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RocknRoll
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Macht| 29.12.2006 17:52MUSE.
Text: ally1983
Verdammt, ich wünschte ich könnte Matthew Bellamy sagen wie glücklich (selbst in der größten Verzweiflung) mich seine Musik gemacht hat. Aber das ist ja alles Groupietum. Fast 7 Jahre ist es jetzt her. zur Nachhilfe musste ich, Mathenachhilfe, der schlimmste Horror den man sich vorstellen konnte, schon der Gang dorthin eine Folter, viel zu kurz der Weg und nur Zeit für einige Lieder. Eines davon, nein nicht einfach eines, sondern: Muscle Museum. Und ich war weg! Raus aus der Hölle, ausgeblendet die verfluchten Formeln, im Kopf nur diese Zeilen: "She had something to confess to but you don't have the time so look the other way..." Matt Bellamys irgendwie besessene Stimme, sowieso nicht ganz von dieser Welt, diese Verzweiflung, diese Traurigkeit und doch zerbrechlich schön... save me. Auf MTV: dieses noch eigenartigere Video. Diese Atmosphäre. Lena so: Hey, schau mal. Ich seh Bush live am Mittwoch. Willste mit? Ich so: Ah bäh, die kann ich ja gar nicht leiden..aber zeig mal die Karte. und dort stand: 9.2.2000 Bush. English Fire Tour. Und klein darunter: support act: Muse. Ich habe wahrscheinlich irgendwas geschrien. Und dann, an einem Abend fast 7 Jahre später stehe ich in Rom in der Pallalottomatica, Bereich Parkett, inmitten von Tausenden und es trifft mich ins Herz, dieses Lied, achwas es schneidet es in winzigkleine Stücke, die glänzenden Gitarrensaiten, diese Stimme.. damals und heute, so viel liegt zwischen jenem Moment im Forum, als ich 16 Jahre alt war und die Luft rauchig und staubig und mein Herz sprang als der 'support act' zu spielen begann und ich wusste es hatte mich frontal erwischt, diese Musik... und jetzt. Gedanklich tue ich alles gleichzeitig: Ich singe und weine und bin doch ganz ruhig, ich umarme das Mädchen das ich einmal war und die alten Lieder umarmen die neuen Lieder, während irgendwo ein Sternenregen niedergeht, achja nur eine Projektion aber es ist wirklich beinahe wie unter einem Sternenhimmel und inmitten all dem diese fragile, blasse Gestalt, die an der Gitarre schon so fantastisch ist und dann erst am Piano. Ich glaube, ich würde stundenlang zusehen wie seine Finger einfach nur über die Pianotasten gleiten, sie mal streicheln und mal fast zertrümmern. Unendlichkeit. Dramatik, ohne ins Übertriebene abzugleiten, bedrohlich und düster aber niemals aggressiv, und am allerschönsten diese zarten, fernen Melodien. All das ist Muse. Thank you. ![]() ![]() ![]()
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