Die GEZ-Diskussion geht weiter: Der Erfinder der neuen Kampagne im Interview
In der verganenen Woche hat die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) eine neue Werbekampagne gestartet. In der Berichterstattung darüber (hier den Text auf jetzt.de lesen) fühlte sich Kimon Xynias nicht ganz richtig verstanden. Der Chef der Münchner Agentur Xynias,Wetzel hat die Kampagne mit Julia Hummer und Sammy Deluxe entwickelt. jetzt.de hat mit ihm telefoniert.
Sie fühlten sich in dem heftig diskutierten Artikel letzte Woche mit dem Satz „Die militanten GEZ-Gegner werden wir nicht umstimmen können“ nicht ganz richtig zitiert... Die W&V hat mein Zitat etwas aus dem Zusammenhang gerissen. Ich hatte gesagt: Die Kampagne wird bei den einen schneller funktionieren und bei anderen wird es länger dauern. Aber es geht uns nicht nur um die vier Prozent, die nicht bezahlen. Uns geht es darum, alle zu erreichen. Wir wollen zum Nachdenken anregen. Genau wie es in Ihrem Artikel passiert ist. Dass man sich fragt: „Julia Hummer und GEZ – geht das zusammen? Ist die nicht auch auf meiner Seite und zahlt keine Gebühren?“ Ich zahle übrigens Gebühren. Meine Kritik war etwas anders. Aber genau dieser Aspekt funktioniert trotzdem: dass wir einen Überraschungseffekt schaffen. Es werden in diesem Jahr etwa 800.000 junge Menschen 18 Jahr alt. Das ist eine Schnittstelle im Leben, an der man darüber nachdenkt, in eine eigene Wohnung zu ziehen. Und genau da wollen wir erinnern: Vergiss es nicht, dich bei der GEZ zu melden.
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anfangs auch Bedenken. Aber wir haben uns
dann mit der GEZ näher auseinander gesetzt
und da korrigiert sich dann einiges."
haha. schon klar, kimon. war in meinem früheren
leben ja auch mal werber. mit der größe des etats
und vor allem der prominenz des zu bewerbenden
objekts habt ihr euch auseinandergesetzt, das
überzeugt dann schon ;) und der sündenfall war
ja schon das engagement für die meinungsschänder
von der ard.
ich hätte die GEZ nie angefasst. dabei macht ihr
auch so schöne sachen:
http://www.xyniaswetzel.de/dtb/117451036...
Die Gebührenpflicht hat nichts mit 18 zu tuen, noch unbedingt etwas mit der ersten eigenen Wohnung
"den Gedanken der Fairness transportiert "
Welchen? Den das zu Hause wohnende Auszubildnde mit 300€ genauso viel bezahlen wie Julia Hummer oder Sammy Deluxe?
wann setzt ihr das netzwerk endlich wieder offen gegen das volk ein?
Für mich ändert sich im Vergleich zum Artikel davor nichts.
Und wenn sich eine eher zweifelhafte Sache darum bemüht, auch junge Anhänger zu erreichen, indem sie sich zwei Leute sucht mit Pseudo-Street-Credibility, dann ist das ungefähr so, wie wenn die CDU/CSU versucht, mit Hilfe von Bushido auf Stimmenfang zu gehen.
Geht leider gar nicht.
Und ansonsten: Das hätte man auch kreativer umsetzen können. Nicht nur dass die Protagonisten zweifelhaft sind, nein, der Spot ist ganz einfach auch noch schlecht. Und selbst Iris Berben oder Uschi Glas hätte man das dann leichter abgekauft.
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30.08.2007 - 19:32 Uhr
lewis0815
das weiß auch Kimon.
lp