Kommentar zum Lehrer-Kongress: Lehrer als Prügelknaben
Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.
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Textoptionen
Das Lehrer nicht Amoklauf wundert mich eigentlich tagtäglich...
SIch nicht nur mit unverschämten Schülern, sondern auch nervigen Eltern herumplagen zu müssen, reißt an den Nerven. ZU schade, dass man als Schüler nicht den Rauswurf gewisser Schüler verlangen kann... -aber hey ! - ich hab ja Eltern, die das für mich erledigen können ! Und auf unserer Schule gibt es so einige Lehrer, die mit sozialen Problemen weder etwas am Hut haben, geschweige denn Schüler "sozial" behandeln, wobei, besser haben es manche auch nicht verdient...
SIch nicht nur mit unverschämten Schülern, sondern auch nervigen Eltern herumplagen zu müssen, reißt an den Nerven. ZU schade, dass man als Schüler nicht den Rauswurf gewisser Schüler verlangen kann... -aber hey ! - ich hab ja Eltern, die das für mich erledigen können ! Und auf unserer Schule gibt es so einige Lehrer, die mit sozialen Problemen weder etwas am Hut haben, geschweige denn Schüler "sozial" behandeln, wobei, besser haben es manche auch nicht verdient...
der startseiten-kurztext ist faktisch absolut falsch, da die bezeichnung "erzieher" eine andere berufsgruppe meint, die eben genau diesen titel trägt, jedoch eher in horten, kindergärten, heimen und jugendzentren arbeitet. pädagogisch arbeiten sie alle. man sollte nicht nach synonymen suchen, wenn dadurch der sinn verfälscht wird.
der artikel schneidet die problematik allerdings richtig an.
der artikel schneidet die problematik allerdings richtig an.
vor allem sollte man sich von der vorstellung verabschieden, dass lehrer neben didakten auch noch sozialarbeiter sein sollen/können. um diesen bereich abzudecken existiert bereits eine berufsgruppe, die leider an vielen schulen eher gedulded als willkommen ist. aber das das bildungssystem reformierungsbedürftigt ist, ist ja hinreichend bekannt...
klar verdienen lehrer in deutschland erheblich besser als in einigen anderen ländern, aber die ausbildung ist hier auch um einiges länger und komplizierter!
"Das Lernen muss für Lehrer nach dem Referendariat weitergehen." --> in hessen existiert inzwischen die Vorschrift, dass jeder lehrer pro jahr an einer festgesetzten anzahl von fortbildungen teilnehmen MUSS - was ich bei einigen älteren kollegen durchaus begrüße!
und selbstverständlich gibt es auch jede menge lehrer, die sich mit ihrem job ein leichtes leben machen, seit jahrzehnten den gleichen kram unterrichten und
die nachmittage mit lustigen freizeitaktivitäten verbringen, aber wer seinen beruf ernst nimmt, der hat damit ganz schön was zu tun.
"Das Lernen muss für Lehrer nach dem Referendariat weitergehen." --> in hessen existiert inzwischen die Vorschrift, dass jeder lehrer pro jahr an einer festgesetzten anzahl von fortbildungen teilnehmen MUSS - was ich bei einigen älteren kollegen durchaus begrüße!
und selbstverständlich gibt es auch jede menge lehrer, die sich mit ihrem job ein leichtes leben machen, seit jahrzehnten den gleichen kram unterrichten und
die nachmittage mit lustigen freizeitaktivitäten verbringen, aber wer seinen beruf ernst nimmt, der hat damit ganz schön was zu tun.
Lieber Tanjev Schulz, ich möchte ergänzen: "Bibliothekare sind tatsächlich mehr als nur Wissensvermittler. Wer Klischeevorstellungen bestimmter Berufe nicht hinterfragen will oder kann, soll Journalist werden oder Journalist".
Mit welcher Berechtigung in Zeitungsartikeln Stereotype über bestimmte Berufsgruppen, wie in diesem Fall die der Bibliothekare, stets wiedergekäut bzw. entwickelt werden (früher galten sie nur als "verstaubt", heute wohl als Sozialautisten) ist mir schleierhaft.
Vermutlich klingt der Hinweis bieder, dennoch: Bibliotheken stehen als einer von vielen Partner mit Schulen bei der Verbesserung von Lern- und Lesekompetenz und verstecken sich somit mitnichten hinter Bücherregalen und PCs.
Die Eindimesionalität der Debatte über die "deutsche Bildungsmisere" findet eine weitere Bestätigung in Artikeln wie diesem.
Vermutlich klingt der Hinweis bieder, dennoch: Bibliotheken stehen als einer von vielen Partner mit Schulen bei der Verbesserung von Lern- und Lesekompetenz und verstecken sich somit mitnichten hinter Bücherregalen und PCs.
Die Eindimesionalität der Debatte über die "deutsche Bildungsmisere" findet eine weitere Bestätigung in Artikeln wie diesem.










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22.07.2007 - 22:04 Uhr
ich_schlampe_bin_muede
Was soll uns das bloß sagen. :/