Freiheit
Zum Artikel "Terrorgefahr in Deutschland - Ein Mosaik mit beunruhigendem Muster" auf sueddeutsche.de hatte ich einen Kommentar geschrieben, der schließlich 17 Wertungen erhielt, alle positiv. Anscheinend sprach ich damit vielen aus der Seele. Damit der Kommentar nicht verschwindet, habe ich ihn nun hierher kopiert ;-). 22.06.2007 22:04:28 Freiheit kann man nur mit Freiheit verteidigen !! Jede Einschränkung der Freiheit um diese zu verteidigen ist ein Paradoxon an sich. Solange in Deutschland an einem einzigen Tag mehr Autofahrer sterben als weltweit in einem Monat Opfer an terroristischen Anschlägen (Kriegegebiete ausgenommen), ist mir meine Freiheit wichtiger. Das heißt nicht, dass ich nicht jedes einzelne Opfer zu tiefst bedauere und Terror verteufle. Nur wir hatten auch schon früher Terror in Deutschland (z.B. RAF, Oktoberfest, Olympiade 72). Freunde von mir wurden damals im Urlaub im Ausland gefragt, wie kann man mit diesem Terror in Deutschland leben (RAF). Wir lebten damals ganz gut damit. Genauso wie heute die Israelis ein relativ normales Leben führen. Ich nehme an auch damals hätten sicher viele DDR-Brüger mit dem durch Terror bedrohten West-Deutschland getauscht. Was ist Freiheit wert ? Das merkt man wohl erst, wenn man die Freiheit nicht mehr hat ! Ein totalitärer, sicherheitsfanatischer Staat ist für mich die größere Bedrohung. Letztens sah ich ein Foto auf Sueddeutsche.de von einem spanischen menschenleeren Bahnhof. Einem Bahnhof, der leer ist, damit keine Terroristen dort sein können. Dann sind die Terroristen halt woanders. Durch solche Massnahmen wird die kollektive Angst nur verstärkt, da die Bedrohung allgegenwärtig gezeigt wird, bei jeder Bahnfahrt, damit das Volk es nie vergesse. Damit man nie wieder zur Normalität zurück finde. Digital_Data- Die Freiheit, blöd zu sein 16.09.2011
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28.06.2007 - 18:14 Uhr
Buddha_vom_Brot
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„Vor ein paar Tagen ging ich in den Zoo / die Sonne schien, mir war ums Herz so froh / vor einem Käfig sah ich Leute stehn / da ging ich hin, um mir das näher anzusehen
Nicht füttern stand auf einem großen Schild / und: bitte nicht reizen, da sehr wild! / Erwachsene und Kinder schauten dumm / und nur ein Wärter schaute grimmig und sehr stumm
Ich fragte ihn, wie heißt denn dieses Tier? / Das ist die Freiheit, sagte er zu mir, / die gibt es jetzt so selten auf der Welt / drum wird sie hier für wenig Geld zur Schau gestellt
Ich schaute, und ich sagte, lieber Herr, / ich seh ja nichts, der Käfig ist doch leer / das ist ja grade – sagte er – der Gag! / man sperrt sie ein, und augenblicklich ist sie weg!
Die Freiheit ist ein wundersames Tier / und manche Menschen haben Angst vor ihr / Doch hinter Gitterstäben geht sie ein / denn nur in Freiheit kann die Freiheit Freiheit sein.“ (Georg Danzer)








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28.06.2007 - 18:12 Uhr
Buddha_vom_Brot