Interview: Der Schweizer Verleger Michael Ringier über Renditen, die Zukunft seines Hauses und Gerhard Schröder
Nahe beim Zürichsee, eine Häuserzeile hinter dem Quai, hat der Ringier-Verlag seinen Sitz. Die Wege sind kurz in dieser Stadt, nebenan in der Falkenstraße ist die Neue Zürcher Zeitung zuhause. Michael Ringier, 58, liebt Kunst, im Foyer seines Verlagsgebäudes hängt eine großformatige Arbeit des Kanadiers Jeff Wall und ein Neonwerk der Genferin Sylvie Fleury mit dem Titel Faster! Bigger! Better! Durchaus ironisch wirkt das, immerhin bringt Ringier die größte Boulevardzeitung der Schweiz, den Blick, heraus. Er hat in den vergangenen Monaten Titel geschlossen und verkauft und dadurch Spekulationen über den Kurs des Unternehmens angeheizt.
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