Gestatten, meine Namen sind ... Der TKKG-Autor über seine Pseudonyme
Rolf Kalmuczak, der TKKG-Autor, starb vor vier Tagen. Er hat gut 3.000 Geschichten geschrieben - die meisten unter Pseudonym. 1999 sprach er mit dem SZ-Magazin über seine Pseudonyme und seine Arbeit. Wir dokumentieren das Gespräch hier, weil es so viel über die Arbeit und die Person des Autors verrät. / Zur aktuellen Ausgabe des SZ-Magazins kommst du hier.
SZ-Magazin: Wie möchten Sie gern angesprochen werden? Rolf Kalmuczak: Am liebsten mit meinem Namen. Aber mit welchem? Laut Eymers Pseudonymen-Lexikon heißen Sie Joe Adler, Claus Alden, Thomas Alden, Ralf Berger, Don Boston, Frank Burger, Fred Burger, Ralph Burger, Red Burger, John Cain, Ray Carson, Henry Carter, Norbert Clausen, Pat Clifford, Cliff Collins, Glenn Collins, Christian Conradi, Cliff Corner, Jerry Cotton, Cecil Count, Perry Dayton, Sefton Deal, Ralph Decker, Harry Delson, Cliff Dexter, Herb Diary, Mike Donner, Alec B. Dorn, I. Dorn, Frank Douglas, Lionel Dust, Sebastian Eich, Robert Falck, Hector Falk, Robert Falk, Pierre Farot, Helga Fechner, Claus Fellner, Jean-Pierre Ferrer, Henri Ferier, Georg Fleiden, Tobby Hammer, Jörg Heldt, Martin Hillenburg, Bert Hillsen, Norbert Hofberg, Udo Horsten, Pierre Jolas, Robbie Kellog, Robert Kellog, Thomas Kolber, Frank Lambert, Tony Lambert, Robert Loewen, Michael Martin, Phil Moreno, Thomas Ness, Tim Norden, Henry Orlik, Jens Orlik, Frank Orloff, Ted Owens, Fred Parker, Robert Paulsen, Fred Plogau, Ross Randall, Rolf Reiher, Simon Remple, Peter Schadeck, Siggie Seon, Claus Stein, Sebastian Stern, Erik Stettner, Evan Surbank, Martin Tänzer, Peter Trenk, Allan Turner, Marcello Venerdi, Martin Vondrey, Thomas Wank, Tim Wells, Martin Welz, Stefan Welz, Thomas Welz, Michael Wilkow, Stefan Wolf und Bert Wolfgarten. Mein richtiger Name fehlt in der Aufzählung. Mir wäre es am liebsten, wenn Sie mich Kalmuczak nennen würden. Warum nennen Sie sich dann nicht selbst so? Die Pseudonyme brauche ich nur für meine Arbeit. Und die meisten sind schon sehr alt. Viele habe ich nur einmal benutzt. Wie viele Titel sind unter einem Ihrer Namen erschienen? Ich habe bis heute - alles in allem - 400 bis 500 Romane geschrieben, davon knapp 150 Jugendbücher, dazu ungefähr zwei oder drei Dutzend Illustriertenromane, 110 Hörspiele und zirka 2700 Kurzgeschichten. Also kommt man auf weit mehr als 3000 Veröffentlichungen. Sie veröffentlichten auch als Jerry Cotton. Ja. Mein allererstes Pseudonym war Jerry Cotton. Das ist aber ein Sammelpseudonym. Das gebe ich kaum an. Nur noch der Vollständigkeit halber. Wie wurde aus Ihnen der Mann der Pseudonyme? Das hat so ungefähr vor 35 Jahren angefangen. Ich war damals Journalist. Eines Tages kam ein Angebot von Lübbe, das war damals noch ein ganz kleiner Verlag. Der Chef dort bot mir einen Job als Redakteur an. Es ging darum, Romane zu redigieren. Ich habe Jerry Cotton bei einer Auflage von 40000 Exemplaren übernommen und in fünf Jah-ren mit denselben Autoren auf 500000 hochgebracht. Zuerst habe ich denen die Treatments geschrieben, Handlungsskizzen, und wurde irgendwann einer von mehreren Jerry Cottons. Mit Anfang Dreißig habe ich mich selbständig gemacht.
- Nachtschicht 23.10.2011
- Aber sicher Schatz, steht dir ausgezeichnet 14.10.2011
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- Pac die Badehose ein 26.08.2011
Dieser Text von jetzt.de ist in der Süddeutschen Zeitung erschienen. Du kannst die SZ zwei Wochen kostenlos testen - du musst nicht einmal kündigen!
kurz gesagt: er hat sie zurück zu unserer mama geschickt, die die adresse von unserer familie aufschreiben sollte, weil meine schwester damals noch gar nicht unsere adresse auswendig kannte, so jung war sie.
meine schwester zurück zum stefan wolf, hat ihm die adresse gegeben, wir sind gegangen- und nur ein paar tage später lag ein dicker umschlag in unserem briefkasten, in dem sich drei mini-bücher von einer neuen serie befanden.
ich weiß gar nicht mehr genau, worum es in dieser serie ging; auf jeden fall war es eine bücherversion von tkkg, nur mit jüngeren charakteren und kindergerechteren fällen; ich glaube sogar, dass ein paar jüngere geschwister von den eigentlichen tkkg-leuten dort die hauptrolle hatten.
liebe grüße von rolf kalmuczak, stand auf dem umschlag.
(und wir wunderten uns damals noch, weil wir gar keinen rolf kalmuczak kannten!)
ich finde, er war ein wirklich guter mensch.










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14.03.2007 - 20:06 Uhr
baerin27