25.09.2007 - 10:49 Uhr

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Die Revolution trägt safran

Text: roland-schulz

Als sie anfingen, trug der Protest safran. Es waren allein Mönche, die gegen die Militärjunta von Birma protestierten, in ihren traditionellen Gewändern, und so wurde die alte Farbe der buddhistischen Mönche zur Farbe des Widerstands. Die Protestbewegung gegen die Militärs bekam den Namen "Safran-Revolution". Am Sonntag dann kamen buddhistische Nonnen hinzu, sie gaben dem Protest eine weitere Farbe - Rosa. Diese Farbe haben die Tücher, mit denen sich die Nonnen verhüllen. Jetzt hatte der Widerstand zwei Farben. Jetzt, so melden die Nachrichtenagenturen, ist eine dritte Farbe hinzugekommen - Weiß. Wie die Farbe ganz gewöhnlicher, normaler Hemden, wie sie überall in der Welt, aber auch von zivilen, nicht an den buddhistischen Klerus gebundenen Oppositionellen in Birma getragen werden.
Der Protest trägt safran und weiß: Ein Demonstrationszug in Birma Foto: dpa Die Frage ist nun: Reichen diese drei Farben des Protestes aus, um die Militärjunta zu Zugeständnissen zu zwingen, oder gar zur Abdankung? Braucht es weitere Farben? Und warum ist das eigentlich so, dass Protest meistens Farben annimmt - manchmal das Rot des Kommunismus, oder das Schwarz der Anarchie, oder das Weiß der Kirche, oder die Regenbogenfarben der Homosexuellen?


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ShesSoHigh
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25.09.2007 - 11:03 Uhr
ShesSoHigh

erste

phili
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25.09.2007 - 11:04 Uhr
phili

finde nur ich, dass die frisur des redakteurs prima zum beitrag passt?

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25.09.2007 - 11:05 Uhr
ShesSoHigh

oder Orange in der Ukraine.
Farben schaffen eben Identifikation, auch Fußballvereine etc. haben ja Farben.

übrigens heißt es "buddhistische Nonnen", Tippfehler im zweiten Absatz.

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25.09.2007 - 11:06 Uhr
ShesSoHigh

vorn auf der SZ war amFreitag ein Bild dieser Mönche, wie sie durch den Regen marschieren, und alle hatten Schirme in der Hand, diese allerdings nicht aufgespannt.
Das fand ich irgendwie mysteriös.

roland-schulz
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25.09.2007 - 11:14 Uhr
roland-schulz

Oha, der Boddhismus - ist korrigiert, danke!

dine
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25.09.2007 - 11:16 Uhr
dine

rechtschreibfehler: boddhistische Nonnen. das müsste doch buddhistisch heißen, oder?

oh, das ssh schon bemängelt.

phili sagte:
finde nur ich, dass die frisur des redakteurs prima zum beitrag passt?


nicht nur die frisur, sondern auch das shirt hat die richtige farbe.

FREE TIBET!

ShesSoHigh
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25.09.2007 - 11:18 Uhr
ShesSoHigh

haha, das redakteursfoto als politisches statement!

Oder Herr Schulz ist eigentlich auch buddhistischer Mönch, wer weiß...

dine
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25.09.2007 - 11:19 Uhr
dine

ob er dann auch zur mittagszeit mit einer blechschüssel über die straße läuft und essen gespendet bekommt?

special_kate
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25.09.2007 - 11:20 Uhr
special_kate

boddhistischer Mönch halt...

Armer Herr Schulz. Einmal vertippt, Ärger bis zum Rest des Tages.

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25.09.2007 - 11:20 Uhr
special_kate

Wohnen die Jetzt-Menschen nicht eh am Viktualienmarkt. Da fällt sicher viel ab.

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roland-schulz

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