11.04.2007 - 19:00 Uhr

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Individualisiert den Mainstream!

Text: barbara-wopperer

Wie schön: Der moderne Einzelkämpfer des Individualismus wohnt in Wohnungen, in denen auf Sören-Sesseln achtlos der neueste H&M-Pullover liegt, die IKEA-Regale in der Küche sind gefüllt mit Aldi-Produkten, dazu läuft Underground-Mucke auf dem iPod. Dem Mainstream entkommt man nicht, so scheint es – egal wie individuell man selbst sein will.
jetzt.de stellt deswegen in vier Folgen vor, wie man sich Massenware nähert, ohne in der Masse unterzugehen.

In der ersten Folge: Thomas und sein Projekt „IKEA hacker“ – ein Weblog, auf dem man sich über Wege und Möglichkeiten zum Umbau von IKEA-Möbeln austauschen kann.

In unserer Generation ganz groß geschrieben: IKEA

Kaum einer unter uns, der nicht wenigstens ein Billy Regal im Zimmer oder IKEA Besteck in der Küchenschublade hätte. Aber bedeutet der Siegeszug des Einheitsmöbels, dass wir alle gleich werden? Und was passiert, wenn die Maße unseres Zimmers nicht in den IKEA Katalog passen?
Thomas Meyer, im wirklichen Leben Mitarbeiter in einer Mediaagentur in Wiesbaden, hat genau diese Frage beschäftigt. Seine Antwort ist klar: Man kann auch und gerade mit IKEA Möbeln kreatives anstellen. Im Internet stieß er auf einen amerikanischen Weblog mit dem Namen "IKEA hacker" - eine tolle Idee, wie er fand. Also hat er sich einen eigenen ikea hacker Blog zugelegt und berichtet von dort nun darüber, was man aus IKEA Möbeln so alles machen kann.

++

„Da ich mich eh schon immer für IKEA Möbel begeistern konnte und auch des öfteren deren Möbel zweckentfremdet hatte bzw. Ideen für außergewöhnliche Kreationen hatte, war ich schnell von dem Gedanken gefesselt und habe die Voraussetzungen abgeklärt. IKEA widersprach meiner Idee und der Nutzung einiger Bilder und des Logos nicht, die Domain ikeahacker.de war frei und so konnte es losgehen.

Hier sieht das noch alles gleich aus.

Warum IKEA: Ich glaube, es gibt keine anderen „Einheitsmöbel“, die so bekannt sind wie die des schwedischen Möbelhaus und der IKEA Katalog hat nicht umsonst eine höhere Auflage als die Bibel! Außerdem deckt IKEA alle (Wohn-)Lebensbereiche, die es gibt und (fast) alle Altersklassen und Bevölkerungsschichten können sich mehr oder weniger irgendwie mit IKEA identifizieren. Der Hinweis im Blog „dass ich nicht von IKEA gesponsort werde“ soll auch darauf hinweisen, dass ich dieses Projekt als reinen privaten Blog ansehe. Darum gibt es auf dieser Seite auch keine anderweitige Werbung. Und so soll es auch in Zukunft bleiben.

Der Blog soll langfristig von den Einsendungen der Leser leben. Ich will keine Suche im Netz betreiben und hoffe, dass noch viele Mails mit Ideen und Vorschlägen eintreffen.
Sicherlich wird das nicht dieselbe Intensität wie in den USA erreichen, denn meiner Meinung nach sind Amerikaner deutlich affiner für Do-it-yourself, was auch durch unzählige DIY-Foren und -Sites bestätigt wird. Aber vielleicht kann ich ja einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass auch wir Deutschen uns mehr damit beschäftigen. Manchmal fehlen uns vielleicht nur die kreativen Ideen. Eben „über die Aufbauanleitung hinaus zu denken“.

Hier dann nicht mehr

Anleitungen für die Hacks gibt es auf der Seite kaum und wird es wahrscheinlich auch zukünftig kaum geben, denn ich glaube, die wenigsten dokumentieren ihre Projekte dafür umfangreich genug. Ich glaube auch, dass es eine Menge tolle Ideen gibt, die gar nicht dokumentiert sind - geschweige denn in der Entstehung mit Fotos festgehalten wurden.

Ich selbst bin natürlich äußerst gespannt, wie sich das Projekt weiter entwickeln wird. Aktuell sind die Besuchszahlen noch nicht atemberaubend. Aber immerhin ist der Blog erst seit Anfang März online. Aber die Beteiligung darf natürlich noch wachsen.“

Protokoll: barbara-wopperer

Fotos: dpa, ikeahacker.de

++++++++++

In den nächsten Folgen: Nouvelle Cuisine mit Aldi-Produkten – oder die Frage, wie man aus Konfektionskleidung ein Einzelstück fertigt.


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diegrenzendesgutengeschmacks
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Mag ich Mag ich nicht

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11.04.2007 - 21:41 Uhr
diegrenzendesgutenges…

ganz mein reden. deshalb liebe ich ikea, weil alles so unkompliziert ist. und so grundeinfache sachen, einfach soo leicht veränderbar sind. damit wirbt ja ikea eigentlich auch schon. bei uns wird aus..... eine.... usw. außerdem macht das ganze sau viel spaß! die internetseite ist eine sehr gute idee! bravo! hätte von mir kommen können, aber dazu bin ich immer viel zu faul ;)

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Mag ich Mag ich nicht

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11.04.2007 - 21:47 Uhr
diegrenzendesgutenges…

werbe mich mal ranmachen und meine schöhnheiten da mal hinschicken!

mooch
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Mag ich Mag ich nicht

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12.04.2007 - 00:51 Uhr
mooch

ich dachte iKea wäre von Apple ^^ :D

florentinus
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Mag ich Mag ich nicht

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12.04.2007 - 06:45 Uhr
florentinus

das ist so'n bisschen wie das perfekte dinner auf vox. wir kleinen leute können auch kreativ sein, obwohl wir uns nichts anderes leisten können. bloß werden wir nie lernen, gradeaus in ein mikrophon zu sprechen. stil hat das eher nicht. individualität schon gar nicht.

lafuxa
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Mag ich Mag ich nicht

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12.04.2007 - 09:05 Uhr
lafuxa

wieso gibt es eigentlich diese weitverbreitete angst, dass man an individualität verliert, wenn man bei aldi und ikea einkauft? wird man etwa nur durch möbel, kleidung und essen definiert?

KommentatorFilmicus
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12.04.2007 - 09:10 Uhr
KommentatorFilmicus

...aus LEGO lassen sich auch immer wieder neue Sachen machen, aber grundlegend bleibt es doch nur LEGO.
Viel Spass für alle "Individuellen"!
Sorry, aber das ist lächerlich, wenn man hier von Kreativität spricht...

dasBupfAEn
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12.04.2007 - 09:53 Uhr
dasBupfAEn

das ist einfach nur bescheuert.. was soll das mit individualität zutun habn!? ...das ist einfach das zu machen was man für richtig hält und darauf zu scheißen was andere davon halten. das was ihr hier mach ist nix anderes als mainstream lasst euch einfach selbst was einfallen!! ich pesönlich verziechte auf möbel soweit's geht..

*gedankenrebellion*

trockenholz
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12.04.2007 - 10:53 Uhr
trockenholz

Ikea ist ja schön und gut. Die Möbel sehen recht modern und schön aus. Aber das Problem ist die miese Qualität. Nicht nur, dass die Löcher oft falsch angebohrt sind und man beim Zusammenbauen zum Bohrer greift (denn wer fährt schon mit dem 30kg-Schrank wieder zurück. Auch ist die Verarbeitung mies. Die Sachen quietschen und knacken... gerade beim Bett reißt mich das nachts oft aus dem Schlaf, wenn ich mich bewege und das tolle Bett wieder laut knackt.

diegrenzendesgutengeschmacks
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12.04.2007 - 13:02 Uhr
diegrenzendesgutenges…

was ist dann bitte schön kreativität? ich mache das auch nicht grad um mich von der mainstream masse abzuheben, ich mache das weils spaß macht und um meine möbelstücke zu verschönern bzw. passend zu meinem zimmer zu machen. teilweise auch um eine noch günstigere variante zu bekommen.
und es ist doch klar, dass wenn die möbel so billig sind, dass sie nicht die qualität der teuren haben können. dennoch bin ich mit den sachen völlig zufrieden, bei mir quietscht mein bett nicht, auch waren alle löcher an der richtigen stelle. vielleicht kann hier jemand nicht richtig zusammen bauen! bauanleitungen müsste man lesen und verstehen können. ;)

Jollscherl
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Mag ich Mag ich nicht

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12.04.2007 - 14:37 Uhr
Jollscherl

das war doch schon immer so, dass man sich seine ikea-sachen erstmal als rohform kauft, aus der man dann was anständiges macht. ist das jetzt neu? ach ja, das heißt ja jetzt customizing oder so. auch gut.

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