17.01.2007 - 19:00 Uhr

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Wieder bei den Eltern wohnen

Text: simon-poelchau

Es kommt immer mal wieder vor, dass man nach Jahren der Mündigkeit und Selbstständigkeit wieder dort hinkommt, wo man sich geschworen hat, nie wieder wohnen zu wollen: ins elterliche Heim. Der Grund, warum man mit 23 oder 25 wieder bei seinen Eltern einzieht ist meistens, dass man vor einem Jahr ins Ausland gegangen ist und sich die WG in der Zwischenzeit aufgelöst hat. Ergo: Man wird nicht gleich zum Loser, wenn man mit 25 mal wieder zu Hause wohnt.

Wir haben zehn Punkte aufgestellt, die man dennoch beachten sollte, wenn man wieder bei seinen Eltern einzieht:

1. Nicht wieder zum Kind werden. In den Jahren der Selbstständigkeit hat man bereits gelernt, wie man ein Bett bezieht, Wäsche wäscht und wo es das beste Brot gibt. Der elterliche Kühlschrank und die Waschmaschine laden dazu ein, sechs bis acht Jahre in seiner Entwicklung zurückzufallen. 2. Das Gespräch Man wird mit den Eltern notgedrungen viel mehr Zeit verbringen, als in den Jahren zuvor. Das bedeutet viele tiefsinnige Diskussionen über die Kindheit und Zukunft (v.a. berufliche). Darauf sollte man sich mental vorbereiten. 3. An die Eltern denken Auch die Eltern haben sich an das alleine Wohnen gewöhnt. Also sollte man sich darauf einstellen, dass die Eltern Marotten entwickelt haben, die man noch nicht kennt.
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