Füchsin
Ich konnte nicht schlafen. Ich lag wach und immer wieder wuchsen mir die Haare eines Fuchses am Körper. Ich musste sie immer wieder abstreifen. Irgendwie konnte ich mir ein Leben als Fuchs nicht vorstellen. Füchse können keine Wohnungen mieten, keine T Shirts tragen. Das schien mir in der Nacht nicht recht gut. Also wachte ich auf. Ich duschte mich und trank keinen Kaffee. Ging gleich nach draußen. Es regnete, hörte auf, fing wieder an. Ich suchte Schutz unter einem Vordach und zündete mir eine Zigarette an. Eine grauhaarige Frau bat mich um eine Zigarette und ich gab ihr eine, bot ihr Feuer an, sie meinte: Nein, nein ich rauche nie unter freiem Himmel. Dabei sah mich wunderlich an, als wäre ich jemanden den sie aus dem Fernsehen kennt. Sie fragte mich ob ich noch zur Schule gehe. Nein, erklärte ich ihr, ich studiere. Was studierst du denn? Philosophie. Ah! Und nach einem Schweigen: Hat das etwas mit Goethe zu tun? Nein, eher mit Kant. Und wieder schwieg sie und sah mich an. Irgendwann zuckte ich nur mit den Schultern und sie sagte noch: Gehe auf jeden Fall an die Universität, dass ist wichtig, und ging. Sie ließ mich zurück. Auf diese Weise.- Strandgedanken 20.08.2008
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26.06.2007 - 02:11 Uhr
vern
wie gern ich dir das so oft doch gebe.
zigaretten hat man,
oder nicht.
;-








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26.06.2007 - 02:09 Uhr
vern
vielleicht hätte sie sich mit dir befreundet. für immer. möglich wäre auch gewesen, dass sie dich in ihre welt entführt, in die welt der nicht auf offener straße rauchenden menschen, die an einem ort rauchen, der dir vielleicht bisher völlig unbekannt war. unvorstellbar, welchen kosmos du zu durchdringen auf einmal aufgefordert gewesen wärest.
aber so ging sie dahin, du warst wieder alleine und niemand streifte dir den schweren mantel deiner gedanken von deiner schulter.
nunja, auf bald ein anderes!