06.02.2007 - 19:00 Uhr

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Teil 5 der Subkultur-Presseschau: Stierpferde im Einstreu und peinliche Puschelschlappen

Text: stefan-biro

Außerdem: Muskel-Pump mit Kartoffelbrei, Zwiebackmehl für Friedfische und polynesische Tabu-Tattoos. Hier kannst du nachlesen, was auf jetzt.de sonst schon alles über die Nischenjournaille gepostet wurde.

Magazin 2: Blinker Worum geht’s? Europas größte Anglerzeitschrift ködert ihre Leser mit Insider-Tipps aus der Fischerei-Großmeisterei: Raubfisch-Profis, Friedfisch-Experten und Europameister im Big-Game-Fischen reichen sich im Heft die Klinke. Wo fange ich wann wie welchen Fisch? Wer hat den größten und schwersten (Schwarzbarsch gefangen)? Provisorisch gibt’s schon mal die Top 12-Hitparade 2006 von Aal (Spitzenwert 12 Pfund) bis Zander (37 Pfund). Der Appell geht an die Leser, Fische, die das Hitparaden-Rekordgewicht übersteigen, sofort zu melden. Die Redaktion behält sich allerdings vor, „Fische abzulehnen, die nicht eindeutig identifizierbar sind und deren Proportion nicht unseren Tabellen entspricht.“ Die drei besten Headlines: 1. Mein Aal-Jahr 2. Angeln ist besser als Drogen 3. Je größer ein Netz ist, desto mehr ist für Angler drin Der Leser… hat Fang-Fragen ohne Ende, zum Beispiel: „Ich möchte mir dieses Jahr eine eigene Wurmzucht anlegen. Wie mache ich das?“ Der Dreifach-Weltmeister Wolf-Rüdiger Kremkus empfiehlt einen Kompoststapel als Domizil für die Wurmbrut. Das sagt die Redaktion: „Der Februar ist anglerisch ein richtiger Murksmonat. Raubfisch-Schonzeit hier, beißfaule Friedfische dort. Wie soll man den Spaß am Angeln weitergeben, wenn man nicht angeln kann. Aber vielleicht hält das neue Jahr ja auch für Sie einen Siegerfisch bereit.“ Bizarres Paar: Albert und sein Traumhecht
Beste Werbung: Verweis auf die Website der Familie B. Heiner: www.wels-camp-am-po.com Was wir gelernt haben: Rotaugen fahren total auf Zwiebackmehl ab. Verflucht sei der Volltreffer beim Angeln: „Nehmen wir meinen langjährigen Vereinskollegen Albert. Wie ein Besessener fuhr er 20 Jahre lang jedes Wochenende mit seinem Boot auf den kleinen See. Meterhechte hatte er schon gefangen. Aber er wollte unbedingt den ganz Kapitalen. Und eines Tages fing er tatsächlich einen 28-Pfünder. Albert ließ sich überschwänglich feiern, gab den Hecht zu einem Präparator und freute sich wie ein Kind auf die Trophäe. Aber dann wurde er beim Angeln plötzlich „gelassener“. Er kam später ans Wasser und packte früher ein. Er war nicht mehr der Alte.“
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