Wer nein zu Porno sagt, sagt nein zu Sex
In Berlin findet in dieser Woche das 2. Pornfilmfestival statt - ein guter Anlass, nein zu sagen zur PorNO-Kampagne von Alice Schwarzer
30 Jahre Feminismus und kein bisschen lustvoller – Alice Schwarzer belebt ihre PorNO-Kampagne zum dritten Mal in dreißig Jahren und wir lesen, dass es vom String Tanga nicht weit bis zum Gewaltporno ist. Und dann ist man auch schon ganz schnell bei Snuff Filmen, den illegalen Pornos, in denen real getötet wird. Pornos sind für Alice Schwarzer der Gipfel männlichen Sexismus, Frauen schreibt sie dabei immer die Opferrolle zu.
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wasn ausgekautes thema mal wieder
und sonst? kann es sein, dass dieser text hier nur für dieses pornofestival werben soll? banner und link inklusive.
jawoll erwischt river-tucker macht da bestimmt auch mit.
ich kenne keinen einzigen der anders denkt...
wer gegen pornografie ist, ist gegen sex? gott, wie kommst du darauf...?
oje, das tut schon weh, irgendwie... nimm dir doch beim nächsten artikel mehr zeit als 10 minuten für recherche und 20 minuten für's schreiben...
Satai sagte:
ähm entschuldigung wenn ich einen porno sehen will, dann will ich keine Handlung oder irgendwann künstlerisches sondern das angeblich "langweilige" rein raus sowie das ebenso langweilige gestöhne der Frau...
ich kenne keinen einzigen der anders denkt...
dito :D
Komisch.
Und für mich nicht nachvollziehbar.
Noch weniger nachvollziehbar ist diese unflätige Kritik, die weder angemessen, noch konstruktiv ist.
"Is' scheiße" kann ja jeder sagen.
für mich ist nicht nachvollziehbar, wie man pornos gut finden kann... und da... ja, wirst du recht haben, bin ich untolerant...
aber wie würde denn eine konstruktive kritik aussehen?
http://www.dasmagazin.ch/index.php/Rufer...
Warum gibt es wohl "Porno" und "Erotik" - das Ganze wärmt doch wieder die Jahrhunderte alten Definitionsfragen auf...
diese ganze pseudokunstkacke braucht kein mensch.
"wer nein zur npd sagt, sagt nein zur politik"
"wer nein zu aids sagt, sagt nein zu schwulen".
Aber in einem Punkt stimme ich mit Frau Schwarzer überein: Mir kommt die Galle hoch, wenn noch für Internet-Provider mit dreiviertelnackten Frauen geworben wird. Bei Unterwäsche gibt es zumindest noch einen Zusammenhang. Wobei es komischerweise keine Plakate mit bettverwuschelten männlichen Models in eindeutigen Posen gibt.
und überhaupt, warum verstehen unter pornographie alle immer gleich filme? was ist mit der guten alten literatur? es heißt ja auch schließlich pornoGRAPHIE.
Aber warum Frauen sich immer direkt abkehren und ein "Bäh, Pfui, Pornos" ausstoßen, habe ich noch nie verstanden. Natürlich, manche Sachen gefallen auch mir nicht, aber gut, dann schaue ich es nicht. Und dass Frauen vielleicht anders denken (weil sie vieleicht so eine oben genannten doppelte anale Penetration fühlen könnten), verstehe ich auch. Aber dann direkt mit dem tollen Begriff Feminismus anzukommen, halte ich doch für etwas übertrieben. Wenn es den Feministinnen spaß machte, sollen sie doch extra Frauenfilme drehen; mir wäre es egal und ich würde mich eher wenig um die Rechte der Männer in diesen Filmen kümmern.
tahoma sagte:
ist es nicht ein widerspruch, pornografie mit irgendwelchen attributen ("künstlerisch") zu versehen? gerade eben weil es um "nichts" als die darstellung des akts geht, ist pornografie doch pornografie. diese ganzen alibi-behauptungen, dass pornos "mehr können", sind lächerlich.und sonst?
Nein, ein Widerspruch ist es in dem Sinne nicht, als man unter Pornografie Erzeugnisse versteht, die zu dem Zweck produziert wurden, den Zuschauer sexuell zu stimulieren. Dass das Ganze neben der Stimulation noch eine künstlerische Seite erhält, liegt durchaus im Rahmen des Möglichen, aber ein wirkliches Beispiel dafür ist mir auch nicht gegenwärtig.
Vielleicht die Videos von Richard Kern, aber die sind nicht nach meinem Geschmack,daher törnen sie zumindest mich nicht besonders an.
Im Übrigens soll Frau Schwarzer bitte dem Publikum selbst überlassen, was es für sein Sexualleben an Hilfsmitteln benötigt. In Pornos treten Darsteller gegen Geld auf,um stereotype Rollenbilder vorzumachen, wo ist da der Unterschied zur Vorabendserie?
Bernsteinhexe sagte:
Aber in einem Punkt stimme ich mit Frau Schwarzer überein: Mir kommt die Galle hoch, wenn noch für Internet-Provider mit dreiviertelnackten Frauen geworben wird. [...] Wobei es komischerweise keine Plakate mit bettverwuschelten männlichen Models in eindeutigen Posen gibt.
Auch hier greift ganz simpel das Prinzip: männer achten auf (halb-)nackte Frauen, also wird auch bei bestimmten Produkten mit (halb-)nackten Frauen geworben. Ich verstehe nicht, wo das Problem ist. Bei mir ist es zwar mittlerweile so, dass ich mich davon (zumindest behaupte ich dies felsenfest in meiner subjektiven Art und Weise) nicht mehr locken lasse. Aber warum ich mir Vorwürfe machen sollte, dass ich gerne (halb-)nackte Frauen anschaue, nein, das will mir nicht in den Kopf.
Und bei bestimmten Produkten wird auch mit Männern geworben.
Und das ist dann alles was dazu zu sagen ist, ja?
Erbärmlich...
Das Elend der Zwangsprostitution und der damit verbundene Menschenhandel durch skrupellose Zuhälter berührt gar nicht?
Pornografie als suchtmachendes und daher Empfindungen abstumpfendes Geschäft ist kein Begriff?
Nicht mal Wert angesprochen zu werden. Man muß dies allerdings auch erst mal denken und begreifen können.
Welches Gewäsch muß man sich denn hier noch bieten lassen?
Wer lässt solche "Journalisten" wie river-tucker eigentlich bei der SZ auf die Menschheit los? Ihr Glück dass sie noch relative jung ist: vielleicht lernt sie irgendwann das Denken doch noch?!
Zu glauben daß man Schreiben kann allein genügt nicht!
Andere allerdings sind dazu offensichtlich schon früher in der Lage, wie auch die Kommentare hier zeigen...
lesen will auch gelernt sein. dein zitat stammt von alice schwarzer,
warum schimpfst du dann auf die journalistin?
LOL
mrsbratmaxe sagte:
@marcologne: und natürlich gibt es fraue die pornos sehen. tsss. die müssen da nur nich immer drüber reden. aber das ist ja auch völlig egal. :)
Klar gibt es Frauen, die auch Pornos gucken, aber die sind ja - auch laut Frau Schwarzer - deutlich in der Minderheit (zum Glück, sonst geht die Welt noch ganz unter!). Und ich rede auch nicht darüber, dass ich Pornos geguckt habe (ich muss jetzt die Vergangenheitsform anwenden...), aber es wird halt sehr oft von Dritten darüber geredet, dass Männer die schlimmen Pornos gucken.
Aber stimmt, es ist eigentlich egal, weil auch hier, wie in der Musik, nicht das Übel unserer Gesellschaft vergraben liegt.
24.10.2007 - 20:51 Uhr
Marcologne
ich finde wir sollten weiterhin die meinung haben, dass männer schlimm und böse sind und so. :) und uniform tragen. haha
"lesen will auch gelernt sein. dein zitat stammt von alice schwarzer,
warum schimpfst du dann auf die journalistin?"
Ist mir bekannt...
Weil sie es unkommentiert und verharmlosend hier einbaut!
Kann man sich aber auch denken...
bibiana
chantalle
desiree
...
herrlich
24.10.2007 - 20:54 Uhr
mrsbratmaxe
mrsbratmaxe sagte:
ich finde wir sollten weiterhin die meinung haben, dass männer schlimm und böse sind und so. :) und uniform tragen. haha
NEIN! Das geht ja mal gar nicht, das kann ich so nicht unterstützen. Männer tragen nicht zwangsläufig Uniform!
go for policeman-porno
oder so
24.10.2007 - 20:57 Uhr
mrsbratmaxe
oha
24.10.2007 - 20:57 Uhr
mrsbratmaxe
wer dieses video gesehen hat, weiß daß es bis zum ersten porno mit alice schwarzer in der hauptrolle nur ein kleiner schritt ist ...
oder kann sich jemand alice scharzer beim gang bang vorstellen, die trippel-penetriert wird und blowjobs zu verrichten hat. oder den papst in einer leder-spanking-szene mit durchtrainierten nackten jungs oder mit bösen, endzwanzigjährigen "schulmädchen" beim frivol, laziven analverkehr und anschließendem cumshot aufs verklebrig werdende gesicht? ich glaube kaum.
und warum schaue ich mir einen porno an? eben weil ich mich erregen will und meinem überdruck erleichterung verschaffen will oder meinen partner und mich in stimmung versetzen möchte und mal die dinge auszuprobieren, die über den 0-8-15-fick hinausgehen. also als so eine art von inspirationsquelle. (hat mir im übrigen so manch einen lach- und lustintensiven abend verschafft.)
da scheint mir doch der aspekt der fehlenden kunst- und handlungslinie in der masse der pornos eher eine vorgeheuchelte klage zu sein.
hey leute. es ist nur ficken. nichts weiter und völlig unspektakulär.
LarkXRAM sagte:
"Und dann ist man auch schon ganz schnell bei Snuff Filmen, den illegalen Pornos, in denen real getötet wird."Und das ist dann alles was dazu zu sagen ist, ja?Erbärmlich...Das Elend der Zwangsprostitution und der damit verbundene Menschenhandel durch skrupellose Zuhälter berührt gar nicht?Pornografie als suchtmachendes und daher Empfindungen abstumpfendes Geschäft ist kein Begriff?Nicht mal Wert angesprochen zu werden.
re: Snuff. Halte ich zunächst mal für eine Randerscheinung, auch im Pornomilieu, und die Pornofilmindustrie ist ja auch kein rechtsfreier Raum. Wo ein Interesse seitens der Justiz ist, die Einhaltung von Gesetzen zu überwachen, findet sich auch ein Weg.
re: Sucht. Manche brauchen ihren täglichen Rausch, andere ihr Adrenalin und wieder andere ihren Orgasmus. Und nun?
lars von triers zentropa hat mit puzzy power sogar eine pornoproduktion, die speziell 'frauenpornos' macht.
aber will ich als mann nen porno mit dialogen länger als 5min, oder gar ne handlung? nö.
filme wie shortbus, 9 songs oder ken park sind für mich auch keine pornos. eher filme, die durch ihre expliziten szenen einen gewissen kunstanspruch haben, der aber meistens in die hose (höhö) geht.
zum artikel selbst:
der zweite rivers, der mir nicht gefällt. wohl geschmackssache.
Melek_et_omnes_sancti sagte:
...alice schwarzer hat von pornographie und erotik, lust und männern soviel ahnung, wie der papst von frauen und vom vögeln.
oder kann sich jemand alice scharzer beim gang bang vorstellen, die trippel-penetriert wird
also das ist ja mal ein beschränkter blickwinkel oder nicht???
24.10.2007 - 21:34 Uhr
mrsbratmaxe
also ich würds nicht so unterscheiden. es gibt auch frauen die nicht nur "liebe machen" sehen wollen, von daher is das irgendwie quark
mrsbratmaxe sagte:
Melek_et_omnes_sancti sagte: ...alice schwarzer hat von pornographie und erotik, lust und männern soviel ahnung, wie der papst von frauen und vom vögeln. oder kann sich jemand alice scharzer beim gang bang vorstellen, die trippel-penetriert wird also das ist ja mal ein beschränkter blickwinkel oder nicht???
...zugegeben. hier ist sexualität von mir stark vereinfacht. das beispiel sollte auch nur als anschauungsmaterial dienen. schliesslich ist sex, manchmal nur sex und nicht nur so mentales gefühl und theorie. aber alice schwarzer als expertin für sexfragen zu qualifizieren, wage ich dennoch zu bezweifeln. ebenso, wie die kirchliche moral.
Das in einem Porno grundsätzlich keine Dialoge erwünscht sind kann man so sicher nicht gelten lassen. Die Filme sind auf diesem Gebiet einfach nur schlecht, weil es halt keine vernünftigen Drehbuchautoren gibt. Intimacy oder auch Basic Instinct sind schon Filme, die die beiden Genres verbinden und wo trotzdem genug Handlung überbleibt. Das wird in Zukunft sicher noch mehr werden und wir werden in 10 oder 20 Jahren Top-Filme erleben in denen auch sichtbar gevögelt wird.
Alice Schwarzer sollte sich mal um wichtigere Dinge kümmern als um Pornos und einen Porno mit ihr würde ich sicher nicht kucken.
Digital_Data
P.S. Im prüden Amerika haben die Bettlaken deshalb ja auch L-Form, damit der Mann mit entblößter Brust daliegen kann, während Sie züchtig verhült ist ;-).
"Wo ein Interesse seitens der Justiz ist, die Einhaltung von Gesetzen zu überwachen, findet sich auch ein Weg."
Naiv, die zahllosen ermordeten Frauen in Mexico sprechen eine andere Sprache; und übrigens: will man denn alles der Justiz überlassen, die Gesellschaft und damit jeder Einzelne ist gefordert...
"Manche brauchen ihren täglichen Rausch, andere ihr Adrenalin und wieder andere ihren Orgasmus. Und nun?"
Wer akzeptiert denn sowas?
Doch sicher kein denkender Mensch... irgendeine bloße Kreatur, ja möglicherweise... nur zum Mensch sein gehört eben viel mehr, nur eine menschliche Kreatur (gewissermassen ja auch zu homo sapiens gehörend) zu sein reicht nicht!
Das hat man nur leider oft vergessen!
Die gegenwärtig vorherrschenden Verhältnisse auf der Welt allüberall zeigen das leider nur allzudeutlich.
LarkXRAM sagte:
@eisengrau:"Wo ein Interesse seitens der Justiz ist, die Einhaltung von Gesetzen zu überwachen, findet sich auch ein Weg."Naiv, die zahllosen ermordeten Frauen in Mexico sprechen eine andere Sprache; und übrigens: will man denn alles der Justiz überlassen, die Gesellschaft und damit jeder Einzelne ist gefordert..."Manche brauchen ihren täglichen Rausch, andere ihr Adrenalin und wieder andere ihren Orgasmus. Und nun?" Wer akzeptiert denn sowas?Doch sicher kein denkender Mensch... irgendeine bloße Kreatur, ja möglicherweise... nur zum Mensch sein gehört eben viel mehr, nur eine menschliche Kreatur (gewissermassen ja auch zu homo sapiens gehörend) zu sein reicht nicht!Das hat man nur leider oft vergessen!Die gegenwärtig vorherrschenden Verhältnisse auf der Welt allüberall zeigen das leider nur allzudeutlich.
...ja. schlimm. ;-
und darüber, dass "ein_oxymoron" keine erniedrigung in pornos gesehen hat, kann ich nur schmunzeln. liegt vielleicht daran, dass du artig darauf wartest, dass frauen geschlagen oder beschimpft werden. nein, das passiert meist nicht und somit werden frauen auch nicht erniedrigt, gell? nein, auch hier ist es nicht so einfach. frauen werden auf andere art und weise erniedrigt. alleine schon der "abschluss" einer jeden szene, bei dem der frau ins gesicht ejakuliert wird, ist wieder so eine aktion mit einer impliziten aussage und eine erniedrigung. wie gesagt, wenn es wirklich einfach nur ums "ficken" ginge, wäre ja alles prima und man könnte einfach von "geschmackssache" sprechen. dies ist aber einfach nicht der fall.
Du sollst Dir deswegen keine Vorwürfe machen. Ich weiß den Anblick hübscher Menschen (Männer und Frauen) auch durchaus zu schätzen. Das Problem ist, dass Sex und Erotik nie NUR einfach Sex und Erotik sind. Unsere ganze Gesellschaft schleppt eine Riesenmenge Assoziationen dazu mit, und die Vorstellung von Sex ist IMMER recht direkt mit Vorstellungen von Unterwerfung und Dominanz verbunden. Das ist auch ein gern verwendetes Motiv in Pornos.
Die Posen, in denen Frauen sexy sind, sind nunmal sehr häufig eher in die Kategorie unterwürfig einzuordnen. Und als eingefleischte Emanze regt mich die ständige Darstellung meiner Geschlechtsgenossinen als großäugige "weiche" Wesen, die zum Vergnügen des Betrachters existieren, einfach auf.
Wohlgemerkt: Es regt _mich_ auf. Ich stelle hier keine absoluten Gesetze auf.
Deswegen fordere ich Alice und Maxi Plakate mit langhaarigen Jünglingen. "Frech" und "süß" von unten hochguckend. Wer schließt sich mir an?
24.10.2007 - 22:25 Uhr
Bernsteinhexe
Ist es wirklich so toll kurz vorm Kommen von der Frau aufzustehen, um sie dann anzuspritzen? Nach meinen bisherigen Beobachtungen eher nicht, oder?
tahoma sagte:
ich finde, dass die diejenigen, die sagen, dass es doch "nur ficken" ist, sich die sache viel zu einfach machen. auch "nur ficken" transportiert eine botschaft. dinge sind nicht einfach nur dinge, dinge sagen etwas aus. jeder einzelne akt sagt was aus; eine szene, in der eine frau zwei männer bedient, sagt z.b. etwas ganz spezielles aus.
...oh, auch ein monty-python-fan der unfreiwilligen sorte. ;-
muahhaa
na dann will ich auch mal gehn.
LarkXRAM sagte:
die zahllosen ermordeten Frauen in Mexico sprechen eine andere Sprache; und übrigens: will man denn alles der Justiz überlassen, die Gesellschaft und damit jeder Einzelne ist gefordert...
...was zu tun? Pornos zu meiden und zum schmuddeligen Nischenobjekt zu erklären, auf dass sich gar keiner mehr darum kümmert, unter welchen Umständen sie zustande kommen?
Außerdem weiß ich nicht, ob wir hier von "zahllosen Opfern" sprechen, oder ob es einzelne Fälle gegeben hat, wo derartige Dinge passiert sind. Auf jeden Fall sind Gewalttaten selbstverständlich ein Fall für die Justiz. Wenn die sich nicht darum kümmert, dann vielleicht höchstens aus dem Gedanken heraus, dass, wer in solch einer Branche arbeitet, keines Schutzes durch den Staat wert ist. Dann muss das Umdenken aber woanders anfangen.
"Manche brauchen ihren täglichen Rausch, andere ihr Adrenalin und wieder andere ihren Orgasmus. Und nun?" Wer akzeptiert denn sowas?Doch sicher kein denkender Mensch... irgendeine bloße Kreatur, ja möglicherweise... nur zum Mensch sein gehört eben viel mehr, nur eine menschliche Kreatur (gewissermassen ja auch zu homo sapiens gehörend) zu sein reicht nicht!
Ich akzeptiere sowas. warum auch nicht? Für mich ist der Mensch in erster Linie mal ein Säugetier, nur sehr wenig vom Affen entfernt, nur dass er sich ein paar mehr Gedanken über den Sinn seiner Existenz macht. Und wie alle Tiere sucht alles Angenehme und meidet alles Unangenehme. Warum soll man ihm das verwehren? Solange er sich und andere damit nicht in Gefahr bringt...
24.10.2007 - 22:52 Uhr
eisengrau
Cheers!
Satai sagte:
ähm entschuldigung wenn ich einen porno sehen will, dann will ich keine Handlung
warum liegt hier eigentlich stroh?
Was Pornos angeht - eine gute Sache nach wie vor (und erst recht wenn man in einer Beziehung ist). Ich finde den Text durchaus ok.
Genau diese doofen Diskussionen führen dazu, dass man als Mann den Eindruck bekommt, Frauen hätten NIE Spaß am Sex. Oder nur im abgedunkelten Schlafzimmer in der Missionarsstellung. Gerade aber wenn man Frauen richtig behandelt und lernt, dass Frauen Sex durchaus auch schmutziger wollen als sich das manche Emanzen vorstellen können, flehen Sie einen im Bett oder auf dem Boden oder auf dem Küchentisch an, es Ihnen richtig zu besorgen. Und keine fühlt sich da unterdrückt.
Die Bandbreite was Frauen wollen, ist so breit wie die Bandbreite der Frauen schlechthin. Die eine läßt den Schwanz schon eklig los, wen man kommt, die nächste läßt sich auf den Körper spritzen oder schluckt es. Und auch im Gesicht verteilen ist durchaus von manchen erwünscht. Gerade das Blasen ist keine unterdrückende Handlung, da die Frau die Agierende ist. Leider kommt dies in Pornos oft etwas falsch rüber, da die Männer durch stundenlange Koituse vor der Kamera, das "Kommen verlernt haben" und nicht mehr durch eine Frau zum Orgasmus kommen können, sondern sich selbst zum Höhepunkt wichsen müssen. Dadurch wird diese Handlung im Porno etwas faslch dargestellt, das ist richtig, aber Frauen die die Aktion selbst steuern und Männer selbst zum Orgasmus bringen machen das auch nicht anders. Gerade aber auch in Pornos sieht man, dass sich z.B. nicht jede in den Mund spritzen läßt, von Unterdrückung kann hier also keine Rede sein, die Frau entscheidet selbst, was Sie vor der Kamera macht.
Digital_Data
(nicht im eigentlichen sinne ;> )
eisengrau sagte:
Im Übrigens soll Frau Schwarzer bitte dem Publikum selbst überlassen, was es für sein Sexualleben an Hilfsmitteln benötigt. In Pornos treten Darsteller gegen Geld auf,um stereotype Rollenbilder vorzumachen, wo ist da der Unterschied zur Vorabendserie?
So isses. Ansonsten: ich finde viele Pornos, weil eben für Männer gemacht auch ganz schön erniedrigend für Frau und frage mich immer, warum die Darstellerin das mitmacht. Meine Grenze wäre dort schon überschritten. Aber es gibt Frauen, deren Grenze ist dort noch lang nicht überschritten, also warum sollte ich etwas verurteilen, nur weil es meinem Geschmack nicht entspricht? Klar gibt es Dinge, die trotzdem verurteilt werden sollten, keine Frage, aber Porno wegen Feminismus abzulehnen...Hä?
Mir fehlt allerdings auch der Markt für die Frau. Stimmt aber schon, dass die meisten Frauen keine Pornos sehen wollen. Tja Mädels, selber Schuld.
prostitution, porno, projektwochen bei jetzt.de
das sagt wohl alles
und ich finde das was digital data sagt ganz vernünftig (auch wenn er aussieht wie jay. haha)
frauen können doch emanzipiert sein und trotzdem spaß an sex haben und diesbezüglich phantasien haben, bei denen anderen vielleicht schlecht wird.. oder so. also jeder ist doch anders, hat andere wünsche, bedürfnisse... männer und frauen.
ich bin auch nicht für pornos immer und überall, und erst recht nicht für die erniedrigende darstellung von frauen (die es ja nicht nur in der pornografie gibt), aber ich bin gegen sexualitätsfeindlichkeit.
da können sich frau schwarzer und der papst die hand geben.
mrsbratmaxe sagte:
frauen können doch emanzipiert sein und trotzdem spaß an sex haben
...wechsel das "trotzdem" mal mit "gerade deshalb" aus. dann ergibt das alles wieder einen sinn.
lol!!
25.10.2007 - 11:56 Uhr
mrsbratmaxe
25.10.2007 - 11:57 Uhr
mrsbratmaxe
25.10.2007 - 11:57 Uhr
mrsbratmaxe
mrsbratmaxe sagte:
ich habs nur so gesagt weil hier scheinbar einige meinen frauen die emanzipiert sind, wären prüde tanten
...na das nenne ich mal 'ne beschränkte sicht auf emanzipation, oder...?
;-
:P
UniteDoubts sagte:
Was habt ihr eigentlich alle gegen die Schwarzer? Die hat wenigstens noch eine Meinung. Außerdem tritt sie nicht als Sex-Expertin auf, wie ihr das hier unterstellt wird, sondern als Frauenrechtlerin. Und das soll sie ruhig.
schlichtweg völlig krank und gegen jeglichen gesunden Menschenverstand. Und wenn Frauen darauf angewiesen sind, dass so jemand für sie (eigentlich GEGEN sie in diesem Fall) kämpft, dann kann ich nur mein Mitleid aussprechen.
Ich lasse auch nicht Pastor Fliege für mich sprechen, dürfte in etwa genauso viel Sinn machen.
Hmm, wenn wir schon dabei sind, das wäre eigentlich eine nette Paarung...
25.10.2007 - 12:44 Uhr
_xxx_
Du würdest Dich wundern wass alles passiert wenn man eine Dame auf den Geschmack bringt (im echten Leben). Da sind manche Pornos gar nichts dagegen.
Na ja... gehoert jetzt nicht zum Thema, aber ich wurde neulich schon wegen grundsaetzlicher Kondombenutzung als "verklemmt" bezeichnet. Und das von nem Maedel...
mit in den mund kacken und so, oder?
Aber ich meinte eher Sachen wie Analsex, Dominanz, Leder und Latex etc. In meiner letzten Beziehung hat es auch mit Missionarsstellung angefangen, ein paar Monate später sah es dann vollkommen anders aus (musste aber viel Überzeugungsarbeit leisten - und nein, so knallharte perverse Sachen wie Fäkalsex waren's aber auch nicht, nicht so mein Ding).
was ist denn mit sybil kelkili (oder wie die geschrieben wird, ihr wisst schon, die aus gegen die wand). die hat auch in pornos mitgespielt, um ihrer familie eins auszuwischen.
die filme von eonmckay sind ein gutes beispiel, gibt in amerika eine große szene von pornofilmern, die das ganze auf ein höheres level gebracht haben. meistens aber nur technisch. die sind wesentlich stärker durchgestylt und nicht mehr mit synthiegedudel unterlegt. da sind einige frauen mit dabei, die eigene filme machen und eigene firmen gegründet haben. deren filme sind übrigens nicht weniger brutal. zum beispiel kimberly kane. da gibts trailer, da vergeht es einem, aber in dem film spielt kein kerl mit.
in deutschland gibts eben immer noch fast nur durchgefickt und eingeschleimt. aber wenn man sich die unterhemden-opas in der ornoabteilung der videothek ankuckt, wundert das nicht.
25.10.2007 - 14:41 Uhr
tahoma
air_kaviar sagte:
was ist denn mit sybil kelkili (oder wie die geschrieben wird, ihr wisst schon, die aus gegen die wand). die hat auch in pornos mitgespielt, um ihrer familie eins auszuwischen.
...das waren keine pornos sondern politische statements. fast gleichzusetzen mit den frühen werken von lasse braun.
sah aber ganz so aus.
air_kaviar sagte:
kein porno?sah aber ganz so aus.
...nur vordergründig.
(vordergründig ist mein wort des tages.)
Viel zu pauschal.
Ich finde den Text einfach nur schlecht. Und ob die Darsteller Skater-Klamotten und Emo-Frisuren oder 80er-Jahre Matten mit Schnauzer und gelbe Leggins ist mir gleich.
Jedem so, wies ihm/ihr gefällt. Wenn man sichs gern ansieht, dann okay.
Ich finds jedoch eher langweilig, wenn ich mir ansehen muss, wie andere Spass haben. Lieber selber machen. ;)
Die Frau hat soviel Gutes auf den Weg gebracht, da verzeihe ich ihr leicht ein paar unreflektierte und überadikale Ansichten zum Thema Sex und Sexindustrie.
Lieber Himmel, die Frau ist Jahrgang 1942! Als sie aufgewachsen ist, bedeutete Sex für fast alle Mädchen ein absolutes Sich-Selbst-Ausliefern an den jeweiligen Liebsten. (Keine Pille, keine Verhütungsmittel, heute unvorstellbare Unwissenheit) Dazu kamen die Ansichten in der Gesellschaft über ordentliches Betragen junger Frauen. Wenn der Süße dann den Heiratsantrag verweigerte, hatten die ein richtiges Problem. Kein Wunder, dass in Schwarzers Bewusstsein Sex fest mit Gefahr verknüpft ist. Vermutlich hat sie ihn in unserem Alter als Falle gesehen, die direkt in die Sorte Ehe führt, die sie dann später bekämpft hat.
Wenn man es recht bedenkt hat sich unsere Gesellschaft auf diesem Gebiet am radikalsten entwickelt. Die jungen Frauen von heute schleppen zwar noch ein paar Komplexe mit sich rum (Stichwort, das Mädchen darf nicht den ersten Schritt machen) sind aber sexuell emanzipierter als je zuvor.
Das ist aber generationenabhängig. Fragt mal eure Großmütter, was sie von der heutigen Mode halten. Oder würdet ihr euch trauen auch nur eure Eltern nach ihrer Meinung über Pornos zu fragen? Das wäre mal eine interessante Umfrage.
und das thema unterdrückung der frau in der pornoindustrie steht da nochmal auf nem ganz anderen blatt. ich hätte den beitrag gerne nicht so einseitig diskutiert gehabt.
Was denn genau?
26.10.2007 - 15:06 Uhr
Saxo
Da ist im neuen Emma-Heft PorNo ganz vorne. Wo sind Kampangen die vehement einfordern, dass Frauen und Männer endlich das gleiche verdienen oder gleiche Karrierechancen haben oder das Frauen Kinder und Familien mit Karriere gut unter einen Hut bringen können, wenn sie das wollen ? In den letzten Jahren, wenn Frau Schwarzer öffentlich auftrat, hat Sie sich zwar vehement für das Bild der Frau eingesetzt, nicht aber für das Bild der Mutter und kaum für Löhne oder Karrierechancen.
Die macht das, was ihr Publicity bringt, fertig ! Wenn das das Bild der Emanzipation in Deutschland ist, dann tun mir die Frauen wirklich leid.
Eine russische Freundin, die einen Mann in Deutschland geheiratet hat und seit einigen Monaten nun hier ist, hat mich gefragt warum sich deutsche Frauen wie Männer verhalten. Das ist aber völlig klar, wenn Frauen in Deutschland immer dem Karrierevorbild Mann hinterherhecheln, als sich auf eigene Stärken zu besinnen und eine eigene starke Identität in unserer Gesellschaft zu entwickeln.
Digital_Data
Digital_Data sagte:
Das ist aber völlig klar, wenn Frauen in Deutschland immer dem Karrierevorbild Mann hinterherhecheln, als sich auf eigene Stärken zu besinnen und eine eigene starke Identität in unserer Gesellschaft zu entwickeln.
Was sind denn deiner Meinung nach die Stärken einer Frau? Kinder kriegen und Heimchen hinterm Herd spielen?
Saxo sagte:
@_xxx_ bleib bei deinem macho-gehabe. bist super toll!
Das ist kein Machogehabe, nicht im entferntesten.
26.10.2007 - 18:45 Uhr
_xxx_
krawallmiezeWas sind denn deiner Meinung nach die Stärken einer Frau? Kinder kriegen und Heimchen hinterm Herd spielen?
Was sind diese Deiner Meinung nach? So als Frau.
Das mußte ja kommen :-(. Wie wär's mit sozialer Kompetenz, Diplomatie, Dinge gleichzeitig tun zu können, Geduld, designen. Dazu zählen auch Berufe wie Krankenschwester, Altenpflegerin, Designerin, Grafikerin, Innenarchitektur, Beratungen allgemein, auch Psychologie, Organisation. Frauen wissen das schon recht gut selbst und suchen sich entsprechende Jobs und Ausbildungen. Nur müßte man einmal dafür sorgen, dass diese Jobs bessere Images und Bezahlung verpaßt bekommen und das diese Abteilungen vor allem auch nicht von Männern geführt werden.
Im Großen und Ganzen ist es sowieso besser, wenn es nicht rein weibliche oder rein männliche Arbeitsumgebungen gibt. Da das in der Minderheit befindliche Geschlecht immer einen beruhigenden Aspekt auf die anderen hat. Das heißt aber eben nicht, dass Männer immer Frauen führen (im Beruf versteht sich ;-).
Es gäbe sicher noch mehr zu sagen, leider wird durch die Ganze Gleichmacherei immer versäumt die Stärken der Geschlechter für unsere Gesellschaft nutzbar zu machen. Und hier noch ein Zitat für die ewigen Pauschal-Nörgler:
"Das bloße Aufzeigen einer Verschiedenheit zwischen zwei Individuen oder Gruppen stellt, so Memmi, für sich allein genommen noch keinen Rassismus dar. Der Rassismus liegt nicht in der Feststellung eines Unterschieds, sondern in dessen Verwendung gegen einen anderen."
Gleiches gilt natürlich auch für den Sexismus. In dem Du krawallmieze mir dies vorwirfst erlaubst Du mir unterschwellig nicht mehr das Aufzeigen von Unterschieden (auch nicht zum Vorteil der anderen Gruppe), da dies schon als rassistisch oder sexistisch ausgelegt wird. So kann man aber weder vernünftig diskutieren, noch sich an die Bewältigung von Defiziten machen. Im Prinzip ist sogar Deine Aussage sexistisch, weil Du mir vorwirfst durch meine abweichende Denkweise das andere Gechlecht abwerten zu wollen. Es hilft aber niemand Sexismus mit Sexismus zu beantworten.
Frauen werden nie Männer sein, also seid endlich Frauen und lebt auch selbstbewußt danach. Wenn man aber von einer Schwarzer regelmäßig vorgekaut bekommt, frau wäre unterdrückt, dann glaubt frau das irgendwann auch selbst. Wenn aber Sexpraktiken die auch Frauen Spaß machen als Unterdrückung gewertet werden, dann hat dies am Schluß auch Auswirkungen auf das Verhalten in den einzelnen Beziehungen und führt zu mehr Problemen statt weniger Problemen. Die sexuelle Handlung an sich ist nicht unterwürfig, sondern die Art wie Sie ausgeführt wird. Nur weil es Vergewaltigung gibt, ist nicht jeder Beischlaf dominierend und unterwirft die Frau und tut ihr Gewalt an. Und wenn frau entsprechend offen und offensiv mit diesem Thema umgeht, dann kann sie sich auch ins Gesicht spritzen lassen und trotzdem nicht unterwürfig wirken oder sogar die Aktion dominieren, siehe Dominas "Du spritzt wenn ich es Dir sage !".
Digital_Data
_xxx_ sagte:
Was sind diese Deiner Meinung nach? So als Frau.
also: eine Frau kann beides, Beruf und Kinder unter einen Hut bringen. Man sollte hier vielleicht auch nochmal in der Politik nachhaken und einige bessere Betreuungsangebote anbieten.
Dann klappt das auch. Eine Frau kann, wenn sie in ihrem Beruf glücklich und zufrieden ist, viel bewegen und sich selbst verwirklichen. Das sollte sie auch. Aber das ist hier ja nicht so direkt das Thema.
Digital_Data sagte:
@krawallmieze
Das mußte ja kommen :-(. Wie wär's mit sozialer Kompetenz, Diplomatie, Dinge gleichzeitig tun zu können, Geduld, designen. Dazu zählen auch Berufe wie Krankenschwester, Altenpflegerin, Designerin, Grafikerin, Innenarchitektur, Beratungen allgemein, auch Psychologie, Organisation. Frauen wissen das schon recht gut selbst und suchen sich entsprechende Jobs und Ausbildungen. Nur müßte man einmal dafür sorgen, dass diese Jobs bessere Images und Bezahlung verpaßt bekommen und das diese Abteilungen vor allem auch nicht von Männern geführt werden.
Im Großen und Ganzen ist es sowieso besser, wenn es nicht rein weibliche oder rein männliche Arbeitsumgebungen gibt. Da das in der Minderheit befindliche Geschlecht immer einen beruhigenden Aspekt auf die anderen hat. Das heißt aber eben nicht, dass Männer immer Frauen führen (im Beruf versteht sich ;-).
Es gäbe sicher noch mehr zu sagen, leider wird durch die Ganze Gleichmacherei immer versäumt die Stärken der Geschlechter für unsere Gesellschaft nutzbar zu machen. Und hier noch ein Zitat für die ewigen Pauschal-Nörgler:
"Das bloße Aufzeigen einer Verschiedenheit zwischen zwei Individuen oder Gruppen stellt, so Memmi, für sich allein genommen noch keinen Rassismus dar. Der Rassismus liegt nicht in der Feststellung eines Unterschieds, sondern in dessen Verwendung gegen einen anderen."
Gleiches gilt natürlich auch für den Sexismus. In dem Du krawallmieze mir dies vorwirfst erlaubst Du mir unterschwellig nicht mehr das Aufzeigen von Unterschieden (auch nicht zum Vorteil der anderen Gruppe), da dies schon als rassistisch oder sexistisch ausgelegt wird. So kann man aber weder vernünftig diskutieren, noch sich an die Bewältigung von Defiziten machen. Im Prinzip ist sogar Deine Aussage sexistisch, weil Du mir vorwirfst durch meine abweichende Denkweise das andere Gechlecht abwerten zu wollen. Es hilft aber niemand Sexismus mit Sexismus zu beantworten.
Frauen werden nie Männer sein, also seid endlich Frauen und lebt auch selbstbewußt danach. Wenn man aber von einer Schwarzer regelmäßig vorgekaut bekommt, frau wäre unterdrückt, dann glaubt frau das irgendwann auch selbst. Wenn aber Sexpraktiken die auch Frauen Spaß machen als Unterdrückung gewertet werden, dann hat dies am Schluß auch Auswirkungen auf das Verhalten in den einzelnen Beziehungen und führt zu mehr Problemen statt weniger Problemen. Die sexuelle Handlung an sich ist nicht unterwürfig, sondern die Art wie Sie ausgeführt wird. Nur weil es Vergewaltigung gibt, ist nicht jeder Beischlaf dominierend und unterwirft die Frau und tut ihr Gewalt an. Und wenn frau entsprechend offen und offensiv mit diesem Thema umgeht, dann kann sie sich auch ins Gesicht spritzen lassen und trotzdem nicht unterwürfig wirken oder sogar die Aktion dominieren, siehe Dominas "Du spritzt wenn ich es Dir sage !".
Digital_Data
Entschuldigung, dann hab ich deine falsch verstanden.....natürlich haben Frauen viele gute Fähigkeiten, Dinge auf den Weg zu bringen, die Welt zu verändern usw. Die Frage war auch eher provozierend als vorwerfend gemeint.
Und wenn ne Frau sowas tut wie Pornos drehen, bzw. mitspielen, dann soll sie das, solange sie dabei nicht gezwungen wird.
26.10.2007 - 19:56 Uhr
krawallmieze
26.10.2007 - 19:57 Uhr
krawallmieze
Wegen Alice Schwarzer und ihren Mitstreiter- (hauptsächlich -innen) gibt es Frauenhäuser.
Hat eine Frau auch in Westdeutschland das Recht abzutreiben.
MUSS EINE VERHEIRATETE FRAU NICHT MEHR IHREN MANN UM EINE GENEHMIGUNG BITTEN ARBEITEN ZU DÜRFEN.
Gilt es auch als Vergewaltigung, wenn der Täter der eigene Ehemann ist.
Muss eine Frau, die das nicht will, nicht automatisch ihren Nachnamen ablegen, wenn sie heiratet.
OK, auf das Innen könnte ich auch gut verzichten.
Dürfen zumindest offiziell Frauen für die gleiche Arbeit nicht weniger Geld bekommen als Männer.
Reicht dir das xxx? Oder würdest du etwas davon als schlecht bewerten?
Entschuldigung akzeptiert, auch nach mehreren Korrekturen ;-).
@noplacespecial
Ich weiß sehr genau wovon ich schreibe und ich gebe auch bei meinen Datingtips nie den Rat Frauen zu unterdrücken sondern Frauen das Maß an männlicher Führung zu geben, dass sie als Individuum glücklich macht. Das ist sicher von Frau zu Frau verschieden (ich habe noch nie gesagt, alle Frauen gleich zu behandeln), in der Quintesenz aber hat jede Frau irgendwann diese Führung nötig, für ihr Wohlbefinden in der Beziehung. Auf jeden Fall ist meine Variante besser als der vielgehörte Rat Mann müßte ein Arschloch sein um bei Frauen ne Chance zu haben.
Ich denke in der Haupt-Emanzipationswelle von Mitte der 60er bis in die 80er wurde viel kaputt gemacht. Es gab sicher viele Beziehungen da lief viel schief und da wurden Frauen unterdrückt und die gibt es heute noch. Nur diese Neandertaler erreicht keine Alice Schwarzer dieser Welt, genauso wenig wie ich Rechtsradikale mit Argumenten erreiche. Da hilft nur vollkommene gesellschaftliche Ächtung und dazu braucht es eine Gesellschaft die sich darüber im Konsens ist.
Die Emanzipationsbewegung hat also die, die es nötig gehabt hätten, nicht erreicht. Statt dessen hat es bei den Männern, die eh schon mit ihrer Frau gute Beziehungen gehabt haben, zum Nachdenken geführt, weil man Ihnen permanent eingeredet hatte, sie machen was falsch. Das hat aus Männern die gute Beziehungen mit ihren Frauen hatten Frauenversteher, Weicheier und Ist-es-dir-so-recht-frager gemacht. Es wurden die falschen Männer erreicht und damit funktionierende Beziehungsmodelle zerstört. Ich gehe sogar soweit und werfe Alice Schwarzer eine sexistische Gesinnung vor, da sie im Prinzip alle Männer zunächst über einen Kamm schert, anstatt anzuerkennen, dass es durchaus eine große Zahl von Männern gibt, die die Steinzeit auch gedanklich schon lange hinter sich haben.
Was nun heute notwendig ist, ist eine Emanzipation die endlich die wichtigen Dinge anpackt (Lohn. Karriere, Vereinbarkeit von Familie und Karriere) und gleichzeitig aus Frauenverstehern wieder richtige Männer macht, damit sich Frau neben diesen Männern wieder als richtige sexuelle, weibliche Frau fühlen kann.
Oder Zusammengefaßt: Sie wichtigen Dinge endlich anpacken, nicht in Nebenschauplätzen verzetteln (PorNo) und den Irrweg rückgängig machen.
Digital_Data
26.10.2007 - 21:49 Uhr
Digital_Data
Du führst nun zum Beispiel Frauenhäuser an. Das wir Frauenhäuser brauchen ist zunächst ein spezifisches Problem der einzelnen Beziehung, aber hier erreiche ich wie gesagt diese Typen nicht (ich weigere mich "die" Männer zu nennen). Es ist aber auch ein politisches und ein gesellschaftliches Problem. Nicht die Frauen gehörten in Schutzhaft genommen, sondern die Männer entsprechend sanktioniert durch die Gesellschaft und durch die Gesetzgebung. Zwar bietet das Frauenhaus Schutz, im Endeffekt steht der Mann aber als Gewinner da. Das Frauenhaus verbessert die Situation also nicht, es verschlimmert die Situation, weil man gegen diese Männer nichts mehr unternehmen muss, die Frau kann ja ins Frauenhaus gehen. In meinen Augen ist das Frauenhaus eine Diskriminierung der Frau, weil es die Gesellschaft nicht schafft diese Frauen im öffentlichen Leben zu schützen und damit das Problem als gelöst betrachtet und weitere Massnahmen nicht nötig erscheinen. Dies führt dann z.B. auch zu Stalking, dies ist nicht unbedingt eine Erscheinung unserer Zeit, sondern ist eine Folge davon, dass die Tat erst ausgeführt werden muss bevor sie für unsere Gesellschaft justiziabel wird. Das Beispiel der Frau, die auf einem Flughafen (!) ihren Exmann sah und einen Polizisten ansprach und um Schutz fragte, der Schutz abgelehnt wurde und die Frau darufhin tatsächlich von ihrem Ex-Mann mit mehreren Schüssen in den Kopf getötet wurde zeigt, wo das eigentliche Problem liegt.
Dazu noch eine weitere grundsätzliche Erwägung. Wir haben ein Grundgesetz in dem Dinge wie "die Würde des Menschen ist unantastbar" drinstehen. Was ist aber, wenn jemand die Würde des anderen verletzt ? Wird unser Grundgesetz überhaupt entsprechend druchgesetzt, wie das z.B. ansatzweise mit dem europäischen Gerichtshof für Menschenrechte getan wird ? Und gäbe es nicht Konstellationen in denen ein Idividuum bei Verstoß die eigenen Grundrechte verwirkt oder kann jeder die Würde des anderen antasten, selbst aber die Unantastbarkeit seiner eigenen Würde einfordern ?
Ich denke, dass man hier manche Probleme dadurch in den Griff bekommen könnte, dass man nach erster erwiesener Schuld (also durch Objektive Beweise) die Beweislast umkehrt. Wer einmal nachweislich seine Frau geschlagen hat, wer einmal eine Frau nachweislich vergewaltigt hat, wer sich einmal nachweislich an Kindern vergangen hat, muss im Wiederholungsfall seine Unschuld beweisen.
Ich spreche hier auch aus Erfahrug. Meine Mutter wurde in meiner Kindheit mehrmals von Ihrem Liebhaber geschlagen und schwer verletzt und am Schluß wahrscheinlich sogar erschlagen. Bei uns war x-mal die Polizei, aber solange meine Mutter keine Anzeige machte, passierte jedes Mal nichts. Wieso wird da nicht eingegriffen, wenn die Polizei kommt und die Frau hat z.B. ein blaues Auge. Da gehört eingesperrt und nicht auf irgendwelche Ausreden gehört und dann muss der Mann zum Schutz der Frau weggesperrt werden. Statt dessen wird der Frau geraten in ein Frauenhaus zu gehen ?
Digital_Data
Was das andere angeht: Du hast schon recht, der Hauptkritikpunkt an den EMMA-Feministinnen ist die keineswegs latente Männerfeindlichkeit. Das macht die Thesen, die sie vertreten nicht in jedem Fall falsch, bietet aber leider den Gegnern eine allzu leichte Angriffsmöglichkeit. Und dabei geht der sinnvolle Teil manchmal unter.
Zum Thema Frauenversteher: Was du schreibst, bedeutet nichts anderes, als dass Menschen ohne Selbstbewusstsein, die sich ihrer soziologischen Rolle nicht sicher sind, nicht attraktiv sind. Das gilt nicht nur für Männer. Wobei ich fast glaube, dass in diesem Jahrzehnt die Männer zumindest ideologisch die Arschkarte haben. Aber vielleicht ist es in zwanzig Jahren für junge Väter genauso selbstverständlich, den Kinderwagen zu schieben, oder Teilzeit zu arbeiten, wie heute junge Frauen sagen, dass sie nach einem Jahr Babypause wieder arbeiten gehen wollen. Wir brauchen meiner Meinung nach keine Rückkehr zu älteren Rollenmodellen, um uns sicherer zu fühlen, sondern einfach die flächendeckende Erkenntnis, dass viele Varianten in Ordnung und hochgeschätzt sind. Der Manager mit Hausfrau genau wie die arbeitende junge Mutter und der zuhausebleibende junge Vater. Heute besteht das Problem darin, dass die Gesellschaft in Gruppen gespalten ist, die jeweils ein Modell fordern und das andere verdammen. Ich habe z.B. wirklich kein Problem mit Hausfrauen oder -männern, würde aber wenn es irgend geht, diesen Lebensentwurf nicht leben wollen, weil man da nicht respektiert wird. Nicht mal von den konservativen alten Säcken, die auf Teufel komm raus dieses Modell durchdrücken wollen.
26.10.2007 - 23:14 Uhr
Bernsteinhexe
Aber ist es nicht besser, es gibt Frauenhäuser, als das der Polizist/die Polizistin die Schultern zuckt, und die Frau nach Aufnahme der Anzeige nach Hause schickt?
Die einzige Möglichkeit, das Problem weitgehend auszurotten, wäre wirklich komplette gesellschaftliche Ächtung der Typen und Unterstützung der Opfer. (Müssen ja nicht nur Frauen sein) Hoffen wir, dass die heutigen Mädchen so erzogen werden, in einem Fall wie deiner Mutter Anzeige zu erstatten.
Digital_Data
P.S. Brüste sind immer gut.
Bernsteinhexe sagte:
Zum Thema Frauenversteher: Was du schreibst, bedeutet nichts anderes, als dass Menschen ohne Selbstbewusstsein, die sich ihrer soziologischen Rolle nicht sicher sind, nicht attraktiv sind. Das gilt nicht nur für Männer. Wobei ich fast glaube, dass in diesem Jahrzehnt die Männer zumindest ideologisch die Arschkarte haben.
Aber es haben doch nicht nur die Männer die Arschkarte. Denn wenn die Männer kein vernünftiges Bild abliefern, dann sind doch die Frauen mit diesen Männern auch nicht glücklich. Damit haben beide nichts davon. Oder bist Du im Großen und Ganzen mit den Männern zufrieden. Sicher nicht. Insofern sind meine Ratschläge für die Männer auch gut für die Frauen, da sie dadurch wieder richtige Männer an ihrer Seite haben könnten, die aber trotzdem keine Arschlöcher sein müssen.
Das Problem ist, dass die Frau eine Anzeige machen muss. Die Frau ist in diesem Moment in einer Abhängigkeitssituation, in einer super schwierigen emotionalen Situation, die sie nicht frei entscheiden läßt. Hier ist Fürsorge für die Opfer angesagt. Die Opfer-Täter-Problematik ist grundsätzlich eines der größten Probleme unserer Gesellschaft. Täter dürfen keine Aufmerksamkeit erhalten. Opfer müssen hofiert werden. Es muss aber auch dazu führen, dass falsche Anschuldigungen ebenfalls geächtet werden. Bei falschen Anschuldigungen muss klar gemacht werden, dass man seine Glaubwürdigkeit und damit auch ein Stück den Schutz durch die Gesellschaft verliert. Auch das Opfer hat Pflichten. Siehe auch der Fall mit Marco. Der ganze Verlauf schadet im Peinzip allen Opfern, da sich das Opfer nicht klar und sofort artikuliert.
Digital_Data
Du stell dir vor, ich finde zwar jede Woche in irgendeiner Zeitung, einem Film oder sonstwo eine Aussage über Frauen, die mich aufregt, aber konkret habe ich noch keinen Mann getroffen, der der von dir beschriebenen Jammergestalt entsprechen würde. Ok, ich bewege mich auch nicht im Dinkelkeks-Roibuschtee-Milieu, wo man die vermutlich suchen müsste.
Deine Ratschläge haben schon Hand und Fuss, wobei du anscheinend jede Partnerschaft aus dem Blickwinkel der Macht übereinander betrachtest. Etwas zu sehr für meinen Geschmack. Ich weiß allerdings nicht, ob dir aufgefallen ist, dass man das alles eins zu eins auch als Frau gegenüber dem Mann anwenden kann. Und Sätze wie "Frauen brauchen Führung (des Mannes)" sind zumindest
27.10.2007 - 00:55 Uhr
Bernsteinhexe
Aber da kann man uferlos diskutieren. Müllen wir also nicht die Datenleitungen zu.
Männer fragen immer nach ob es recht ist
Männer haben Verständnis für die Launen der Frauen
für Männer ist es okay, dass Frauen wenig geben (er soll froh sein, dass er mich hat)
Man hat nur Sex, wenn man gefragt hat und Frau zustimmt
Männer lassen Frauen entscheiden
etc. etc.
Das ist zunächst für Frauen natürlich toll. Klar das Frauen das eigentlich nett finden. Sie können tun und lassen, was sie wollen, die Launen werden akzeptiert, die Männer haben für alles Verständnis. Das würde auch mir gefallen.
Allerdings Frauen brauchen einen starken Gegenpol. Zwar ist das Leben super einfach mit solchen Männern, der Liebe, der Libido und dem Sex ist es aber extrem abträglich. Das merkt Frau nur schwer selbst. "Der Typ ist so nett." Aber fühlt sie sich als Frau ? Irgendwas fehlt. Die meisten Frauen können das noch nicht mal richtig erklären.
Ich hab's mal so erklärt. Der Macho entscheidet für sich und ist dadurch für Frauen sehr interessant und hat irgendwo eine magische Anziehung. Hat aber auch so was von nem Arschloch. Der selbstbewußte Mann entscheidet zwar auch viel, aber eben für beide. Also Macho entscheidet denkt dabei aber nur an sich, der selbstbewußte Mann entscheidet auch, aber in einer Weise die für die Frau auch interessant ist. Dadurch hat er scheinbar unsichtbar die Führung, da er Entscheidungen trifft, die in beider Sinne sind. Wenn ich sage, laß uns dort hinsetzen und sie wollte das auch, dann ist es keine Entscheidung, sondern Führung die gefällt. Noch einmal die Führung in der Beziehung zu übernehmen und dauernd Entscheidungen zu treffen, die gegen Ihren Willen sind, funktioniert natürlich nicht. Entscheidungen zu treffen, wo Sie zuerst denkt, dass will ich eigentlich nicht und danach oh war das gut, das muss das Ziel sein. Dann entsteht so ein Modus, wo Sie denkt was passiert als nächstes und das ist mit Frauen das beste. Abwechslung, Neugierde, Unerwartetes, Unvorhergesehenes. Das ist mit Frauen super wichtig, das gibt es aber nicht, wenn Sie entscheidet oder wenn man alles ausdiskutiert.
Und Frau braucht Grenzen. Also Launen nicht akzeptieren, Zweiterklasseverhalten etc. Klare Ansagen, das gefällt mir nicht, laß es. Dieses Recht hat Sie dann aber auch. Der Unterschied ist, Mann würde gut ohne Grenzen leben, Frau muss diese Grenzen auch spüren um die Stärke zu spüren. Ein Mann den Sie um den Finger wickeln kann ist nicht wirklich das was Sie will. Die meisten Frauen können die Männer aber um den Finger wickeln, wie sie es brauchen.
Dazu gehört auch eine gewisse Souveränität. Also nicht hinterfragen sondern wissen, man macht das Richtige. Das heißt man muss sich auch Gedanken darüber machen, was einem im Leben gefällt und welche Art Frau da mit reinpaßt. Das sind aber im Regelfall gar nicht so wenige. Nur diese Überlegung machen die meisten schon nicht. Frag einen Mann, was er sich unter einer idealen Beziehung vorstellt und da kommt bei vielen nur heiße Luft oder pauschale Dinge, kaum konkretes. Also so Sachen wie beste Freundin, geile Geliebte, viel Sex, gute Hausfrau etc. Das steht sicher auch auf meiner Liste, aber ich hab klare Vorstellungen wie etwas abläuft. Ich muss mir also zunächst klar werden was ich will, dann darüber klar werden, wie eine Frau da rein paßt und evtl. auch Kompromisse eingehen damit auch sie einen guten Platz in diesem Bild hat und dann dieses Bild souverän und stark vertreten.
Also wenn (und ich schreibe wenn) für mich das Bild Heimchen am Herd wertvoll ist, dann muss ich dafür a) die richtige Frau finden, b) das Leben entsprechend danach ausrichten und c) trotzdem gemeinsame Ziele und ein gemeinsames Leben erarbeiten. Oder ganz platt ausgedrückt, will ich ein Heimchen am Herd aber keine Kinder, dann funktioniert das nicht wirklich. Auf der anderen Seite muss dann auch für mich dieses Heim wichtig sein, sonst lebe ich hier und sie dort, dass aber ist wieder das Arschloch, wo die Frau nur das Anhängsel ist. Manche Männer und Frauen wollen das. Ich eben nicht.
Digital_Data
27.10.2007 - 12:32 Uhr
_xxx_
Nein, aber ich würde nichts davon der Schwarzer zuschreiben. Gebe aber zu dass ich mich mit der Zeit damals nicht sooo gut auskenne, vielleicht täusche ich mich auch.
Krawallmieze: die Antwort war aber echt gar keine :) ich meinte ganz konkrete Sachen, welche Berufe, welche Eigenschaften etc. Hälst Du das für "normal" wenn eine Dame an der Baustelle Steine schleppt oder LKW fährt? Oder wenn ein Mann als Hebamme arbeitet? Also rein so vom Gefühl her, ohne jeglichen Chauvinismus.
27.10.2007 - 12:45 Uhr
_xxx_
Ich verweise auf die "Vagina-Monologe" von Eve Ensler.
27.10.2007 - 17:55 Uhr
Leselust2
Mittlerweile wird auch vom Hamburger Kinderschutzbund in Deutschland bestätigt, was in Amerika seit ca 20 Jahren festgestellt wird:
Es gibt mehr KinderschänderInnen.
Täterinnen sind vor allem alleinerziehende Mütter, die aus sexueller Unterversorgung sich in z.T. subtiler Weise an ihren Kindern vergehen.
Traurig, aber wohl die Realität.
Ich würde die westdeutschen Feministinnen um Schwarzer als Katalysator für die gesellschaftliche Entwicklung ansehen. Um mal Äpfel mit Birnen zu vergleichen: Die Inder hätten die Engländer selbstverständlich auch ohne Ghandi irgendwann rausgeschmissen.
Es waren halt die Galionsfiguren, die wirklich wahrgenommen wurden.
Nebenher: Ich bin aus Ostdeutschland nach Bayern umgesiedelt und habe gerade was die "Frauenfrage" angeht, ein paar Kulturschocks hinter mir, Seitdem halte ich Schwarzer für das Beste, was den Frauen hier passieren konnte. Die "Ossas" blicken seit Jahrzehnten mehrheitlich verständnislos auf den Auftritt von Schwarzer und Co, so nach dem Motto: Haben wir doch alles schon.
Woher kommst du denn?
Digital_Data:
Was sind denn bei dir Launen? Meinst Du sowas wie, "oh lass uns ins Kino gehen" und dann mag sie plötzlich nicht mehr? Dass man bei seinem Partner kein Kleinkindverhalten akzeptiert, ohne unglücklich zu werden, gilt auch wieder einmal für beide Seiten. Aber du und xxx scheint auch schon eher schlechte Erfahrungen mit einem Typ Frau, den ich als Weibchen bezeichne, gemacht zu haben.
Und ich halte es für ein Gerücht, dass Männer keine Grenzen=Orientierung brauchen. Was die Führung angeht, tja, es stimmt schon es gibt Leute, die sich von selber für nichts entscheiden können. Vermutlich mehr Frauen als Männer.
Um mal das Bild mit der Bank aufrechtzuerhalten: Wenn ich mich da hinsetzen will, sage ich: Wollen wir uns da nicht hinsetzen? Gegebenenfalls mit Begründung, wenn mein Freund nicht sofort zustimmt.
So manipulatives Verhalten passt zu regelrechten Affären, wo einer die Führung übernimmt. Das wäre traditionell tatsächlich der Mann. Oder Mrs. Robinson ;-) (Das manipulativ ist jetzt keine Wertung, sondern die beste Beschreibung die mir zu dem "Dann entsteht so ein Modus, wo Sie denkt was passiert als nächstes und das ist mit Frauen das beste. Abwechslung, Neugierde, Unerwartetes, Unvorhergesehenes." einfällt)
Aber was ich nie kapiere: Warum meinst du, dass immer einer alle Entscheidungen treffen soll? Erstmal egal, wer das ist, das ist eine erhebliche Belastung. Das hast du ja auch schon angeführt, dass es Frauen belastet, wenn sie immer für den netten Jungen mitdenken und -entscheiden müssen.
Warum können nicht beide jeweils bedenken, was sie wollen, und sich gegenseitig Vorschläge machen? Eine Partnerschaft funktioniert auf Dauer eh nur wenn die Lebensentwürfe zusammenpassen, also trifft man da nicht jeden Tag auf Gegensätze, die man dann stundenlang ausdiskutieren muss.
Manchmal muss man den anderen auch überreden, etwas auszuprobieren. Im Idealfall gibt es dann den von dir beschriebenen "Oh das ist ja doch toll"-Effekt. Aber da muss man nicht anweisen oder führen sondern sinngemäß sagen: Du bist jetzt auf den ersten Blick nicht begeistert, aber du würdest mir einen Gefallen tun, wenn du es probierst. Normalerweise ist man ja geneigt auf die _klar artikulierten_ Wünsche des Partners einzugehen, wird also im Regelfall mitmachen.
27.10.2007 - 18:21 Uhr
Bernsteinhexe
Wenn ein Mann Sex hat, ohne dass die Frau zustimmt, gibt es einen Namen dafür. Das hast du aber sicherlich nicht gemeint.
Wenn die Männer tagelang betteln müssen, oder sich erst mit Unterwerfungs-Werbungsgesten (Blumen, Essengehen) die sexuelle Zuwendung erkaufen müsssen, stimmt mit der Beziehung was nicht.
Der Mythos, dass Frauen immer erst überredet werden müssen, hat sich vermutlich entwickelt, weil die meisten Frauen deutlich länger brauchen, um erregt zu werden als Männer.
"Männer sind Glühbirnen, Frauen sind Bügeleisen."
Bestätigt eigentlich meine Meinung. Frauen wollen Sex eigentlich mehr als Männer. Was auch logisch ist, da sie der limitierende Faktor beim Kinder kriegen sind. Und wenn's gut läuft wollen Frauen sowieso mehr Sex als Männer.
Digital_Data
27.10.2007 - 20:43 Uhr
Digital_Data
Ich hab das mittlerweile schon so oft erklärt, aber richtig verstehen will es niemand. Es gibt so ein paar Dinge die sind in unserem Hirn relativ direkt verdrahtet und da kommen wir nur schwer gegen an. Dazu gehört alleine schon Frau, das schwache Geschlecht. Ob es nun stimmt oder nicht ist nicht entscheidend, es geht einzig und alleine drum, was es für Auswirkungen hat.
Also wenn eine Frau bei jedem nur mäßig romatischen Film mit den Taschentüchern vor dem Fernseher sitzt, dann wirkt das irgendwie beschützenswert, niedlich. Würde das ein Mann machen, ist der voll unten durch. Also es gibt Dinge, die haben trotz Emanzipation einen starken Stand in unserer Gesellschaft. Was würdest Du von einem Mann halten, der Dich beim Tanzen fragt ob Du nicht führen willst, ihm gefällt das Führen nicht ? Würdest Du mit ihm gerne tanzen ? Eben !! Wir müssen also sehen, in Beziehungen gibt es Dinge, die wenn sie anders rum laufen irgendwie überhaupt nicht funktionieren. Oder zumindest im Großteil der Beziehungen.
Dieses, Entschuldigung, Rollenverhalten ist tief in uns verwurzelt. Ein Verstoß dagegen ist schlecht für Libido, Sex, aber eben auch die Liebe. Ich formuliere es gerne so: Je weniger Sex eine Frau in einer Beziehung will, desto mehr läuft verkehrt und irgendwann ist dann gar nichts mehr mit Sex und es kommt die Floskel "Laß uns Freunde sein !" Denn genauso fühlt sich das Verhalten des Mannes an, wie ein guter Freund. Zwar wollen Frauen einen Mann der auch der beste Freund ist, aber Frauen wußten noch nie was sie wirklich wollen.
Beachte hierzu auch das Bezihungsverhalten von Lesben. In einer lesbischen Beziehung kann man von außen immer erkennen, wer den Mann "spielt". Gilt übrigens auch für Schwule. Zwar kann jeder Mann zunächst jede Frau bekommen, aber irgendwann läuft es dann nicht mehr so richtig und dann geht mehr und mehr schief und Mann weiß nicht wie er Frau halten soll. Einfache Antwort, Frau muss sich wie ein Weib fühlen, wie eine richtige Frau. Also nicht als Freundin, nicht als Mutter, Ehefrau, Kameradin, Partnerin etc. sondern als Frau. Das geht aber nur wenn nebendran ein richtiger Mann ist. Wenn wir uns bis hier alle einig sind, dann können wir darüber diskutieren, was ein richtiger Mann ist. Vorschläge ...
Ansonsten müssen wir noch deutlicher über grundsätzliche Dinge in Beziehungen diskutieren.
Digital_Data
P.S. Ich hab's nun schon so oft geschrieben, kein Sex gegen den Willen einer Frau, aber ein Quicki in der Küche, ohne vorher zu fragen ob es recht ist, sollte in einer intakten Beziehung möglich sein. Am besten ohne irgendwas zu sagen und danach so wortlos gehen wie man gekommen ist. (also in die Küche gekommen ist ;-).
Die Gefahr ist heute eben, und das vor allem durch Alice Schwarzer, dass sich Frauen zu den Affen der Männer machen, weil sie lediglich genauso wie Männer sein wollen.
selbstbewußt
selbstsicher
humorvoll, auch spontan
mindestens etwas geheimnisvoll
stark, mit einigen, wenigen schwachen Momenten
starke eigene Meinung, läßt aber andere Meinungen zu
kein Macho im herkömmlichen Sinne
kein Softie im herkömmlichen Sinne
(Frau sagt ja irgendwas zwischen Macho und Softie)
charmant
ehrlich
weltgewandt (auch gute Figur in Jeans und Anzug)
Könnten wir mit dieser Liste leben ?
Es gibt natürlich noch mehrere sekundäre Eigenschaften, wie kinderlieb, tierlieb, intelligent, aktiv und spezifische Hobbies. Es geht aber im Moment erstmal um sein Auftreten und nicht um seine persönliche Einstellung. Also selbstsicher sagt etwas aus, wie man Dinge händelt, während kinderlieb eine persönliche Einstellung ist. Beides widerspricht sich aber natürlich nicht.
Digital_Data
P.S. Leselust2 "nachsichtig" ist in dieser Liste nicht drin, warum, die Antwort kommt demnächst.
Bernsteinhexe: Nein, ich hatte keinerlei schlechte Erfahrungen mit Frauen, noch nie. Das habe ich meiner wählerischen Art und der starken Selbstbeherrschung zu verdanken. Schönheit alleine hat bei mir noch nie gereicht um mit einer Frau was anzufangen und das ist gut so. Sogar one-nighters sind mittlerweile kein Thema mehr für mich, komme langsam auch in die Jahre wo man keinen Spaß mehr an dem Kinderkram hat und zu beweisen habe ich niemandem was.
_xxx_ sagte:
Krawallmieze: die Antwort war aber echt gar keine :) ich meinte ganz konkrete Sachen, welche Berufe, welche Eigenschaften etc. Hälst Du das für "normal" wenn eine Dame an der Baustelle Steine schleppt oder LKW fährt? Oder wenn ein Mann als Hebamme arbeitet? Also rein so vom Gefühl her, ohne jeglichen Chauvinismus.
Wenn eine Frau Spaß dran hat und damit ihr Leben erfüllt sieht, ist es doch okay. Wenn ein Mann Spaß dran hat, Kinder auf die Welt zu brigen als "Geburtshelfer", warum nicht? Es gibt schließlich auch Frauenärzte und Erzieher und Hauswirtschaftler....die Zahl ist klein, aber sie gibt es.
"Selbstverwirklichung meint in der Alltagssprache die möglichst weitgehende Realisierung der eigenen Ziele, Sehnsüchte und Wünsche mit dem übergeordneten Ziel, "das eigene Wesen völlig zur Entfaltung zu bringen" (Oscar Wilde), sowie - damit verbunden - die möglichst umfassende Ausschöpfung der individuell gegebenen Möglichkeiten und Talente. Der Begriff hat für seine konservativen Kritiker einen negativen Beiklang von Egoismus und mangelndem Familiensinn."
Damit sind wir ja wieder bei den Stärken und Schwächen. Ich denke, dass die wenigsten Frauen ihre Selbstverwirklichung im Lehrberuf Automechaniker sehen. Leider wird aber Selbstverwirklichung hauptsächlich als berufliche Selbstverwirklichung gesehen. Bei mir ist das z.B. dramatisch anders. Ich bin nicht selbständig, weil ich den Erfolg geniese oder weil ich viel Geld verdienen will, sondern um mein Leben so gestalten zu können wie ich will. Also an einem normalen Mittwoch fünfe gerade sein zu lassen ohne irgendjemand zu fragen und Spaß zu haben oder Dinge zu tun die mir wichtig erscheinen. Das aber verpassen die meisten bei ihrer Selbstverwirklichung. Zwar verwirklicht man sich im Beruf, der Rest bleibt aber auf der Strecke, auch weil die Gesellschaft die Karriere als wichtigstes Ziel vorgibt. Ist es also Selbstverwirklichung oder Verwirklichung im Sinne der Gesellschaft.
@_xxx_
Das ist mir schon klar. Siehe Leselust2 und nachsichtig sein. Wir müssen ja leider viel weiter vorne anfangen und den Männern erstmal beibringen, dass den Frauen nach dem Mund faseln und zu tun was sie wollen nichts bringt. Ja im Gegenteil, sogar das falscheste ist was man tun kann. Und dies selbst sogar für die Frau. Das ist ja schon mein 37. Versuch hier.
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krawallmieze sagte:
Ich sehe die Stärken einer Frau in der Selbstverwirklichung.
Hehe, kalt erwischt? :)
Was ist denn die Selbstverwirklichung? Und warum soll das eine exklusive Frauensache sein, dürfen Männer sich nicht selbst verwirklichen?
28.10.2007 - 22:59 Uhr
_xxx_
Ich weiß schon, dass das letzten Endes ein hoffnugsloses Unterfangen ist. Manche fragen in Botschaften an und meinen, aber nur mir sagen, nicht allen. Ich sehe da überhaupt keine Probleme ;-). Selbst die, die per Botschaft Rat einfordern machen im Prinzip im selben Stiefel weiter, da die meisten noch nicht mal in der Lage sind, etwas einfach mal auszuprobieren. Das gilt übrigens für viele Sachen. Dinge zu ändern und damit möglicherweise etwas voran zu bringen ist in allen Bereichen des Lebens unwahrscheinlich schwer.
Ich hatte allerdings gehofft hier doch die eine oder andere konstruktive Diskussion führen zu können. Leider führt das hier entweder zu totaler Ablehnung oder man holt Rat und macht dann genau das Gegenteil ;-). Finde ich ziemlich schade.
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P.S. Das interessante ist weiterhin, dass wenn ich irgendwo mitschreibe 90 % der Profilkucker Frauen sind.
28.10.2007 - 23:36 Uhr
Digital_Data
Ich hatte das schon mal in nem anderen Forum, wo ich mit meiner Meinung auch gegen die große Meinung stand. Dann waren wir irgendwann 2 und dann wurde uns unterstellt wir wären nur einer. Wundert mich direkt, dass das bei uns noch niemand vermutet ;-).
Digital_Data
Ich denke, dass auch Männer mit den Pornos nicht so sehr zufrieden sind. Ich finde die meisten Pornos auch blöd. Das immer mehr Homesex-Videos übrigens auch gestellte oder Vaginal-Cumshot-Videos (der Begriff ist allerdings selten doof) aufkommen, zeigt, dass auch am Männermarkt vorbei produziert worden ist. Leider ist nicht immer das drin was drauf steht, das geht schon bei der Minutenangabe los ;-).
Digital_Data
es gibt männer und frauen, dies super finden.
und eben die, die dagegen sind.
das kann man jetzt auch noch 30jahre diskutieren..
aber sex, und auch pornographie, ist und bleib nunmal das,
was jeder einzelne daraus macht.
nicht mehr, nicht weniger.
stimmt was mit mir nich??????
Aber es gibt eben auch andere. Und ob man die antörnend findet oder nicht bleibt jedem selbst überlassen.
Mit Kunst hat das meiner Meinung nach nichts zu tun, bloß mit vorhandener bzw. nicht vorhandener Ästhetik.
Eine andere Untersuchung war, dass Schwulenpornos nur schwule Männer anschauen, also auch keine Frauen, da sind ja mehr als genug Männer drin, während Frauen aber durchaus auch Lesbenpronos kucken. Schlußfolgerung: Alle wollen Muschis sehen ;-).
Digital_Data
sie hat eine klare definition der pornografie gegeben: pornografie ist eben lust an erniedrigung und gewalt. verbreitung von pornografischen bildern und texten ist auch laut dem strafgesetzbuch untersagt.
wenn eine frau wie ein stück fleisch dargestellt ist, um das männer wie hungrige wölfe kreisen, die die frau dann auch vergewaltigen, dann hat es nichts mit erotik zu tun, sondern mit der auslebung von gewaltfantasien.
pornografie ist immer noch eine männerdomäne, in der frauen f***puppen sind. schön, dass frauen in der branche dagegen ankämpfen, aber sie übersehen die ungerechtigkeit der verteilten rollen. wie viele den mann penetrierende frauen gibt es denn insgesamt???
maedchen_ohne_KING sagte:
es sollte auch eine PorJA-Kampagne geben.
gibt es : poryes, feministisches pornofestival http://www.poryes.de/
I like sex
und eine wenig mehr mühe in dem genre wäre eine echte bereicherung
man kann mit jedem thema künstlerisch umgehen und was neues probieren
Alle, die sich wissenschaftlich mit heterosexueller Mainstream-Pornographie auseinandergesetzt haben, hätten zum Einen sicher einiges zu kritisieren an dem Text (so geht es mir zumindest). Gleichzeitig muss ich aber auch betonen, dass die Kommentare eher darauf hinweisen, dass die meisten Leute außer GMX-News, Stephanie Freifrau von und zu Guttenberg und EMMA leider nicht sehr viel zum Thema Pornographie gelesen / recherchiert haben.
Von daher guter Text! *lob*








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24.10.2007 - 19:04 Uhr
Guenther_Hetzer
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