1000 Orte, die man sehen muss, bevor man stirbt
In den Papier-Mittelgebirgen, die in den Buchhandlungen immer gleich beim Eingang liegen, fällt mir in letzter Zeit öfter das Buch 1000 Places to see before you die auf: eine Art Reiseführer der besten Orte (oder für alle Schott´s Sammelsurium-Hasser: Schott´s Reiseziele, üarg). Die Idee ist aber ganz schön: Welche Orte sollte man gesehen haben auf der Welt, bevor man dann eines Tages aus ihr scheidet? Das Buch führt dabei das Brandenburger Tor in Berlin oder Ayers Rock ebenso auf wie der anscheinend vor Ort legendäre "Superdawg"-Hotdog-Stand in Chicago - kann ich nichts dazu sagen, ich kann nur meine fünf Orte aufführen, die ich sehenswert finde in diesem Leben:
- Als ich meinem Frollegen mein Phablet geliehen habe 25.05.2012
- Surfst du schon in gefährlichen Gewässern? 24.05.2012
- Wie weit dürfen Aktivisten gehen? 23.05.2012
- Wie geht Verlieren? Der Loser-Ticker 22.05.2012
- Welche Panikmeldungen haben bei dir Wirkung hinterlassen? 21.05.2012
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04.07.2007 - 00:57 Uhr
ein_oxymoron
nee, meins wärs auch nicht.
oder, moment.... ;)
tatsache ist jedenfalls, dass klimaskeptiker keine oder nur geringe forschungsmittel generieren können und es sehr mutig ist zu behaupten, erst sei ein klimakonsens dagewesen und dann hätten die mittel für die skeptische richtung gefehlt. es ist genau umgekehrt. am klimakatastrophismus hängen mächtige politische, wirtschaftliche und publizistische interessen - und die wird so schnell nichts stoppen. ich glaube kaum, dass einzelne wissenschafler oder institute es sich derzeit leisten können, da in größerem umfang auszuscheren. das aber als beweis für die richtigkeit der thesen anzusehen ist unsinn.
04.07.2007 - 07:32 Uhr
kulturgut
für mich ist die ökologische frage in hinsicht auf mein persönliches verhalten irrelevant und ich rate jedem, niemals aus ökologischen gründen irgendetwas zu sparen. ich finde es halt nur zu komisch und gleichermaßen faszinierend, wie solch eine reine propaganda-sache das bewusstsein mindestens einer generation prägt, aber wenn sie sich das leben und reisen, wie du so schön sagst, in der praxis wider ihren offiziellen bekenntnissen trotzdem nicht vergällen lassen ist ja alles in ordnung.
leider gibt es auch menschen, die das nicht so gesund wegstecken können, die sowieso unter irgendwelchen psychosen leiden und für die das wie eine bestätigung wirkt, dass alles menschliche sein und werden vom baldigen untergang bedroht ist. für gesunde menschen sind apokalyptische szenarien nur ein ansporn, die waren ja auch (mit goutierung der jeweils gültigen wissenschaftsmoden) immer schon begleiter der menschheitsgeschichte. ein wachsender teil der menschen heute, vor allem in der westlichen welt, aber ergeben sich vollständig diesem düsteren untergangswahn, und die tun mir halt leid.
kulturgut sagte:
ein spezieller fall sind belowlee und eisengrau. ob die wirklich reisen für so unwichtig halten und sich tatsächlich weiterhin ausschließlich regional bewegen würden, wenn sie finanziell besser gestellt wären - darüber lässt sich nur spekulieren.
Darüber kann ich selber nur spekulieren. Tatsache ist, ich habe auch schon Auslandsreisen unternommen, aber auch schon Reisen abgesagt, die mir bezahlt worden wären (nach Singapur zum Besipiel, weil ich erstens kein Asienfan bin und zweitens schwüle Hitze einfadch nur unerträglich finde).
An Gelegenheiten mangelt es also nicht, und wenn, ist höchstens der Zeitmangel der Grund.
Aber Reisen ist für mich auch was anderes, als nur ins Flugzeug zu steigen und woanders wieder heraus, und dann Dschungeltapete hoch und Tempeltänzerinnen an.
Reisen hat für mich etwas mit dem buchstäblichen Er-fahren von Wegen zu tun, und mit dem Hinter-sich-lassen von Vertrautem.
Das hab ich in Niederbayern, wenn ich versuche, einen Monat unter "Waldlern" zu leben, unter Umständen eher, als wenn ich nach Fuerteventura fliege, und als erstes mein halbes Stadtviertel an der Strandbar treffe.
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04.07.2007 - 00:45 Uhr
Nelson_
aus der humanozentrischen sicht heraus, aus der biblischen, die erde hat uns untertan zu sein, macht der standpunkt des autors total sinn. diese sicht teile ich nicht.