Doi – sing the boy electric
Text: elEktrolYd
Das Debütalbum der dänischen Band würde ich als eine Melange aus Sigur Rós, Baxter Dury, Kashmir, Múm, Mogwai und God is an Astronaut beschreiben. Von allem ist ein wenig dabei, aber keine der Einflussbands – wenn es diese überhaupt waren – setzt sich wirklich durch. Deshalb ist Doi dann irgendwie doch etwas Neues. Eine junge Band aus Kopenhagen, die es zweifelsohne verdient groß zu werden – erwachsen ist sie bereits!
Auch was sie auf der Bühne darstellen ist gut genug für große Bühnen und übertrifft das Hören von CD noch um einiges! Der Sänger – ein smarter Typ, bei dem man nicht sagen kann, ob seine Augen vor Freude oder vor Traurigkeit glänzen – bewegt sich wie in Trance. Das Publikum scheint er nicht wahrzunehmen. Er schwebt und gleitet dahin, steht auf einem Bein und spielt dabei Gitarre, seine Arme bewegen sich in der Luft als wolle er einen Traum einfangen. Es fällt schwer den Blick von ihm zu wenden, um auch den anderen Bandmitgliedern die Beachtung zu schenken, die sie verdienen. Ein „Knabe“ beispielsweise, der nicht nur aussieht als käme er gerade aus Island – von Sigur Rós persönlich geschickt – sondern der auch noch sanft einen Geigenbogen über seine E-Gitarre streichen lässt… An die Trompete allerdings, die auf dem Album zu hören ist, kann ich mich live nicht entsinnen. Das Konzert im Berliner Maschinenhaus war großartig und voller Spannung. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können…
http://www.myspace.com/doimusic
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06.05.2007 - 23:48 Uhr
crunge
Danke fuer die Empfehlung. Liest sich gut und hoert sich gut an. :>