Vernetzungstreffen an der HfbK in Hamburg
Einladung zum bundesweiten studentischen Vernetzungstreffen 21. - 23. September 07 an der Hochschule für bildendende Künste in HamburgLiebe Bündnispartner_innen,
hiermit laden das ABS und die boykottierenden Studierenden der HfBK euch ganz herzlich zu dem nächsten bundesweiten Vernetzungstreffen ein. Das Treffen wird diesmal vom 21. bis 23.September an der Hochschule für bildende Künste (HfbK) in Hamburg stattfinden.
hier gehts weiter:
http://www.abs-bund.de/termine/1180.html
***
Berichterstattung zum Trimester an der HfBK:
http://de.indymedia.org/2007/09/194801.s...
http://www.taz.de/index.php?id=digi-arti...
***
Tja, die Möglichkeiten des Web 2.0...
Folgenden Text habe ich gefunden:
"Hierzu gab es Anfang der Woche folgende öffentliche Mitteilung einiger Studis der
HFBK:
Die Arbeitssituation an dieser Schule ist uninspirierend geworden, zunehmende
Einschränkung der Freiheit im Arbeiten durch Eindringen wirtschaftlicher Werte in
den eigentlich frei gedachten Bereich der Kunsthochschule. Ein White Cube, der die
Kunst nur zur Jahresausstellung zulässt. Wir empfinden beispielsweise dieses
keimfreie Aufpolieren als Vorboten für die gesamte Umstrukturierung unseres
Studiums.
Wenn Studenten für die Präsentation ihrer Arbeit weiße Wände brauchen, sind sie
durchaus in der Lage, sich dazu zu verhelfen. Es wird als Geldverschwendung
empfunden, die Schule in derart häufiger Wiederholung und Sisyphusarbeit zu weißeln,
während woanders Gelder offensichtlich fehlen. Wir fragen uns, für wen das gemacht
wird. Die Hochschule muss in unseren Augen der Freiraum und Inspirationsstätte für
die künstlerische Arbeit ihrer Studenten sein, welche auch ihre Spuren beinhaltet.
Weiter fragen wir uns, in wieweit sich räumliche Gegebenheiten und Gestaltung auf
die Entwicklung von künstlerischem Ausdruck auswirken. In einer Institution, in der
auf akademischer und wissenschaftlicher Ebene freie Kunst gelehrt werden will,
sollte man außerdem dem sich Bilden sozialer Netzwerke gleichermaßen lehrende
Relevanz beimessen wie einem Arbeitsgespräch mit Professoren oder dem Besuch von
Kursen.
Wir brauchen eine Schule, welche Ordnung und Unordnung gleichermaßen beeinhaltet.
Welche Austausch über lebendiges Klima im ganzen Gebäude fördert. Daraus ergibt
sich die Dringlichkeit einer Geste. DIONYSISCHES FEST und APOLLINISCHE ORDNUNG.
Diese Punkte bilden den Rahmen für einen diskursiven Austausch.
Zum Semesterbeginn In der Nacht vom 30. September auf den 1. Oktober findet der
explosive, emotionale Ausbruch aus der sich aufgestauten Situation statt. Dabei soll
es nicht darum gehen, jemanden persönlich anzugreifen, sondern einen Ausgangspunkt
zu schaffen.
Wir agieren mit den Mitteln die uns zur Verfügung stehen, auf die empfundene
Penetranz wird mit entsprechender Penetranz geantwortet.
Nach zwei Wochen folgt die apollinische Ordnung:
Wir bestehen darauf, unsere Aktion tagsüber am 13. Tage zu beenden, indem wir die
Wände weiß streichen, weil wir keinem unsere aus dem dionysischen Chaos entstandene
Ästhetik dauerhaft aufzwingen wollen.
Diese Aktion ist als künstlerischer Akt von uns intendiert und soll nicht in
vandalistischem Sinne verstanden werden. Unser Zusammenschluss hat sich nicht aus
dem Trimester, noch aus dem Verein des Boykotts ergeben."
- Psychology of trolls 22.05.2012
- Dokumenta-City 19.05.2012
- Made in Germany … ZWEI! 19.05.2012
- Easy Cat 15.05.2012
- Der Auf-Nummer-Sicher Freak 13.05.2012
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gelesen!?
Die Uni Kassel hat nur noch
halb so viele Studierende wie
noch vor einem Jahr...
http://www.asta-kassel.de/archives/285
http://www.uebergebuehr.de
und hier:
http://protest.blogger.de
gepostet.
Soviel zur "Vernetzung" - strikingback, Du hast Recht. Da besteht Nachholbedarf. ;-I
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19.09.2007 - 23:08 Uhr
AllesOderNichts