Fortsetzung: Ausatmen
Text: transzendenz
Denn wir sind es dir schließlich schuldig,dass wir leben.
Obwohl es schon solange her ist, dass du weg bist, gibt es bei mir nicht viel neues zu erzählen. Ich fühl mich wie in Gefangenschaft.
Ich versuche mein Leben zu leben, den Tag zu genießen, Spaß zu haben und zu lachen, was mir aber nicht immer gelingen will. Die Tage sind etwas trister und ich beginne jeden Tag aufs neue die Zeit, die seitdem vergangen ist zu reflektieren. Stelle mir Fragen auf die ich nie eine Antwort bekommen werde, habe manchmal das Gefühl verrückt zu werden und kann es dennoch nicht lassen. Dann suche ich nach anderen Problemen, die Schuld daran sein könnten, dass nichts gut ist seitdem du weg bist. Denn schließlich dachte ich so oft, dass ich damit abgeschlossen hab und viel zu oft habe ich entschlossen endlich loszulassen.Im nächsten Moment komme ich mir so erbärmlich lächerlich vor. Lächerlich, weil ich mich von Alltagsproblemen kaputtmachen lasse und lächerlich, weil ich deinen Tod nicht als Anstoß sehe, mein Leben erst Recht zu genießen. Schließlich gehörte es zu meinen Träumen...das Leben genießen, jeden Tag nutzen - freiheitsliebend und entschlossen. Ich bin noch immer übezeugt davon, dass diese Träumerei nicht aus leeren Floskeln besteht, doch ich hab keine Kraft mich zu befreien. Keine Kraft sorgenlos den Tag zu leben. Du musst wissen, dass im Moment eigentlich alles perfekt ist. Dass sämtliche Träume erfüllt sind und ich keinen Grund für Beschwerden habe. Trotzdem will es nicht gelingen und ich gehe kaputt daran.
Hilf mir...bitte..
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17.09.2007 - 23:34 Uhr
jumeilla
aber nun augen zum himmel mädchen...
und nicht mehr in die pfützen auf der straße.