20.09.2007 - 19:00 Uhr

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Super Deutschland! Die Rangliste der Ranglisten - wo stehen wir auf Platz Eins bis 25?

Text: durs-wacker

Die Statistiken erdrücken uns. Am Dienstag veröffentlichte die OECD ihre jüngste Bildungsvergleichs-Studie: Deutschland fällt von Platz 10 auf Platz 22 in den internationalen Bildungs-Charts. Auch Herr Glos ist alarmiert: China läuft uns voraussichtlich den Rang als Exportweltmeister ab. Wenn wir nicht mal mehr ordentlich exportieren und bilden können - was können wir dann überhaupt noch so richtig gut? Zeit für eine Meta-Rangliste, die uns zeigt, wo unsere Stärken und Schwächen liegen - natürlich rein statistisch gesehen.

Platz 5 ist Deutschlands Rang auf dem „Gender Gap Index“ des Jahres 2006. Die Rangliste misst die Gleichberechtigung von Männern und Frauen in den Bereichen Wirtschaft, Bildung, Politik und Gesundheit. Gleichberechtiger als in Deutschland sind Frauen nur in Schweden, Norwegen, Finnland und Island.
Platz 4 erreichte Deutschland dagegen im internationalen Vergleich bei Förderprogrammen für Existenzgründer. Platz 3 belegt Deutschland auf der weltweiten Tourismusrangliste, die im Auftrag des Weltwirtschaftsforums erstellt wird. Sie bezieht sich auf die Attraktivität der Tourismusindustrie, gemessen unter anderem anhand der Infrastruktur oder den Sehenswürdigkeiten. Vor Deutschland liegen die Schweiz und Österreich. Allerdings trifft diese Rangliste keine Aussagen über tatsächliche Attraktivität als Reiseziel – Frankreich, weltweit gesehen Tourismusziel Nummer eins, findet sich hier auf Platz 12. Platz Zwei erreicht Deutschland auf der Weltrangliste des Maschinenbaus – nur die USA hat erfolgreichere Maschinenbauer.
Ebenfalls Platz 2 erreicht Deutschland unter den Biertrinker-Nationen in Europa. Lediglich die Tschechen trinken mehr Bier als die Deutschen. Platz 1 hat Deutschland im Bereich Datenschutz inne: Im Internationalen Datenschutz-Ranking (allerdings im Jahr 2006, also vor den jüngsten Gesetzesvorhaben) wird die Bundesrepublik zusammen mit Kanada auf den ersten Plätzen geführt. Die niedrigsten Ränge im internationalen Vergleich belegen China und Malaysia.
Ebenfalls Platz 1 erreicht die Bundesrepublik im Klimaschutzindex der acht größten Industrieländer und der fünf Schwellenländer China, Mexiko, Brasilien, Indien und Südafrika, die am Gipfel von Heiligendamm teilgenommen haben. Die Gruppe dieser 13 Länder ist für fast drei Viertel des weltweiten CO2-Ausstosses verantwortlich. Auf dem letzten Platz des Index, der die Klimapolitik und die Emissionsentwicklung misst, stehen – Sensation – die USA. +++++ Fotos: dpa, ddp, ap, afp
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