"Jesus war der erste Antifaschist": Wie die katholische Jugend gegen Nazis protestiert
Die katholische Jugend spielt verrückt, sagt der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in Köln – und zwar am Samstag: Der Jugendverband ruft zur „MobCologne“ auf, um ein Zeichen gegen Rechtsradikalismus zu setzen.
jetzt.de sprach mit Christian Linker, dem Diözesanvorsitzenden des Kölner BDKJ, über katholischen Antifaschismus, den Unterschied zwischen Kirche und Fußball – und warum Nazis auch mit Blumen zu bekämpfen sind.


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zweitens handelte es sich zumeist nicht um Religionskriege (wobei das Mittelalter, stark von Religion geprägt schon einige schlechte Beispiele zeigt), sondern um Machtkriege, von verschiedenen Herrschern teilweise auch dem Papst (nicht gleich Kirche, sondern auch nur ein Bestandteil dieser!), die von diesen teilweise mit Religion gerechtfertigt wurden.
drittens sollte man Fehler von Menschen (nicht von einer kompletten Einrichtung, der die heutige Gesellschaft sehr viel verdankt (was dir wenn du als begnadeter Historiker ;) mal in die Vergangenheit vor Christi guckst auffallen sollte) auch mal vergessen können oder glaubst du, dass alle deine Vorfahren brave Engel waren?
Das ist der Punkt!
Im Mittelalter gab es, vereinfacht ausgedrückt, kaum etwas was nicht von der Religion beeinflusst wurde. Deshalb ist es schwer da abzuschätzen was wirklich von der Religion und was von der Gier der Herrscher bedingt war.
Nach der Theorie "Fast alles Böse geht von der Religion aus" hätte sich mit der vermehrten Aufklärung die Welt zunehmend friedlicher entwickeln müßen.
Gerade die linken Herrschaftssysteme, die sich sehr klar gegen Religion positioniert haben, zeigten aber das Gegenteil.
Und natürlich sind es die Menschen, aber Religion ist nun mal ein äußerst mächtiges Instrument in falschen Händen und hat sich immer den gegebenheiten angepasst, also den Stärksten unterstützt.
Nochmals, ein wahrer Gläubiger braucht keine Institution die für ihn spricht und seine Meinung steuert. Und hier liegt der Fehler.
Da muß ich dan passen *schmunzel*
Oder gefällt dir die evangelische Kirche besser? diese haben nicht die festgefahrenen Strukturen und sind in diesem Sinne keine solche Instutitution mit einer Führungsperson?
löl "Glauben braucht keine Institution", sieht man darin wie viele Generationen "der Glaube" überlebte nachdem sich die Menschen von der Kirche mit diesem Argument im Laufe der Aufkläung abgewendet hatten. Mal abgesehen davon, dass der christliche Glaube (und somit die christliche Religion) von vornerein gewisse feste Formen hatte (Kreis der Jünger, Gemeinschaft etc.) was so von Jesus auch gewollt war.
aber stimmt schon eine Kirche (nicht eine Religion - Religion ist was die Meinschen glauben) in den falschen Händen kann große Macht ausüben
Was mir hier besonders weh tut, ist dass sich das ganze auf einem schlechten Witz von einem Kindermärchen aufbaut (Bibel, Koran und co.) und die Leute so dumm sind, wie schafe jeden Scheiß zu gehorchen.
Letzte Beispiele Bosnienkrieg, Al Quaida mit ihrem Jihad und die gegenteilige Bewegung in USA (Google mal nach Museum of Creation, das ist der Lacher des Jahrhunderts), Katholiken gegen Protestanten in Nordirland, Pakistan/Indien, und und und. In den meisten Fällen handelt es sich um die Völker die eine gemeinsamer Herkunft haben und sich lediglich durch die Religion unterscheiden, diese wird dann als das Hauptkriterium für die nationale unterscheidung genommen.
Ich will gar nicht so weit zurückschrauben bis zu Hexenverbrennungen, Kreuzzügen, islamischer Invasion mit Mohammed, einzug der Türken nach Europa, verbrennungen von Wissenschaftlern weil sie sagten dass sich der Himmel nicht um die Erde dreht etc. Ganz zu schweigen dass die ganzen Märchensammlungen immer wieder umgeschrieben und geändert wurden um diverse Ziele zu unterstützen etc.
Tatsache ist, in jedem harten Regime, sei es Deutschland im 2. Weltkrieg oder AlQuaida heute oder sonst was stand die Kirche immer in den ersten Reihen mit Unterstützung des Mordens, Vertreibungen und ethnischen Säuberungen. Immer, ohne eine einzige Ausnahme.
Und ja, es liegt natürlich an den Menschen, aber so einem kranken, labilen Haufen wie die "Geistlichen" dürfte man niemals so eine Macht in die Hand geben.
Ich habe also nichts dagegen wenn jemand gläubig ist, das ist eine rein persönlicvhe Sache. Wenn ich an dasd Nudelmonster glauben will, fein, geht ja niemanden was an. Aber wozu die Kirche?
Und nochmals die Frage: wozu braucht ein Gläubiger eine Institution die ihm die Meinung eindrescht? Da warte ich immer noch auf eine konkrete Antwort. Die weiß ich ja bereits, aber wisst ihr es bzw. wollt ihr es zugeben?
Naja ich glaub die Diskussion macht wenig Sinn, weil wir beide von verschiedenen Bildern und Interpretationen von Kirche und Religion ausgehen (wie dies leider heute zumeist der Fall in Dialogen ist) und sie mit Sciherheit nicht einsehen würden, dass es sich dabei um die für uns Gläubigen wichtigsten Institutionen handelt um diesen Glauben zu leben und zu verkündigen.
übrigens wird die Meinung nicht dem Gläubigen eingedrescht, sondern nahgelegt so empfinde ich es zumindest und ich stehe durchaus nicht allem positiv gegenüber was die Kirche als Lehrmeinung vertritt und finde es auch gut Dinge grundsätzlich zunächst einmal kritisch zu hinterfragen
02.11.2007 - 17:51 Uhr
wringle
Angenommen sie wären felsenfest davon überzeugt davon, dass es das Nudelmonster gibt und hätten eine genaue Vorstellung von diesem. Daraufhin würden sie um ihre neue Entdeckung zu teilen anderen Menschen davon berichten und diese würden ihre Ansicht und somit ihren Glauben übernehmen. Daraufhin würden diese dann aber plötzlich meinen es hätte keine roten Augen wie sie es in einer Offenbarung was auch immer gesehen hätten sondern es hätte blaue. Nun würden sie doch sagen nein das eine große Nudelmonster hat rote Augen es hat sich mir gezeigt blabla (ok jetzt kein so gutes Beispiel). Jedenfalls so ähnlich verhält es sich mit der Kirche die offiziell direkt auf Jesus zurückführt und dessen Lehrmeinung weiter vertritt und daher kaum akzeptieren kann wenn jemand sagt das war irgend nen Spinner oder ähnliches, halt von der ursprünglichen Wahrheit die offenbart wurde abweicht ;)
Und jetzt mal unabhängig davon: Irgendwie verspüre ich hier soviel Antipathie gegenüber der Kirche. Woher rührt die eigentlich? Haben hier alle Linken Angst an Bedeutung zu verlieren? Seid ihr nicht die größten Feinde der ewig Gestrigen? Jetzt sprecht ihr der Kirche die Möglichkeit ab sich zu wandeln und hättest wohl am liebsten, wenn sie noch so wäre, wie zu der Zeit als nicht unbedignt ihre Sternstunde war. Und noch viel schlimmer: Ihr sprecht den Jugendlichen, die an dieser Aktion teilgenommen haben das Recht ab, sich ernsthaft gegen Rechts zu engagieren und werft Heuchelei vor. Das ist in meinen Augen beleidigend. Von dem ein oder anderen von euch würde ich vermutlich eins in die Fresse bekommen, wenn ich euch vorwerfen würde, ihr heuchelt nur politisch links zu sein und wollt nur Krawall machen oder so.
Dieses Interview ist in der Tat an vielen Stellen fragwürdig. Aber noch fragwürdiger ist eure Einstellung und der Ton zu dem ihr hier greift um Kritik zu üben. Zumal man mal zwischen Interview und Aktion unterscheiden sollte - oder am allerbesten einfach den Mund zu halten, wenn man sich nur unqualifizert äußern kann.
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30.10.2007 - 19:14 Uhr
_xxx_