25.06.2007 - 19:00 Uhr

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Die Klasse von 2007: Wohin nach dem Abi?

Text: hannes-kerber

Die Zeit nach dem Abi ist die beste Zeit des Lebens – nach der Schule, vor dem ganzen Rest. Viele Abiturienten fahren deshalb weg, eine Woche oder ein Jahr, nach Österreich oder nach Indien. jetzt.de hat die K13 des Elsa-Brändström-Gymnasiums in München-Pasing besucht und die Schüler gebeten, ihre Pläne aufzuschreiben - hier sind 16 Pläne für die Zeit danach.

Auch der jetzt.de-Tagesticker hat sich am Montag mit der Frage beschäftigt, was nach dem Abi kommt.

1. Selina Kornbichler, 19, zehn Monate, Frankreich
Wo gehst Du hin? Ich gehe in einen kleinen Ort, der etwa zehn Kilometer vor Paris liegt. Was machst Du dort? Ich werde zehn Monate als Au Pair-Mädchen arbeiten. Aber nur etwa dreißig Stunden die Woche, so dass ich noch genug Zeit habe, eine Sprachschule zu besuchen. Warum gehst Du dorthin? Vor einigen Monaten habe ich mich beraten lassen, was man nach dem Abi machen kann, wenn man nicht sicher weiß, was man tun möchte. Ich denke, dass mein schriftliches Französisch durch die Schule ganz gut geworden ist. Aber da ich noch nie in Frankreich war, habe ich beim Sprechen Schwierigkeiten. Weil ich Französisch auf Lehramt studieren möchte, sollte sich das möglichst ändern. Welche Dinge wirst Du mitnehmen? Meinen Laptop, damit ich E-Mails schreiben kann, Fotos zur Erinnerung und einen Reiseführer von Paris. Was erwartest Du Dir von dem Auslandsaufenthalt? Wichtig ist mir, mein Französisch zu verbessern. Ich denke aber auch, dass es gut ist, nach dem Abitur einfach mal rauszukommen und neue Leute zu treffen. Hier ist man durch das soziale Netz immer irgendwie betreut – es wird spannend sein, ganz auf sich gestellt zu sein. Was wirst Du am meisten vermissen? Dass ich weiß, wo ich hingehen muss, um das zu bekommen, was ich will. Welche Befürchtungen hast Du? Eigentlich keine – die Familie ist echt super und hatte auch schon zwei Au Pairs. Und das Heimweh wird sich auch geben. Das Einzige, was mir Sorgen macht: Was passiert, wenn ich richtig krank werde? Dann ist eine fremde Sprache nicht so gut, glaube ich. Wie finanzierst Du den Aufenthalt? Einen Teil zahle ich, einen Teil meine Eltern. Ich verdiene auch ein bisschen als Au Pair – etwa 70 Euro die Woche. 2. Vanessa Japha, 19, sechs Monate, Neuseeland
Wo gehst Du hin? Ich gehe nach Neuseeland, in das Sechzigtausend-Seelendorf Nelson. Was machst Du dort? Ich habe bei der Organisation, die mir den Aufenthalt vermittelt, angegeben, dass ich gerne im sozialen Bereich Erfahrungen sammeln würde. Was ich genau machen werde, erfahre ich erst noch. Warum gehst Du dorthin? Ich wollte eigentlich als Au Pair nach Australien gehen. Aber das wäre zu teuer geworden und außerdem bin ich mir klar geworden, dass Au Pair vielleicht gar nicht das Richtige für mich ist. Dann habe ich diese Organisation gefunden, die Praktika im Ausland vermittelt. So ist es Neuseeland geworden. Was nimmst Du auf jeden Fall mit? Schmuck, Schminke, einen Fotoapparat und Fotos von Freunden und Familie. Was erwartest Du Dir von dem Auslandsaufenthalt? Natürlich möchte ich mein Englisch verbessern, aber vor allem will ich im sozialen Bereich arbeiten, weil ich später irgendwas mit Kindern machen möchte. Was wirst Du am meisten vermissen? Am meisten werde ich wohl das bayerische Essen vermissen. Welche Befürchtungen hast Du? Keine. Ich bin sehr optimistisch, dass es eine coole Zeit wird. Wie finanzierst Du den Aufenthalt? Ich habe von meinem Opa ein Konto mit Geld für meine Ausbildung bekommen. Hoffentlich verdiene ich mir durch die Praktika außerdem etwas dazu.
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hannes-kerber

ist jetzt-Mitarbeiter und hat diesen Beitrag verfasst.


wer a sagt, muß gar nichts.