Zwischen Sambagruppen und Rauchschwaden: Bei der Demo in Rostock
Am Samstag fand in Rostock die Großdemonstration des Bündnis gegen den G8-Gipfel statt. Am Rande der Abschlusskundgebung kam es zu schweren Ausschreitungen zwischen teils vermummten Autonomen und der Polizei. Fast 1000 Menschen wurden dabei verletzt, unter ihnen 433 Beamte, 30 von ihnen schwer. Zehntausende demonstrieren aber friedlich.
Anke Lübbert war am Samstag in Rostock dabei und berichtet für jetzt.de diese Woche aus Heiligendamm.







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sorry, mitleid mit denen habe ich nicht mehr. gegen g8 würde ich nie demonstrieren gehen. aber gegen die staatlich gedeckte gewaltgeilheit sofort.
Ich warte darauf, dass der erste Demonstrant stirbt. Das ist der Moment wo unter Garantie auch ich auf der Straße stehe. Gegen G8 Treffen habe ich früher schon genug demonstriert. ;)
Es fehlt wie immer in den meisten deutsche Medien die Differenzierung zwischen einigen hundert oder vielleicht tausend Chaoten und zehntausenden friedlichen Demonstranten.
Daher schön, dass mal eine etwas differenzierte Ansicht geboten wird.
aber was ist schon von g8-berichten auf jetzt.de zu erwarten...
dann doch lieber:
de.indymedia.org
g8-tv.org
03.06.2007 - 23:06 Uhr
gewitterhexe
siehe hierzu ein zitat vom ums-ganze-bündnis über die WAHREN chaoten:
"Das bundesweite und linksradikale UmsGanze-Bündnis hat sich anlässlich der Diskussion um Gewalt beim G8-Gipfel in Heiligendamm in einer Mitteilung deutlich von ‚Gewalt und Berufschaoten’ distanziert.
Sahra Brechtel, Sprecherin der im UmsGanze-Bündnis organisierten antifa [f] aus Frankfurt am Main, erklärte dazu: ‚Es ist unerträglich wie das Anliegen einer vernünftigen Einrichtung der Welt von kapitalistischen Chaoten und polizeilichen Berufsschlägern immer wieder diffamiert und bedroht wird. Wir begrüßen ausdrücklich eine unterstützende Beteiligung der so genannten Sicherheitskräfte bei der Blockade des G8-Gipfels. Besonders würden wir uns über logistische Nettigkeiten (Kaffee und Kuchen und später Aufräumen) und die Regelung des Verkehrs (Shuttle-Busse) freuen. Wenn allerdings einige Sicherheits-Extremisten versuchen sollten, die antikapitalistischen Aktionen zu behindern müssen sie die ganze Härte der Vernunft zu spüren bekommen.’ Die Antifa-Sprecherin rief daher alle Polizeibeamten dazu auf, sich schon im Vorfeld von Gewalttätern in den eigenen Reihen zu distanzieren."
quelle: www.umsganze.de.tl
Diese ganzen "Autonomen" sind der Grund, warum nicht viel mehr Leute auf Demos gehen. Weil sie genau wissen, dass das ganze wieder in Gewalt endet. Den meisten gehts ja garnicht drum, gegen G8, Rechtsradikale oder sonstwas zu demonstrieren, sondern einfach ihre persönliche Lust an der Gewalt auszuleben.
Das Bild vom prügelgeilen Polizisten, das immer so gerne gezeichnet wird ist n bisschen oberflächlich, dumm und ebenfalls einseitig. Aber was is von der weltbewegenden "Wir sind so voll links"-Jetztgemeinde schon anderes zu erwarten?
du willst ernsthaft, dass ein demonstrant STIRBT? ich hoffe SEHR, dass du das nicht ernst gemeint hast!!!
um die gewalt in rostock zu verstehen, muss man weiter denken bzw. weiter zurückdenken: die gewalt des staates begann bereits im vorfeld des gipfels, mit den razzien und anderen schweinereien. die wut darüber ist nur zu verständlich!
und die jetzt-gemeinde ist angeblich "voll links"? davon ist bei den g8-diskussionen hier leider nicht viel zu bemerken. für "irgendwie links" hält sich heute ja schon fast jeder und jede - es aber wirklich zu SEIN, ist etwas ganz anderes.
g8-tv.org
gibt es auch mal ein paar andere Perspektiven
aber: schau dir die photos und bilder an. und dann erzähl mir nicht, dass die polizisten nicht auch auf völlig unbeteiligte in situation einschlagen, in denen dies nicht nötig ist. die sind mindestens genauso brutal und gewaltgeil.
und dabei geht es mir echt nicht um "das system" oder so. das ist eine andere diskussion. sondern ganz individuell um diese gewaltgeilen polizisten.
(ach, und die allermeisten studien zur gewalt zeigen, dass gewalttäter die gewalt genießen, gerade in solchen herrschaftssituationen. warum sollte das bei heutigen polizisten anders sein? bei ihnen ist das staatlich legitimiert.)
Ausserdem sind sie sauer. STINKSAUER. Zu recht!
"Ihr sagt Steine seien keine Argumente, aber verwendet Knüppel, Schilde, Pistolen, Granaten, Bomben und KRIEG!"
Autonome sind recht handzahme Menschen für gewöhnlich. Und sie nur auf den Schwarzen Block zu beschränken, welcher meiner Meinung nach trotzdem sehr sinnvoll ist, ist auch nur eine Seite der Medaille.
Wer steht dabei bei diesen frustrierten Ultraliberalen und Anarchisten? Warum kommen sie auf die Idee Steie zu werfen?
Ich finde nicht gut das sich die Organisatoren so klar von der Gewalt distanzieren. Stattdessen sollten sie sagen: Ok. Es gab Steinewerfer. Da seht ihr wie wütend manche von uns "autonomen steinewerfenden Gewaltpsychaten direkt aus der Hölle" sind. Wenn der Staat 1 Mal im Jahr das erntet was ER säht, was ist so falsch daran?
Hat uns die Vergangenheit nicht auch gelernt, das es manchmal eben nur mit Steineschmeissen geht?
Ich bin gerne bereit diese Diskussion fortzuführen!
mfg
Mr.
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03.06.2007 - 20:41 Uhr
zephyr07