Endlich Bilder und Poster aufhängen
Nachdem man bereits 5 Monate in der neuen Wohnung wohnt. Ich dachte immer, irgendwann kommt schon der Tag, an dem es mich packt, ich alle Bilder aus dem Zeitungspapier wickel und die Poster aufrolle. Bis dahin waren die weißen Wände ganz nett anzuschauen. Man fühlt sich erwachsen, puristisch, irgendsowas. Heute um Mitternacht jedoch war es soweit, und schon stellt man fest, dass es ohne das Blur-Poster an der Wand einfach nicht dasselbe ist. Dass man eigentlich jetzt erst richtig zu Hause ankommt. Dass weiße Wände allein einfach keine Persönlichkeit haben. Dass sie nichts aussagen über mich, mein Leben und das, was ich mag. Dass meine Poster nur wenig mit Kindheit und Jugend zu tun haben, jedoch viel mit Erinnerung, Erfahrung, Aufwachsen, Wohlfühlen. Deswegen ist es einfach sehr beruhigend, dass Damon fortan mit mir im Wohnzimmer ist.
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schöner text - ich als schon zehnmal umgezogene mit 17 kann das ein wenig nachvollziehen - nur in anderen zeitdimensionen halt..








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17.02.2007 - 21:42 Uhr
Megalomaniac