Dagegen
Fremde Katzen laufen durch den Garten, und ihre Augen sind wie beleuchtete Fenster im dunkeln. Man könnte meinen sie würden einem Geheimnisse verraten, aber auch sie lügen. Den es gibt keinen Ort, an dem wir uns nicht selbst belügen. Sie sucht Bilder. Bilder mit Trauer, nicht mit Tod. Nicht verwischt und doch ohne Präzision. Bilder in denen Angst nicht Gewalt ist. Sie will mit leben, nichts verpassen aber nicht verbiegen. Nichts in Frage stellen, nicht ohne Tränen. Nicht mehr dagegen, sondern einfach mal dafür, nicht mehr rebellieren, sondern akzeptieren. Nicht ohne Angst. Keinen Protest einlegen, keine Meinung einholen, nicht nachfragen. Kein Mitleid vordern, kein Mitleid erwarten, keine Träne vergeuden. Keine Entscheidung zwischen Optionen, die man nie wollte. Keine Meinung bilden, keinen Kommentar geben. Keine 8 Stunden Schlafen. Nicht schlafen, nicht schlafen. Kein jammern, wie es nicht mehr ist und nie war. Nicht aufstehen, aber gehen.
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das bild inspiriert mich. wunderschön. der blick ist suchend, die haare scheinen eine leidenschaft zu erzählen.
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richtig gut. wirklich. Verbeuge mich








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19.02.2007 - 12:57 Uhr
Windmaedchen
Gut. Und mir so bekannt.
[Ein anderer Text, mein Mädchen. Bekannte Lebensweisen. Und Katzen. Ich mag Katzen, auch wenn sie kratzen können. Ein guter Text!]