Soll man brennen?
Der Ticker zum Thema: Auf der jetzt.de-Zeitungsseite am Montag geht es um digitale Musik - im jetztticker geht es um die Frage: Soll man Musik brennen?
Deutschland ist im Downloadfieber - im Tagesticker wurde darüber unlängst bereits diskutiert: Immer mehr Menschen besorgen sich ihre Musik übers Internet. Das ist klar. Unklar ist, ob man das darf und ob man das tun sollte. Deshalb widmet sich die jetzt.de-Zeitungsseite am Montag in der Süddeutschen Zeitung dem Schwerpunkt-Thema Digitale Musik.
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was aber runterladen, brennen&verschenken angeht ... keine ahnung. mit fragen des geistigen eigentums habe ich mich noch nicht auseinander gesetzt. ... jaja, ich weiß. erbärmlich für einen liberalen... .;)
viele derer, die nur brennen gehen ja auch nie auf konzerte, und dann gibt es wirklich überhaupt keine ausrede mehr. dann konsumieren die geistiges Eigentum anderer ohne dass andere dafür jemals was bekommen.
Das geht irgendwie gar nicht.
Und richtige CDs finde ich sowieso schöner. NIEMALS würde ich mir eine CD nur digital "kaufen". Beim nächsten Absturz ist dann alles weg... nein danke.
"Beim nächsten Absturz ist dann alles weg"
nicht, wenn man regelmäßig backups durchführt. und das sollte man ja schon wegen all der anderen daten machen. ;)
@thema
was würde dagegen sprechen, daß musiker ihr geld mit konzerten verdienen, also für die dienstleistung singen/tanzen/musizieren/show bieten entlohnt werden, die musik selbst aber als öffentliches gut gehandhabt wird? was für auswirkungen hätte eine solche nichtregelung auf anderes geistiges eigentum (texte, patente, algorithmen etc.)?
Außerdem sind CDs selbst schon wahnsinnig geeignete Backups :-)
@ puster: es würde dagegen sprechen, dass nicht alle, die die musik hören, auch konzerte besuchen.
Bücher kauft man ja auch und kopiert sie nicht. Schriftsteller verdienen ihr Geld auch nicht (nur) mit Lesungen.
*g* backups müssen ja nicht zwangsläufig auf cds oder dvds lagern. eine zweite festplatte oder zweite partition tut es auch. (und erleichtert das archivieren).
das beantwortet meine frage nicht. auch heute gehen nicht alle cd-käufer auf konzerte und nur weil etwas derzeit usus ist, ist es nicht per se richtig. es ist also (für die fragestellung) belanglos, wie schriftsteller ihr geld verdienen oder ob bücher kopiert werden - oder eben nicht.
meine fragestellung dreht sich darum, ob es etwas wie geistiges eigentum gibt und wenn es eines gibt, ob unterschiedliche formen existieren, die ggf. unterschiedlich behandelt werden müssen (und aus welchen gründen).
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18.03.2007 - 19:15 Uhr
belowlee