28.01.2007 - 17:26 Uhr

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An euch......Freunde im Jetzt-Kosmos

Text: Honesty

Nichts ist jemals einfach – selbst wenn es so scheint. Ich schreibe mal wieder einen Text, um auszudrücken, was ich selbst nicht verstehe. Ich zitiere Terry Goodkind, versuche einen qualitativ hochwertigen Text zu schreiben, notiere mir den ganzen Tag über gute Metaphern, Alliterationen und andere Stilmittel, um sie in den nächsten Text einzubauen. Um mich selbst zu verstehen. Ich verstehe mich gut mit ihr – schneller als erwartet. Und mein Herz ist ruhig. Ich sitze um halb sieben in der Frühe wach, um Gedanken zu ordnen, Gefühle zu verstehen… Ich stelle mir vor wie ich selbst einen Sohn habe, der die Phase durchsteht, hoffe dass ich mich noch an jetzt erinnern werde, ihm meine Texte geben. Könnte man die Pubertät überspringen, ich würde es ohne Zögern versuchen. Doch trotzdem, die Sturm und Drang Zeit der menschlichen Entwickelung ist wichtig – dass weiß ich. Ich weiß, dass es gut ist, alles zu hinterfragen. Doch es tut nicht gut zu wissen, das von hunderten von Paaren, Eltern oder insgesamt der Menschen höchstens zwei oder drei glücklich – wirklich glücklich – sind. Ist jeder in meinem Alter, oder jeder, in egal welchem Alter, immer hin und her gerissen? Auf der einen Seite die Gewissheit das Richtige zu tun, erfolgreich zu sein und auf der anderen Seite diese unglaubliche Angst, vor allem was mich erwartet. Ich glaube, dass es jedem in meinem Alter so geht… Ich lese meinen Text noch mal durch – vollkommener Schwachsinn. Eigentlich weiß ich ganz genau was ich will. Ich könnte eine Liste aufschreiben, mit allem was ich verändert will, jedes kleine Detail das mich an mir, meinem Leben oder der Welt stört. Trotzdem weiß ich das es nur eine Zeit ist, und ich mich irgendwann damit abfinden werde. Doch das will ich nicht! Ich will nicht meinen Enkelkindern erzählen, dass wenn ich anders gehandelt hätte, mehr für unsere Welt getan habe, wir nicht verdursten müssten. Dass wir nicht jeden Tag damit kämpfen müssten zu überleben. Pessimismus? Vielleicht, doch vielleicht realistischer als ihr denkt. Ich bin ein Revolutionär? Ich wäre es gerne, doch ich habe Angst, vor egal was ich tu. Ich versuche eine Balance zu finden, zwischen dem, was ich brauche, will, darf, kann und vor allem muss. Ich will mich nicht erklären müssen, und doch tu ich es. Bin ich euch irgendetwas schuldig? Habt ihr je etwas für mich getan? Ja, habt ihr. Ihr hört mir zu, ihr haltet mich am Leben. Du, tangea, hast meinem Herz beigebracht was Liebe und Schmerz bedeutet, und wie man über beides hinwegkommt. Du, Pettersen, gibst mir mit deinen Geschichten Hoffnung, dass ich meine Träume verwirklichen kann. Du, MountMcKinley, lässt meine Liebe, zu der Ferne mit jedem weitern Bild wachsen und bringst mich mit deinen Zitaten zum Nachdenken. Du, Karma, glaubst an mich, obwohl ich selbst es nicht tue. Und das bedeutet mir mehr als du vielleicht denkst. Und ich werde mich weiter rechtfertigen müssen. Das bin ich euch schuldig.


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3 Kommentare

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Karma8
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Mag ich Mag ich nicht

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28.01.2007 - 18:33 Uhr
Karma8

So viele Gedankengänge in Deinem Text.
Gib Dir doch einmal selbst Zeit.
Keiner erwartet etwas von Dir, jetzt,
es besteht keine Not, eine Antwort sofort zu finden.
Lerne, mit den Zweifeln umzugehen.
Ich muss es auch - immer wieder.

Pettersen
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Mag ich Mag ich nicht

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28.02.2007 - 08:52 Uhr
Pettersen

Danke. Ein ganz großes "Danke"!

quakenjetztgebrauchende
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Mag ich Mag ich nicht

0

15.04.2009 - 08:08 Uhr
quakenjetztgebrauchende

PUNKT. Seit Adam und Eva, alles Scheiße. Ralf.


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