07.05.2007 - 19:00 Uhr

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Ratatat? Where’s Brooklyn at? Party und Bullshit für den Saunaclub

Text: daniel-erk

Partys zu beschallen ist eine ähnlich gelagerte, doch wiederum ganz andere Kunst als einen Club zum Toben zu bringen. Der Unterschied liegt wohl maßgeblich darin, dass man sich bei einer Party für keinen Hit und keinen Scheiß zu gut sein darf. Sondern aus dem Vollen schöpft. Ratatat aus Brooklyn, New York, tun genau das.

Es gibt eine Spielart von Partyhiphop – Beatnuts, Ol’ Dirty Bastard, Outkast und dergleichen – die den kleinen, miserabel belüfteten Raum mit der Tischtennisplatte und den alten Sofas zum heißesten Laden der Stadt werden lässt, weil selbst die mageren Indiekids ihre Gin Tonic-Gläser vor Freude an die Decke schmeißen. Das ist dann genau der Moment, in dem man Ratatat – gestatten: Mike Stroud, Gitarre, und Evan Mast, Mischpult und Software – mit der Party vertraut machen darf. Einerseits, weil die beiden Herren aus Crown Heights mit ihren Remixalben eine beeindruckende Schneise durch die US-amerikanische Hiphop-Szenerie inkl. G-Unit und Kanye West geschlagen, aber auch schon die Shout Out Louds aufgebohrt haben. Und andererseits, weil Ratatat-Produktionen, seien es Remixe oder eigene Entwürfe – genau das einlösen, was Deichkind ihrerseits in „Remmidemmi“ versprechen: Exzess, Kopfnicken, Springen, Abfahrt.
Genau dann also, wenn „Watch Out Now“ und „Shimmy Shimmy Ya“ gerade gelaufen sind, ist die Zeit für „The Mule“, für Jay-Zs „Allure“ und für – selbstredend - „Party and Bullshit“ im Ratatat-Remix sowie für „Seventeen Years“ (das - at the same time! - Dancefloorkracher und Liebesliedchen ist) gekommen. Und dafür, den Tischtennisclub hochoffiziell und unumkehrbar zur Sauna umzudefinieren. Wenn noch jemand kurz die Gläser wegräumt und den Nachbarn ein Entschuldigungsschokolädchen hinlegt. Und wenn dann bitte einer von euch Indiekids eine Halbliterflasche Gin Tonic für den Aufguss bereithält, ja? Es geht los. Speichern Unter: Brookylns Antwort auf Deichkind


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daniel-erk
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10.05.2007 - 11:16 Uhr
daniel-erk

Huhu! Steht da doch! Es geht ums's Prinzip bei dem Vergleich!

lara_star
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Mag ich Mag ich nicht

0

12.05.2007 - 19:18 Uhr
lara_star

mag ich den artikel nur weil ich daniel mag?

gehöre zu den indiekids die sich erst seit gestern für hip hop erwärmen können. Ugly Duckling war definitv eins der aller coolsten Konzerte in letzter Zeit

Insofern gefällt auch das hier...

eulenmann
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Mag ich Mag ich nicht

0

16.05.2007 - 01:30 Uhr
eulenmann

mag sein, das mit dem prinzip, aber der vergleich hinkt imho so sehr, dass mir das prinzip auch nicht schluessig vorkommt.

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daniel-erk unbekannt

daniel-erk

ist jetzt-Mitarbeiter und hat diesen Beitrag verfasst.

دانيال ارك