klau|s|ens markiert künstlerisch den tod - www.klausens.com
Text: klausensblog
klau|s|ens, wir haben gestern erfahren, dass am 30. juli 2007 nicht nur ingmar bergmann verstorben ist, sondern auch michelangelo antonioni.
gewiss, zwei regisseure, die wir kannten, traten ab. beide waren sehr alt.
und willst du nun reagieren?
ich kann nicht auf alle tode der welt reagieren. wie sollte und könnte ich das tun?
aber du hast doch gestern auch auf bergmann reagiert.
das kommt, weil man bisweilen eine affinität hat. oder etwas hat einen berührt. irgendetwas war.
bei antonioni war nichts?
ich kenne sein werk nicht gut genug, um sagen zu können, was da war.
er soll ein einsamer mensch gewesen sein.
sind nicht viele, wenn nicht gar alle menschen einsam? ist es nicht das los des menschen, immer wieder aus dieser einsamkeit herauszuspringen ...
... und dann doch zu scheitern?
zweitklausens, du teilst meine meinung?
aber ja doch: ich muss es doch auch, weil ich dein zweiter teil bin. klau|s|ens ist ohne zweitklausens nichts. gar nichts.
siehst du: das habe ich heute mal ausgedrückt. ich habe ausgedrückt, dass etwas fehlt. die lücke des todes. oder auch die lücke in unser aller leben.
unser lückenhaftes leben.
oder das. der "mann ohne gesicht" gedenkt der toten. und antonioni ist eingeschlossen.
hieß einer seiner filme nicht "blow up"?!
wie meinst du das nun?
sein gesicht könnte doch auch "weggeblasen" worden sein.
du hast recht! - und der hauptdarsteller ist ja ein fotograf, der auf einem seiner fotos einen toten zu entdecken vermeint.
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