Eintrag aus dem Klassenbuch. Heute: Klassenfahrt und Zickenkrieg
Die einen besuchen sie neun, die anderen zwölf Jahre: Die Schule prägt uns ein Leben lang. Eva Schulz steckt noch mitten drin im Leben zwischen Lehrerzimmer, Spickerschreiben und Banknachbarn. In unserer Kolumne beschreibt sie, was das Schulleben ausmacht.
In der achten Folge widmet sich Eva dem Phänomen Wandertag (Zoo, Dom und Co) sowie den Verwicklungen, die Klassenfahrten mit sich bringen (Zicken, Streit und lange Nächte). Am Ende fragt sie noch ihren Vater, wo der auf Klassenfahrt war. Die Antwort ist sehr persönlich. Die anderen Folgen dieser Kolumne stecken im Label Schulkolumne.

- Eintrag aus dem Klassenbuch (Schluss): Schule, warum ich dich hasse und liebe 21.06.2007
- Eintrag aus dem Klassenbuch. Heute: Warum ich mit Chemie nie konnte 14.06.2007
- Eintrag aus dem Klassenbuch. Heute: Für was ist Schwänzen gut? 07.06.2007
- Eintrag aus dem Klassenbuch. Heute: Zettelchen und Bimmel-Bingo 31.05.2007
- Eintrag aus dem Klassenbuch. Heute: Der Elternsprechtag 24.05.2007
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die neuen postleitzahlen gibts doch erst seit 1993.
sehr gut beschrieben, mir ist jetzt ganz schlecht.
Da hab ich auch was: Wanderung nach Andechs (von Wartaweil aus, einem Kaff am Ammersee). Wir haben die Rekordzeit von einer Stunde für den Hinweg gebraucht. Der Rückweg hatte es aber in sich. Der Lehrer, der dabei war, unser Biolehrer, wollte uns wohl die Natur etwas näher bringen, indem er uns eine "Abkürzung" zeigte, die uns über Hügel laufen, über Bäche springen und über umgestürzte Bäume klettern ließ. 3 Stunden haben wir gebraucht und der "Zickenkrieg" war perfekt ;) Alle beklagten sich furchtbar über Blasen an den Füßen... Ich wusste gar nicht, was die hatten, denn mir hat es Spaß gemacht! Aber ich war da wohl die einzige^^
Achja und dann war da noch Flo, der spaßeshalber mit einem Kumpel um Freundin wetten wollte. Blöd nur, dass sie das mitbekam -> Drama war perfekt.
Eine Geschichte aber hat mich ziemlich entsetzt. Gehört von unserem Astrophysiklehrer:
Er damals im Skilager Schwierigkeiten, die 12-jährigen 6.-Klässler ins Bett zu bekommen und musste sie quasi zum zähneputzen "zwingen". Deshalb wunderte er sich, als sie sich nach getaner Arbeit die Zähne nochmal dick mit Zahnpasta einschmierten. Das war dem Lehrer völlig unbegreiflich und nach langem nachbohren bekam er raus, dass die Mädchen nebenan die Jungs für den Abend zu sich eingeladen hatten, um "Erfahrungen zu sammeln". "Daraus wird wohl nichts" entgegnete unser Lehrer und meinte, er habe noch nie so erleichterte Jungengesichter gesehen... ;)
Lg kleinessuessesengelchen
26.04.2007 - 22:45 Uhr
kleinessuessesengelchen
Da hab ich auch was: Wanderung nach Andechs (von Wartaweil aus, einem Kaff am Ammersee). Wir haben die Rekordzeit von einer Stunde für den Hinweg gebraucht. Der Rückweg hatte es aber in sich. Der Lehrer, der dabei war, unser Biolehrer, wollte uns wohl die Natur etwas näher bringen, indem er uns eine "Abkürzung" zeigte, die uns über Hügel laufen, über Bäche springen und über umgestürzte Bäume klettern ließ. 3 Stunden haben wir gebraucht und der "Zickenkrieg" war perfekt ;) Alle beklagten sich furchtbar über Blasen an den Füßen... Ich wusste gar nicht, was die hatten, denn mir hat es Spaß gemacht! Aber ich war da wohl die einzige^^
Achja und dann war da noch Flo, der spaßeshalber mit einem Kumpel um Freundin wetten wollte. Blöd nur, dass sie das mitbekam -> Drama war perfekt.
Eine Geschichte aber hat mich ziemlich entsetzt. Gehört von unserem Astrophysiklehrer:
Er damals im Skilager Schwierigkeiten, die 12-jährigen 6.-Klässler ins Bett zu bekommen und musste sie quasi zum zähneputzen "zwingen". Deshalb wunderte er sich, als sie sich nach getaner Arbeit die Zähne nochmal dick mit Zahnpasta einschmierten. Das war dem Lehrer völlig unbegreiflich und nach langem nachbohren bekam er raus, dass die Mädchen nebenan die Jungs für den Abend zu sich eingeladen hatten, um "Erfahrungen zu sammeln". "Daraus wird wohl nichts" entgegnete unser Lehrer und meinte, er habe noch nie so erleichterte Jungengesichter gesehen... ;)
Lg kleinessuessesengelchen
26.04.2007 - 22:45 Uhr
kleinessuessesengelchen
Da hab ich auch was: Wanderung nach Andechs (von Wartaweil aus, einem Kaff am Ammersee). Wir haben die Rekordzeit von einer Stunde für den Hinweg gebraucht. Der Rückweg hatte es aber in sich. Der Lehrer, der dabei war, unser Biolehrer, wollte uns wohl die Natur etwas näher bringen, indem er uns eine "Abkürzung" zeigte, die uns über Hügel laufen, über Bäche springen und über umgestürzte Bäume klettern ließ. 3 Stunden haben wir gebraucht und der "Zickenkrieg" war perfekt ;) Alle beklagten sich furchtbar über Blasen an den Füßen... Ich wusste gar nicht, was die hatten, denn mir hat es Spaß gemacht! Aber ich war da wohl die einzige^^
Achja und dann war da noch Flo, der spaßeshalber mit einem Kumpel um Freundin wetten wollte. Blöd nur, dass sie das mitbekam -> Drama war perfekt.
Eine Geschichte aber hat mich ziemlich entsetzt. Gehört von unserem Astrophysiklehrer:
Er damals im Skilager Schwierigkeiten, die 12-jährigen 6.-Klässler ins Bett zu bekommen und musste sie quasi zum zähneputzen "zwingen". Deshalb wunderte er sich, als sie sich nach getaner Arbeit die Zähne nochmal dick mit Zahnpasta einschmierten. Das war dem Lehrer völlig unbegreiflich und nach langem nachbohren bekam er raus, dass die Mädchen nebenan die Jungs für den Abend zu sich eingeladen hatten, um "Erfahrungen zu sammeln". "Daraus wird wohl nichts" entgegnete unser Lehrer und meinte, er habe noch nie so erleichterte Jungengesichter gesehen... ;)
Lg kleinessuessesengelchen
26.04.2007 - 22:46 Uhr
kleinessuessesengelchen
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26.04.2007 - 19:27 Uhr
indietheater
Seine Liebe hatte eine schöne Stimme, manchmal etwas hoch, sonst aber sehr abwechslungsreich. Das einzige Problem: Sie redetete nur gegen 10 Pfennig (Vielleicht für die Damentoilette, oder so).
Simon wechselte den von unserer Lehrerin vorgeschlagenen 20-DM-Taschengeldschein am Jugendherbergeigenen-Kiosk, der neben Chips nur Kondome - wir waren eine sechste Klasse - verkaufte, gegen 10-Pfennig-Stücke.
Schon nach der ersten gemeinsamen Nacht, hatte Simon alles gegeben. Alles. Auch Tränen. Er weinte die ganze Nacht, denn seine Liebe sprach nicht mehr zu ihm. Simon hoffte und hoffte, doch sie blieb stumm. Simon weinte und weinte, doch sie tröstete ihn nicht. er streichelte jedes Teil, polierte die Glasplatte, doch sie blinkte nur fröhlich, Simon etwas geben, konnte sie nicht.
Am zweiten Tag dieser tragischen Liebesbeziehung musste unsere Lehrerin Simon weitere 20 DM geben, er tauschte sie wieder gegen 10 Pfennig-Stücke. Dieses Mal jedoch wusste er, wie seine Liebe sich verhält. Er hatte gelernt. Uns sie verstanden sich.
Am Abreisetag saß Simon den Morgen über vor dem Flipper und weinte. Ich weiß nicht ob er es bis heute überwunden hat.