zerstückelt.
die stimmung um den tisch ist glücklich und in mir drin frage ich mich was mit mir los ist, mache mir gedanken darüber, wieso ich so bin wie ich bin. komme zu keinem schluss von recht oder schlecht, was auch nicht nötig ist. ich wünsch mir mich von aussen zu sehen, ein klarer blick auf mein stück leben. dann reisse ich stück für stück aus meinem körper und lege es in die welt, bis sie allesamt da liegen, meine knochen, die organe, sehnen und fasern. vermischt mit dem blut das von jedem dieser, in reih und glied geordneten stücken tropft, sehe ich vor meinen füsse am boden, ein bild von dem was ich zu sein scheine. schüttle meinen kopf, der leer ist, weil die synapsen unsichtbar erscheinen und weil gefühle nicht materiell in einen ordner abzuheften sind.
- wie. 06.05.2008
- leerräume. 25.04.2008
- kampfgeist. 16.04.2008
- bewegung. 05.03.2008
- wenn. 02.03.2008
(und obwohl wir es wissen versuchen wir es immer wieder...)
heute-zu-tage bestimmt nicht immer das sein das bewußtsein, auch nicht das bewusstsein das sein, sondern immer mehr der schein bestimmt sein und bewusstsein....
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02.11.2007 - 16:44 Uhr
kishne
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