Fassung verlieren und eine aufrechte Fassade. oder: Die erste Begegnung mit ihr
Hi ihr, die ihr meine Texte lest. Ich weiß nicht was ihr für einen Text erwartet, wenn er um kurz vor 3 geschrieben wurde – richtig, ich war auf einer Party. Eine Party die ein weiteres Ziel war, eines das ich verfehlt habe. Oder auch nicht, ich muss nur das Ziel anders setzen. Mein Herz war lauter als mein Geist, ich hätte die Tür keinen einzigen Spalt öffnen sollen. Einer, der mir ähnlich ist, das gleiche Problem hatte, es jedoch anders gelöst hatte. Jemand, der sie auch nicht kennt. Jemand, der ein guter Freund ist und glaubt sie zu kennen. Jemand, der jederzeit „ja“ sagen würde. Und sie. Sie, die hinter vielen Türen gefangen immer noch mich erreicht. Sie, die trotz allem, für mich bedeutend ist. Wechsel der Szene, Gespräch mit jemanden. Diesem Jemand. „Und das ist der Unterschied zwischen uns – ich habe keine Angst, außer vor ihr.“ Er nickt, betrunken, doch trotzdem ehrlich. Er hat Angst, ich auch, doch nur vor ihr. Mein Geist wird klarer als der nächtliche Fahrtwind meine Gedanken bündelt. Eine Tür wird wieder zugeschlagen. Ich merke das ich jemanden vermisse – nicht sie, und doch, irgendwie richtig. Kann ich es wirklich schaffen? Kann es funktionieren? Oder wird es keinen Filter geben, der sie aufsaugt? Ich scheitere nicht, ich muss nur meine Ziele woanders hinsetzen.
na das sind doch mal worte, die es spaß macht zu lesen...
weiter so!








0
21.01.2007 - 03:00 Uhr
ApparitionalShadows