Das Prinzip Abimotto
Einen Namen für etwas Neues zu finden, das mehreren gehört ist schwer. Wenn das Neue ein Mensch ist, gibt es zwei, die sich streiten, wenn das Neue eine Band ist, sind es vier bis sieben und wenn das Neue ein Abijahrgang ist, dann hat entweder keiner eine Idee oder alle 78 Teilnehmer der K13 eine eigene.
Die Anforderung Weil man zum Zeitpunkt des Abiturs ja nicht nur in seiner schlausten, sondern auch lustigsten Geistesverfassung überhaupt ist, muss das Abimotto (beim Bandnamen ähnlich, beim Kindsnamen eher nicht) tonnenweise Witz und Originalität enthalten, darüber hinaus exklusiv, themenbezogen, zeithistorisch einzuordnen und dennoch knapp und markant sein. Trotz hoher Originalitäts-Ansprüche sind aber auch immer gewisse überlieferte Standards gesetzt. Das Wort ABI sollte irgendwie hineingewoben sein, außerdem gleicht sich der Satzbau in den allermeisten Fällen dem Muster: „AbiturXY- wir sind stark originell“ an. Also Abi-Wortspiel plus erläuternder bzw. erheiternder Zusatz. Bei all diesen Erfordernissen ist es kein Wunder, dass in den ersten drei Sitzungen, die Kollegstufensprecher und die Kreativabteilung des Kunst-LK einberufen haben, nichts rauskommt, das über: „(Tr)abi05 – wir fallen gleich auseinander“ hinauskommt.





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ja das ist zwar nciht besonders lustig, aber ich finde es immer wieder schön zu beobachten, wenn man beispielsweise an der ampel steht und man im rückspiegel sieht, dass sich die leute im auto hinter einem darüber unterhalten
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13.05.2007 - 22:31 Uhr
rocktag