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Neun Thesen zur Blogosphäre: jetzt.de durchleuchtet die Zukunft des Zukunftmediums
#3 Blogs sind ein soziales Instrument Nicht jeder Blogger hält sich für Ulrich Wickert. Laut der „American Life and Internet Study“ des amerikanischen Meinungsforscher von PEW, bloggen 59 Prozent der Menschen, „um ihr Leben zu dokumentieren“ und 37 Prozent, um mit ihren Freunden Kontakt zu halten. Nur elf Prozent der Blogger geht es um Dinge wie Politik oder Gegenöffentlichkeit. Um einen Blog zu verstehen, muss man nicht nur die Sprache sprechen, sondern auch der gleichen Lebenswelt angehören oder zumindest die gleichen Bands mögen. Laut der PEW-Studie lesen zwei Drittel der Blog-Nutzer nur Texte, die von Freunden und Bekannten geschrieben wurde. Viele Blogger wollen auch gar nicht von der ganzen Welt gelesen werden, sondern sehen in Weblogs nur eine Möglichkeit um mit der Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben. „Privacy Management“ wird deshalb bei Angeboten wie „Livejournal“ immer wichtiger. Man kann einem Beitrag so unterschiedliche Sichtbarkeitsebenen zu verleihen. Dass James Bond dir gefallen hat, kann dann jeder Blog-Besucher lesen, dass du aber gerade mit deiner Freundin Schluss gemacht hast, sehen nur deine besten Freunde.
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