugendliche trinken, weil die welt so schlecht ist"-gebrabbel. so ein blödsinn. DIE jugendlichen, die SAUFEN, weil sie keine perspektive haben sind nu wirklich die minderheit. und wenn jemand eine statistik dazu fordert, bin ich gerne gewillt, sowas gegen entgelt zu erstellen. fragt euch doch selbst, warum ihr angefangen habt alkohol zu trinken? isses nich lustig, betrunken zu sein? zu sagen "yeah, dicht", mal die ein oder andere wolke zu paffen? immer tun wir so scheiss-aufgeklärt und dabei sind wir doch alle gleich. die einzige, dies wirklich drauf haben, sind die LEUTE [egal, ob erwachsen oder jugendlich], die KEINEN alkohol und KEIN nikotin konsumieren. die sagen können "yippie yippie yeah, yippie yeah, krawall und remmidemmi" ohne einen im tee zu haben. "ja, aber wir können auch lustig sein, ohne alkohol" - ja warum trinkt ihr ihn dann? weil er schmeckt... und herzlich willkommen im erwachsener-jugendlicher-erwachsener-kreislauf... gute nacht...

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04.11.2007 - 22:07 Uhr
suesswarenabteilung

entgelD

belowlee
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04.11.2007 - 22:47 Uhr
belowlee

eine interessante Unterscheidung, die im Interview nahegelegt wird: jene, die sich absichtlich ins Koma saufen und jene, bei denen das einfach so passiert...?
Der entscheidende Punkt ist doch eher, warum Jugendliche oft so wenig Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl und Perspektive haben, daß sie meinen, das (mindestens partielle) kognitive Wegtreten befördere die Lebenssituation.
Es scheint immer mehr zu geben, die eine unbefriedigende Situation aushalten wollen (und sei es um die Preisgabe von Millionen Gehirnzellen), als daß sie mit großem Engagement eine Veränderung zu bewirken suchen.
Da muß schon viel Desillusionierung und Resignation vorhanden sein.

amplifythegoodtimes
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04.11.2007 - 23:00 Uhr
amplifythegoodtimes

Ich finde es gut, dass das Thema hier einmal von der anderen Seite betrachtet wird. Das Schlimme ist doch, dass Pubertierende mal so überhaupt gar keine Lobby haben.

gravelotta
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04.11.2007 - 23:06 Uhr
gravelotta

@ airkaviar

recht hast du. leere einöde bleibt.

nestroy
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04.11.2007 - 23:28 Uhr
nestroy

belowlee sagte:

Der entscheidende Punkt ist doch eher, warum Jugendliche oft so wenig Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl und Perspektive haben, daß sie meinen, das (mindestens partielle) kognitive Wegtreten befördere die Lebenssituation.


uff, wenn ich mir vorstelle als jungspund jahrelang solcherlei pädagogen- und soziologengesülz in der schule anhören zu müssen - ich würd auch das komasaufen anfangen.

barcelona88
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05.11.2007 - 00:19 Uhr
barcelona88

wenn er sagt in erlangen vor dem supermarkt, da fallen mir so spontan die sauftreffen vorm kaufland ein... kann diese beobachtung bestätigen.

belowlee
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05.11.2007 - 06:26 Uhr
belowlee

@nestroy: ich fasse zusamen: weil du von "gesülz" genervt wärest, würdest du etwas deiner gesundheit/deiner individuellen zukunft abträgliches beginnen? das ist dann ein klassischer fall von fremdbestimmung ohne wirkliche notwendigkeit und bestätigte damit den befund des mangelnden selbstwertgefühls und der fehlenden ich-stärke. (q.e.d.?)

nestroy
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05.11.2007 - 09:10 Uhr
nestroy

@belowlee.

ja, die soziologen.
jeder zweifel an ihren auf sozialklempnerei (= mehr relevanz = mittel für ihre zunft) hinführenden theorien wird als finaler beweis für ihre notwendigkeit umgedeutet.
(h.s.s.!)

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Mag ich Mag ich nicht

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05.11.2007 - 09:13 Uhr
nestroy

= hund sans scho

bulle
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05.11.2007 - 09:19 Uhr
bulle

ich trink was rein geht:)

Lehrgeld
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05.11.2007 - 09:32 Uhr
Lehrgeld

so darauf erstmal ein bier :-P Prost

beau
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05.11.2007 - 10:19 Uhr
beau

Wenn ich eine Sache nie verdammen werde, dann ist das Alkohol.

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05.11.2007 - 10:20 Uhr
beau

Abstoßende Menschen schon eher, nüchterne wie besoffene.

puster
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05.11.2007 - 12:13 Uhr
puster

ein scheinproblem wird hochgejazzt. das jugendliche alkohol trinken hatte schon 1000 v.c. keinen neuigkeitswert.

die durchpädagogisierten bevölkerungserzieher streben also weiter toleranzwerte um null-promille an, nonkonformität bitte nur mit mehrheitsbeschluss.

warum wird eigentlich aus einem innerfamiliären problem ein gesellschaftliches gemacht? gegen die politisierung aller lebensbereiche: ich.

Mari2
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05.11.2007 - 13:10 Uhr
Mari2

Hey Leute...

Die Kritiken an dem Interview sind ja teilweise recht hart, aber ich finde sie auch z.T. ganz gut bzw. ich stimme ihnen selber zu. (Obwohl ich das ja selber gesagt habe). Trotzdem stehe ich zu dem meisten was ich gesagt habe.
Aber es ist nun mal so: In einem Interview, vor allem wenn man ziemlich nervös ist, da kann man nicht so lange darüber nachdenken, was man sagt. Fragen wie: "Warum Trinken Jugendliche" etc. haben mich ein wenig aus dem Konzept gebracht. Besser wäre es gewesen zu sagen:
In dem Buch habe ich etwas beschrieben, das real ist. Aber warum die Leute Saufen, ob das gut, schlecht oder egal ist etc., darum geht das Buch nicht und diese Frage kann ich eigentlich nicht beantworten, da kann ich nur meine Meinung sagen, die nicht "richtiger" ist als irgend eine andere.
"Die laneg Straße" beschreibt übrigens einfach nur die Realität in Erlangen und hält sich nicht mit irgendwelchen Erklärungen und Theorien auf.
Trotzdem finde ich es wichtig, dass Leute so ein Buch wie meines Lesen. Vor allem solche, die zwar Entscheidungsgewalt haben, das (nächtliche) Leben der Jugendlichen aber gar nicht kennen, weil sie jeden Abend ab 8 brav vorm Fernseher sitzen. Ich sehe nämlich eine große Gefahr darin, dass gewisse Jugendliche ausgegrenzt bzw. durch Zwang angepasst werden sollen und dass ihr Verhalten derart negativ in der Öffentlichkeit dargestellt wird.

PS: Hat eigentlich irgend jemand von euch das Buch gelesen?

Marius

mondmadel
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05.11.2007 - 13:33 Uhr
mondmadel

das - dass - gewusst wie! nerv!

Yii
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05.11.2007 - 14:35 Uhr
Yii

das buch habe ich nicht gelesen, nein. aber dafür, dass der typ da ein ganzes buch drüber geschrieben hat d.h. sich länger damit auseinander gesetzt hat finde ich, dass die antworten in diesem interview, dessen einzige aussage ja letztendlich war, dass die jugenlichen nicht pauschal verurteilt werden sollen, ein bisschen dürftig sind. einerseits wird natürlich vieles hochgeschaukelt, aber ich bin nicht der meinung, dass der konsum von alkohol eine komplett private sache ist. klar müssen jugendliche selber ihre eigenen grenzen kennen lernen, doch solten sie vorher doch schon eigentlich wissen, dass diese existent sind. auch wenn das buch anscheinend nur beschreibt ist es doch trotzdem als positiv zu erachten, dass es darauf eine so große rückmeldung gab. klar, warum nicht gleich? aber immerhin.

puster
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05.11.2007 - 14:39 Uhr
puster

@mari2

wenn ein interview schlecht ist, liegt es am interviewer - nicht am interviewten.

alcofribas
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Mag ich Mag ich nicht

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05.11.2007 - 15:24 Uhr
alcofribas

ich frage mich auch, was diese hysterie soll. umgang mit legalen und illegalen drogen gehört zum erwachsen werden. wie soll ich wissen, wo meine kritische marke liegt, wenn ich sie nicht öfters während meiner adoleszenz überschritten hätte.

nach heutigen maßstäben war meine jugend komasaufendes prekariat im kleinkriminellen milieu. nur war frau von der leyen damals noch nicht so präsent. haha.

puster
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05.11.2007 - 15:48 Uhr
puster

@alco

das wichtigste merkmal unserer gesellschaft: riskiovermeidung.

ich sag' nur fahrrad fahren mit sturzhelm. das ist der gipfel der verweichlichung.

alcofribas
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05.11.2007 - 15:51 Uhr
alcofribas

darwin muß doch auch recht behalten. haha. aber nein, unserer verlotterten gesellschaften minimieren jedes risiko, jeder volldepp erreicht das zeugungsfähige alter und vermehrt sich.
die folgen sind bekannt: rentenlücke, kollaps der öffentlichen kassen, treibhauseffekt, zweidrittelmehrheiten für die CSU

puster
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05.11.2007 - 16:17 Uhr
puster

@alco

aber wer hat uns verraten!? genau.... . ;)

die haben die vollkaskomentalität durch ihr sozialstaatsgeschwurbel erst gesellschaftsfähig gemacht. erst die rente nach 65, jetzt bachblüten-homöophatische ganzkörpermassagen gegen bore-out-syndrom-geschädigte.

alcofribas
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05.11.2007 - 16:19 Uhr
alcofribas

"jetzt bachblüten-homöophatische ganzkörpermassagen gegen bore-out-syndrom-geschädigte"

hast du da genauere informationen? ich bin ja leidend, neuerdings. haha

Salladin1193
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05.11.2007 - 16:28 Uhr
Salladin1193

@puster:
Wenn du jemanden kennst, der bei einem Fahrradunfall das Leben verloren hat und ein Helm ihm vielleicht das Leben gerettet hätte...Naja, vielleicht ist er ja an "Verweichlichung" gestorben...

Jugendliche saufen, weil sie Spaß haben wollen. Ganz einfach. Perspektivlosigkeit, Langeweile... quatsch! Ich bin selbst 18, in meinem Freundeskreis trinken viele, haben alle ihren Job, Schule, Gymi was auch immer. Die trinken weil es Spaß macht besoffen zu sein. Was will man dagegen machen? Gesetzte? Wohl kaum. Alternative Spaßangebote? Naja. Weniger Gruppenzwang, mehr Sebstbewusstsein? Schon eher! Jeder soll seine Erfahrung machen und daraus hoffentlich lernen. Man kann niemanden zu etwas zwingen...

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05.11.2007 - 16:28 Uhr
Salladin1193

@puster:
Wenn du jemanden kennst, der bei einem Fahrradunfall das Leben verloren hat und ein Helm ihm vielleicht das Leben gerettet hätte...Naja, vielleicht ist er ja an "Verweichlichung" gestorben...

Jugendliche saufen, weil sie Spaß haben wollen. Ganz einfach. Perspektivlosigkeit, Langeweile... quatsch! Ich bin selbst 18, in meinem Freundeskreis trinken viele, haben alle ihren Job, Schule, Gymi was auch immer. Die trinken weil es Spaß macht besoffen zu sein. Was will man dagegen machen? Gesetzte? Wohl kaum. Alternative Spaßangebote? Naja. Weniger Gruppenzwang, mehr Sebstbewusstsein? Schon eher! Jeder soll seine Erfahrung machen und daraus hoffentlich lernen. Man kann niemanden zu etwas zwingen...

katharina44
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05.11.2007 - 16:43 Uhr
katharina44

jetzt mal im Ernst: ich verstehe die aktuelle Diskussion nicht. Bin mittlerweile 31, berufstätig, fest liiert & bürgerlich - und natürlich habe ich von 15-25 gesoffen wie ein Loch. Wie jeder andere in meinem Bekanntenkreis auch. Kleine Einschränkung: in meinem deutsch-englischen Bekanntenkreis. Die Schweizer (bin mit 23 nach Basel gezogen) saufen nämlich nicht so viel. Gut, damals gab's noch keine Alkopops. Aber billigen Wodka vom Aldi, den wir mit einem Tröpfchen Orangensaft parfümiert haben. Wo ist der Unterschied? Was ist heute anders? Vielleicht die allgemeine Gesundheitshysterie?

puster
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05.11.2007 - 16:47 Uhr
puster

*g* du hast doch den superdraht zur ulla!

alcofribas
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05.11.2007 - 16:53 Uhr
alcofribas

aber gesetzlich versichert und so, die sind da unverständlich konservativ, bei allem, was die engen horizonte der schulmedizin sprengt. das wassermannzeitalter möge endlich auch dort einzug halten.

seethesunshine
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05.11.2007 - 17:36 Uhr
seethesunshine

kein alkohol ist auch eine lösung...
eine besonders gute, wie ich finde.

puster
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05.11.2007 - 17:47 Uhr
puster

@salladin

vielleicht hätte es ihm das leben gerettet. vielleicht hätte ihn auch ein separater fahrradweg gerettet oder automatische geschwindigkeitsbegrenzer für autos oder einfach eine andere route.

die wahrscheinlichkeit bei einem fahrradunfall aufgrund fehlenden helms zu sterben ist so minimal, daß es sich kaum lohnt, dafür so einen aufriss zu machen. ist ja jedem selbst überlassen, helm zu tragen. aber warum beim fahrrad fahren aufhören? weshalb nicht als fußgänger?

kikuju
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05.11.2007 - 17:58 Uhr
kikuju

diese bundesdrogenbrauftragte, die kann man dich eh nicht ernst nehmen. das ist so eine klosterschülerin, die trinkt samstags abends mal eine schorle und das wars.
ich sage nicht, dass man sich bis zur alkoholvergitung gesoffen haben muss für den job, aber wer sagt, er habe noch nie auch nur an einer zigarette gezogen und natürlich auch nie alkohil getrunken, ich finde das einfach nicht glaubwürdig. da macht jemand politik, der einfach keine ahnug von realitäten hat.
das ist so, wie wenn der papst über sex redet.

buenaire
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05.11.2007 - 18:57 Uhr
buenaire

@Katharina
Kann deine Erfahrungen voll und ganz bestätigen. Ich hab auch gesoffen, weil ich Bock drauf hatte. Nicht weil ich irgendwie schwach oder fremdbestimmt war. Ich hab meine Leidenschaft für den alkohol vor meinen Kumpels anfangs sogar verheimlicht, weil die das Scheiße fanden, ich hab mich halt an die älteren gehängt. So what? In die Kategorie erwachsen zu rutschen, wenn einem Alk schmeckt, find ich nicht so schlecht. Ich trinke mittlerweile tatsächlich weniger und gezielt, also nicht mehr Hansa Palettenweise, sondern gern auch mal ein, zwei Augustiner am Abend.

Na ja, das Problem wird gemacht, von denen, die unsere Gesellschaft immer perfekter haben wollen. Jeder hat (ist) ein Problem, der von der psychologisch nachprüfbaren und statistisch messbaren Norm abweicht. Das geht mir auf den Senkel, ist aber eine Entwicklung, die schon seit ungefähr 100 Jahren beklagt wird. Dazu.. Max Weber.. Und ich bin mir auch sicher, dass sie den Alkkonsum, wenn nicht ganz verbieten, so doch zumindest immer mehr einschränken und ächten. Wir, die Maschinen der Wirtschaft.

kulturgut
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05.11.2007 - 20:15 Uhr
kulturgut

ich denke dass der mensch grundsätzlich interesse an drogen hat und mit diesen einen geisteszustand herstellen möchte, der auch anders erreichbar wäre, aber auf diesem weg nicht gesund herstellbar ist. daher bin ich für mich selbst strikt gegen drogen. äh, ausser mal nem glas wein und kaffee und so.

ich glaube aber nicht, dass es sache des staates ist, menschen von drogengebrauch abzuhalten, weder von alkohol noch sonstigen drogen. dafür braucht man viel zu viel überwachungsstaat. und der ist immer viel gefährlicher als es drogen je sein können.

lea2
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05.11.2007 - 20:16 Uhr
lea2

also:mir hat schon als mensch unter 20 alkohol geschmeckt. und gesoffen hab ich auch. wie ein loch, die anderen auch und wir hatten spaß dran, besoffen zu sein. so. und ich mach das in mehr oder weniger regelmäßigen abständen immer noch ganz gern...bin ich jetzt koma-sauf-kandidatin?
dennoch sollten wir alle uns gedanken über die schon einfache zugänglichkeit von alkohol machen...gelegenheit macht säufer......und daß bei podiumsdiskussionen bier getrunken wurde, ja tut mir leid, da haben sie sich aber fein selber disqualifiziert!
und zu frau bätzing, hab vor nicht all zu langer zeit ein längeres radio-interview mit ihr gehört und meiner meinung nach hats die frau schon drauf und ist überhaupt nicht weltfremd!
und dieses ganze perspektivlosblabla von unserer übersättigten wohlstandsjugend aus einer der reichsten industirenationen der ersten welt!kotzwürg! jammern auf hohem niveau können wir deutschen echt gut! da muß man sich ja besaufen......

jurette
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05.11.2007 - 21:42 Uhr
jurette

puster sagte:
@alco

das wichtigste merkmal unserer gesellschaft: riskiovermeidung.

ich sag' nur fahrrad fahren mit sturzhelm. das ist der gipfel der verweichlichung.



Nein. Das ist Autofahen mit Gurt :)

puster
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06.11.2007 - 10:27 Uhr
puster

@jurette

hahahaha!

stimmt!!!

Gambit
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Mag ich Mag ich nicht

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06.11.2007 - 10:32 Uhr
Gambit

"und dieses ganze perspektivlosblabla von unserer übersättigten wohlstandsjugend aus einer der reichsten industirenationen der ersten welt!kotzwürg! jammern auf hohem niveau können wir deutschen echt gut! da muß man sich ja besaufen......"


wenn sich eine Gesellschaft mit den Gegenbenheiten ihrer Zeit zufriedenstellte, würde diese sich auch bestimmt weiterentwickeln...
davon, dass in Afrika Kinder verhungern wird der arbeitlose Teen aus Cottbus sicher keine glücklichere Kindheit haben.

butcher_boy
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Mag ich Mag ich nicht

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06.11.2007 - 17:02 Uhr
butcher_boy

ich habe mir das buch kürzlich aus der bücherei geliehen, aber nach 2 seiten wieder weggelegt. dass sich jugendliche für sein buch nicht interessieren kann ich verstehen, denn es ist mehr als langweilig, aber dass sich gerade erwachsene damit beschäftigen...? Sehr seltsam. Jedenfalls kann ich es nicht empfehlen, ziemlich leer, schlecht geschrieben, Lebert-Abklatsch

suji
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Mag ich Mag ich nicht

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17.12.2007 - 00:28 Uhr
suji

Ich habe das Buch auch kürzlich gelesen und fand es eigentlich ziemlich gut. Klar gibt es keinen klassischen Roman-Spannungsbogen, aber die Geschichte geht eben über den Alltag und da gibt es nur alltägliche Probleme,, die sind dafür aber auch authentisch. Aber gerade das war für mich spannend zu lesen, weil ich mich in vielen Situationen wiedergefunden habe. Und das Buch kommt nicht mit tollen altklugen Schlussfolgerungen à la "und deswegen habe ich nie wieder Alkohol getrunken" daher.
Wahrscheinlich ist das Buch echt Geschmackssache, vor allem wegen der derben Sprache, aber der Lebert z.B. kommt mir viel weniger "echt" vor.

fabi16
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Mag ich Mag ich nicht

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28.03.2008 - 01:50 Uhr
fabi16

Gott sei dank bin ich Kiffer .... Und ich schäme mich nicht warum auch?c..,,,, JEDEM DAS SEINE !!!!!


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roland-schulz offline

roland-schulz

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