Jugend ohne Sex
Wie ich fast ein keuscher Katholik geworden wäre: Zu Besuch bei einem Seminar für unverheiratete junge Menschen
Sie haben ihr einen eigenen Altar gebaut. Jesus blickt segnend von einer Papptafel, rechts steht eine Madonna. Vorne liegt auf Tüchern eine Bibel, kleine Kerzen flackern, an der Wand hängt ein Kreuz. Und davor sitzt Gabriele Kuby und schimpft über Schwule. „Homosexualität ist gegen die Natur“, eifert sie, „sie zerstört das christliche Fundament“. Sie wettert: „Die ganze Gesellschaft wird homosexualisiert.“ Mit jedem Satz wird sie wütender. Ihre Stimme zittert. Dann ruft sie: „Das ist eine Krankheit, die geheilt werden muss!“ In diesem Moment erkenne ich, dass aus mir kein guter Christ mehr wird. Ich bin einfach zu tolerant.
- Abschied vom Wachtturm: Drei Frauen und ihre Leben nach den Zeugen Jehovas 20.05.2012
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- Im Zeugungsstand 06.05.2012
- Hooligans - Es geht nicht darum, andere ernsthaft zu verletzen 06.05.2012
andere leute fahren übers wochenende zum snowboarden und du gehst aufs anti-ficken-seminar.
ich konnte mich gut in den text einfühlen.
so aus toleranz heraus verbrachte ich auch mal etwas zeit mit solchen beseelten jungen menschen.
aber ich bekam so schlechte laune davon und wurde agressiv und traurig.
erst die brachten mich dazu nie wieder einem gottesdienst beizuwohnen.
freiwillig zumindest.
Und ansonsten: Respekt, dass du's durchgezogen hast, ich hätte wahrscheinlich nicht solange durchgehalten.
Eigentlich ist das, was die Kirche oder selbsternannte Helfer/Propheten einem da versuchen zu geben gar nicht soo schlecht: kein sex vor der ehe heißt nicht nur bis dahin Verzicht, sondern ab da dann mit dem Partner den man liebt das Schönste auf der Welt, "etwas ganz großes", wie diese Kuby ja selber gesagt hat.
Und Verhütungsmittel sind wahrscheinlich wirklich nichts besonders Tolles: denn dadurch KANN es passieren dass der sex nur noch zur Befriedigung der eigenen Triebes dient, also von reinem Egoismus angetrieben wird und nicht weil man den anderen liebt. Denn das ist genau das Problem: Warum zum Beispiel heißt die Rubrik in der hier tausende Leute ihren durchaus wahren Herzschmerz verkünden "Sex" und nicht "Liebe"?
Das ist ja auch der Grund warum die Kirche z.B. Pornos und alles was damit zusammenhängt, oder die Erotik in den Medien verteufelt: Es geht nur um den physischen Akt, nur um das Befriedigen seines eigenen Triebes, nicht allerdings um das Tiefere, viel Schönere: Das Sex die tiefste Verbindung ist, die zwei Menschen eingehen können.
Naja, beim Punkt mit der Homosexualität muss ich dir allerdings recht geben... jeder sollte seine Sexualität ausleben dürfen wie er will.
Insgesamt würde ich als wirklich kaum gläubiger Katholik sagen dass die Kirche es wirklich gut mit uns allen meint, wir dass nur oft nicht begreifen.
Meiner Meinung nach bist du einfach an die falschen Personen geraten. Wegen diesen Idioten sollte man allerdings nicht gleich die ganze Kirche und den Glauben verteufeln.
da wo so viele von uns ihren ersten anständigen rausch hatten - auf den besinnungstagen.
ich hab die jugend 2000 selbst schon erlebt bei nem firmwochenende und bigott ist ziemlich genau das wort, mit dem ich sie beschreiben würde.
trotzdem denke ich, dass sie es im grunde schon gut meinen, aber dann eben über's ziel hinausschießen.
ich würde mich schon als gläubige katholikin bezeichnen, aber trotzdem habe ich noch nie ein problem mit homosexualität gehabt. gehört toleranz nicht genauso zum christlichen glauben?meiner meinung nach schon, das beste beispiel dafür ist meine familie, mein einer onkel ist katholischer pfarrer, der andere ist schwul - und es klappt auch.
Und wie heisst es doch im rheinischen Katholizismus? "So schlimm is Jott jar net."
und:
auch außerhalb der ehe kann sex mit liebe und hingabe geschehen.
26.11.2006 - 23:22 Uhr
jurette
wenn sie es wirklich "gut meinen", wovon hier einige ausgehen, sollten sie sich irgendwo verkriechen, keusch leben und uns mit diesem humbug verschonen!
Die Kirche bildet im Grundsätzlichen nichts andres als einen Haufen stehengebliebener Gedanken und Emotionen in einer ständig im Wandel stehender Gesellschaft mit der sie nicht länger Schritt halten kann. Und es wird wohl auf Ewig die Menschen geben die alten Büchern in denen fantastische Überlieferungen die Jahrhunderte lang gepuscht wurden ihren Glauben schenken werden. Ich denke, so in etwa stimmts..
27.11.2006 - 13:09 Uhr
jurette
keine Ahnung von dem, was in der Kriche geglaubt wird und was Glauben überhaupt bedeutet.
schon mal darüber nachgedacht, ob es nicht sinnvoll ist, einen etwas langsameren moralischen Einfluss in der Gesellschaft zu haben, der nicht jeder Mode unreflektiert hinterherrennt?
2358 Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen sind homosexuell veranlagt. Sie haben diese Veranlagung nicht selbst gewählt; für die meisten von ihnen stellt sie eine Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgend einer Weise ungerecht zurückzusetzen. Auch diese Menschen sind berufen, in ihrem Leben den Willen Gottes zu erfüllen und, wenn sie Christen sind, die Schwierigkeiten, die ihnen aus ihrer Veranlagung erwachsen können, mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen.
Gar nicht so übel. Kann ich gut mit leben.
Dann ist mir aufgefallen, dass der Anfang vom Satz irgendwie vielleicht etwas unpassend ist.. oder eben doch nicht, es ist ja nicht Gott, sondern es sind die verblendeten Übereifrigen, die so intolerabel intolerant sind :)
Ach ja: Nicht umsonst ist die katholische Kirche die mit Abstand älteste und somit traditionsreicheste und größte Institution der Welt. Gegner gab es immer und wird es wahrscheinlich immer geben. Aber die Kirche wird auch immer Bestand haben und vielen Menschen zu einem guten Leben und zum Heil verhelfen.
Nächstes Vorurteil bestätigt, was? Von den Amis hatten wir es hier ja auch schon.
Und IHR kritisiert die Kirche als intolerantn und vorurteilsbeladen...
hehe, danke! Daher auch mein, zugegeben auf unterster Stufe stehender Kommentar...!
zum Glück weiß ich, dass ich niemals auf einer solchen Veranstaltung landen werde. Zumal ihc mich nie selbst anmelden würde, meine Mum mich da nie hinschicken würde und wenn ich mich gewaltsam wehren würde.
und ich glaub an dieser Stelle wäre ein ganz dickes, fettes Lob an meine absolut nichtreligiöse Erziehung -dank dir Mama!-
und eins noch: das sind die "Bösen" von unserer jetzt-page.
nix für ungut und liebe grüße
s
Achso interessant,also auch für Intoleranz gegenüber Homosexualität?Den Grund wüsste ich gern mal.
Ich bin mir nicht sicher ob ich an Gott glaube aber wenn ich es tue dann bestimmt nicht an einen Gott der Homosexualität als falsch betrachtet.Definitiv nicht.Homosexalität ist doch keine Entscheidung die man trifft und bei der man sich für richtig oder falsch entscheidet!
Vielleicht hab ich ja auch was nicht verstanden aber eines ganz bestimmt:Intoleranz gehört nicht in meinen Kopf.
Meine Vorstellungen von Religion sind mit Intoleranz nicht zu vereinbaren,das hat nichts mit Bayern oder Amis zu tun.
"Life sucks? Get a new one! Jesus rocks!"
das schlimme daran ist ja eigentlich, dass sich diese leute "christen" nennen und konsequent alle christlichen grundgedanken wie toleranz und nächstenliebe in themen wie homosexualität ablehnen. schlimm!
Kirche stinkt. geistig.
Gott segne euch.
27.11.2006 - 18:19 Uhr
dagmar76
Eine Tatsache ist, dass die katholische Kirche Sex ausserhalb der Ehe ablehnt. Dies war schon das Merkmal der sehr frühen Christen, die sich u.a. damit gegenüber den heidnischen Kulten absetzten. Im Prinzip brachte das eine Stärkung der Position der Frau, da sie nicht mehr nach Belieben ausgetauscht werden konnte.
Und: es ist ein Merkmal aller christlichen Konfessionen, ja sogar den meisten andern Religionen. Die Sittenlehre der Lutheraner und Zwinglianer war sogar um einiges strenger als die katholische. Jedoch haben diese Konfessionen sich der "Zeit angepasst", und verkünden das nicht mehr lautstark: aber im Prinzip darf ein evangelischer Mensch auch keinen Verkehr vor der Ehe haben. Mit dem noch schwerwiegenden Unterschied, dass ein Katholik dieses "Vergehen" beichten und bereuen kann, während das beim ersteren nicht möglich ist. Ich glaube, hier hat die evangelische Kirche versagt: aus Angst vor Mitgliederschwund verschweigt sie das Thema - obwohl es untrennbar mit dem Christentum verbunden ist.
Gleiches Thema Verhütungsmittel: Für evangelische Christen ist künstliche Verhütung nicht etwa verlaubt: nein, "es wird dem Gewissen der Frauen überlassen, ob sie diese anwenden". Also so harmlos wird das da auch nicht gesehen.
Verkompliziert wird die Lage dadurch, dass die katholische Kirche ein Menschenleben von der Befruchtung an als Mensch anerkennt, d.h., nidationshemmende Verhütungsmittel wie Pille (wirkt nun mal eben in vielen Fällen nidationshemmend) und Spirale einer Abtreibung gleichkommen. Und Abtreibung ist gemäss der Lehre die Tötung eines Menschen
Man muss diese Punkte also angehen: Kann man sich mit den christlichen Grundsätzen identifizieren (u.a. kein GV vor der Ehe), sieht man in einem 2 Tage alten, noch nicht eingenisteten Embryo ein Menschenleben? Diese Fragen gilt es zu beantworten. Und wenn jemand dies nicht vertreten kann, muss er ernsthaft überlegen, ob er sich in einer christlichen Kirchen wirklich noch zu Hause fühlen kann.
Natürlich, niemand ist ohne Fehler: Wenn die Kirche aufzeigt, Verkehr vor der Ehe ist abzulehnen, dann kann es dennoch passieren. Genauso wie ein Mensch, obwohl er gläubig ist, manchmal lügt. Aber man muss sich bewusst sein, dass es schlecht ist und um Vergebung bitten.
Ersetzt durch: Hört doch mit der Polemik auf und überlegt mal ein bisschen, bevor ihr in die Welt hinausposaunt!
Ach und: Gilt natürlich nicht für alle...
weil sie nidationshemmende Wirkung hat. Falls also doch ein Eisprung stattfinden sollte und ein Ei befruchtet wird, was eben trotz der Pille noch vorkommen kann, kann das bereits befurchtete Ei sich nicht einnisten.
Die Verhinderung der Befruchtung (Verhinderung des Eisprungs, Undurchlässigkeit für Spermien) ist eine Seite der Wirkung der Pille. Da diese Funktionen zuverlässig genug eine Schwangerschaft verhindern, ist eine weitere "Sicherheit" eingebaut: Wenn die Eizelle befruchtet wird, wird der Transport durch Eileiter verlangsamt (Tubenfaktor) und die Gebärmutter wird angeregt, den Embryo nicht einnisten zu lassen, so dass er abstirbt.
In wie vielen Fällen das passiert, lässt sich nie genau sagen, aber bei mehrjähriger Pilleneinname ist es sehr wahrscheinlich ,dass es ein- oder mehrmals zu einer solchen "Frühabtreibung" (keine Abtreibung im rechtlichen Sinn, da seit 1969 von Abtreibung erst nach der Nidation die Rede ist) kommt. Regel: je niedrig dosierter die Pille und je unregelmässiger sie genommen wird, destor häufiger kommt es zur Befruchtung (und anschliessend zum Absterben des Embryos im Alter von 1-2 Wochen), wegen den genannten Faktoren.
Fakt ist: wenn eine Frau die Pille nimmt, dann nimmt sie diese, weil sie eben auch aufgrund der Nidationshemmung so sicher ist. Und diese ist in den Augen der katholischen Kirche mit Abtreibung gleichzusetzen, wird also mit Exkommunikation geahndet...
Zusatz: die meisten Minipillen (also reinge Gestagenpillen) verhindern kaum den Eisprung und ihre Wirkung beruht in erster Linie auf der Verhinderung der Nidation, also "Abtreibung" im kirchlichen Sinn.
ohne die zusatzsicherheit der nidationshemmung wäre der PI der Pille sehr hoch und käme kaum als sichere Verhütungsmittel in Frage
Wer Sex für die Ehe "aufsparen" will kann das von mir aus gerne tun, auch wenn ich glaube, dass man dann etwas gewaltig überbewertet - natürlich sollte Sex etwas intimes oder besonderes sein, aber es könnte eine Ehe auch zerstören oder zumindest unglücklich werden lassen, wenn es im Bett einfach nicht klappt.
(auch wenn einiges nur unter vorbehalt),
ich arbeite ehrenamtlich in der Kirchengemeinde,
ich toleriere schwule und lesben,
ich habe eine affäre *g* mit einer richtig süßen frau,
und ich vögel für mein leben gern!
passt das zusammen?
(Ich bin glücklich damit, und habe meine Eigene meinung!)
Mir gefällt dein Schreibstil. :)
Und was jetzt? Soll ich auf so ein Seminar gehen und mich beschimpfen lassen? Ich denke es ist klar, dass man als solcher Mensch Konflikte in sich austrägt. Inzwischen habe ich mich damit abgefunden, ich denke Gott wollte mich so. Und wenn das so ist, dann darf ich auch einen Menschen lieben. Und ich darf seit einiger Zeit erfahren was für ein gewaltiges Geschenk es ist von jemandem geliebt zu werden, und ich kann darin keine Sünde sehen.
Wahrscheinlich wäre ich auf diesem Seminar sehr aggressiv geworden, und ich weiß nicht ob ich jemanden der seit 1968 nach der Wahrheit sucht und sie öfters gewechselt hat wirklich ernst nähme.
Ich mache der Kirche keine allzu großen Vorwürfe, sie ist eben eine 2000 Jahre alte Institution, und als solche der Inbegriff von Tradition. Und gerade von einem Papst, von dem ich das nie erwartet hätte gehen, im Verhältnis, gewaltige Signale der Entwicklung aus.
Was bleibt? Ich werde mich weiterhin in meiner Gemeinde engagieren, eben weil Jugend2000 nicht die Kirche ist. Wenn ich Stärkung für meinen Glauben suche, dann werde ich wieder zu einem Taizé-Treffen fahren. Und ich werde weiter versuchen im persönlichen Gebet herauszufinden, was Gott für richitg hält.
Tatsache ist: Kondome verringern massiv die Ansteckungsgefar, sind aber nicht - wie viele fälschlicherweise glauben - 100%ig sicher. Denken wir hier doch nur an die zahlreichen Schwangerschaften, die trotz Anwendung von Kondomen zu Stande kommen. Wenn also trotz Kondomen Sperma übertragen werden kann, kann da doch auch ein Virus übertragen werden?? Wollte sie nicht vielmehr so etwas sagen?
AIDS ist keine Strafe Gottes. Es gibt viele Erläuterungen der Kirche, dass man Infizierten mit Respekt gegenüber treten soll. Auch sind viele kirchliche Orden in der Pflege von AIDS Kranken eingebunden.
Eine "katholische" Lebensweise schützt viel stärker vor AIDS. Das zeigen auch die Statistiken, dass in Afrika in katholischen Gegenden die Krankheit weniger stark verbreitet ist als in andern.
Die Frage, ob eine Frau, die damit rechnen kann, dass ihr Partner - mit dem sie unter Umständen nicht ganz freiwillig Verkehr hat, was in Afrika häufig der Fall ist - infiziert ist, Kondome anwenden lassen kann und soll, wird ja gerade in diesen Tagen wieder ausführlich diskutiert...
27.11.2006 - 20:05 Uhr
dagmar76
Das Thema Homosexuelle und Kirche hab ich bisher ausgeklammert, da es mir auch schwer fällt, diese zu "verurteilen". Aber sie werden nicht verurteil. Mann solle diese Menschen schätzen und achten. Was verurteilt wird, ist, wenn es eine gleichgeschlechtliche Beziehung gibt, genauso wie eine aussereheliche gemischtgeschlechtliche Beziehung verurteilt wird.
Wenn du also sie dennoch leben willst, ist es deine Entscheidung. Jeder Mensch hat Sünden. Und die Freiheit dazu, sich zu entscheiden, ob er diese oder jene Sünde begehen will. Ich persönlich würde von mir nie sagen, ich hätte weniger Sünden als du, nur weil ich von der Natur aus anders veranlagt bin.
Beziehung gibt, genauso wie eine aussereheliche
gemischtgeschlechtliche Beziehung verurteilt wird."
Das heisst meine Beziehung wird "geachtet und geschätz" wenn ich eine gleichgeschlechtlich EHE führe?!!
nun zum Thema AIDS muss ich natürlich zustimmen, dass ich damit keine 100% Sicherheit bekomme. Aber 99% Sicherheit ist gegenüber 0% schon sehr viel. Dass die katholische Kirche inzwischen auch selber darüber nachdenkt von dem Verbot des Kondoms abzurücken zeigt ja dass offensichtlich viel für den dadurch geschaffenen Schutz spricht.
Und weil eben der Mensch nur ein Mensch ist und sündigt, halte ich es für grob fahrlässig, den Schutz als Sünde zu deklarieren.
Vielleicht müsste man sogar diskutieren, ob nicht dieses Verbot selber Sünde ist, angesichts des Leids das damit über viele Menschen gebracht wurde....
Abgesehen davon finde ich es, gelinde gesagt unglücklich, wenn ich eine Aussage so großzügig interpretieren muss um damit auf einen Konsens zu kommen. Da wir aber auch keine Tonaufnahme dieser Worte habenm und es ja nur eine provokante These gewesen sein könnte ... ist es müßig darüber zu debatieren.
Und weil ich gerade bei Sünde bin: Ich weigere mich sogar meine Beziehung als Sünde zu sehen, mit der ich bereit bin zu leben. Hier komme ich auf einen immerwährenden Konflikt: Wer hat die Deutungshoheit?
Was Sünde ist muss sich aus der Bibel ableiten, und für uns Christen natürlich besonders aus dem NT. Jesus macht keine Aussagen zur Homosexualität, von Paulus gibt es Aussagen die sich dagegen aussprechen. Das spricht gegen mich, andererseits war Paulus aber ein Mensch, der oftmals in seinen Ansichten eher radikal war...
Festgelegt ob es eine Sünde ist wird es aber von der Kirche, und da stimme ich eben nicht zu. Manchesmal brauchte es Zeit bis sich die Erkenntnis durchsetzte, das manches doch keine Sünde war ...
Jesus lehrt eben gerade auch Toleranz, aus dieser Lehre kann ich nichts sündhaftes an einer gleichgeschlechtlichen Beziehung ableiten..
hinweise an mich bitte :)
Ich bin weder Katholik noch gläubig (überzeugter Atheist) aber ich finde Sex sowas von überbewertet.
Mal ehrlich, es ist erbärmlich, wie viele sich hier als eine nicht-beharrte Art von Primaten benehmen. Zu köstlich^^
im endeffekt kann niemand beweisen, ob ein gott (angenommen er/sie existiert tatsächlich) den sex vor der ehe, homosexualität, abtreibung etc. verurteilt oder nicht. deshalb sollte in dieser beziehung jeder für sich selbst entscheiden. die kirche zwingt uns in dieser hinsicht ja nichts auf, obwohl ihre lehren nach wie vor in vielen köpfen der menschen verankert sind, wenn auch unbewusst.
ansonsten: respekt, dass du dieses seminar durchgezogen hast! wäre mir sicher nicht gelungen.
Ein bisschen mehr Fairness hätte ich mir von Dir schon erwartet....
"....Und das Gott Mann und Frau füreinander geschaffen hat, und somit...."Da waren Adam und Eva und Eva gebar Kain und Abel und dann.....wenn es wirklich so gewesen wäre, wären die Menschen doch ausgestorben oder braucht es zur Fortplanzung nicht auch immer noch eine Frau???????Oder hab ich da was falsch in der Bibel verstanden?
Ich glaube somit kann man das "gegen" der Kriche zur Homosexualität nicht begründen, weil diese Entstehungsgeschichte ein bischen unglaubwürdig ist.
Mr.Huebner, Dein Artikel hat versagt, es ist immer leicht zu verleumden und durch Polemik zu begeistern... die eigentliche challenge wäre aber gewesen, die eigentliche message herauszufiltern und richtig darzustellen!!
28.11.2006 - 11:50 Uhr
zisch
Sehen wir all das mal von der anderen Seite.
Könnte an Kubys Gedanken nicht auch was dran sein? Ich meine, geht es uns denn wirklich so gut, dass wir unsere Einstellung zu solchen Fragen nicht zumindest kritisch hinterfragen dürfen?
Kritisch nachdenken ist immer wichtig.
Kuby hat selbst ja auch beide Seiten gelebt- sie hat viel Erfahrung und viel darüber nachgedacht.
Ich finde den Artikel sehr polemisch und suggestiv, was das Titelbild schon verdeutlicht. Wie kann man den Artikel vorurteilsfrei lesen, wenn man im Vorhinein diese polemischen Darstellungen betrachtet?
Einzelne Aussagen zu einem falschen Bild zusammenzufügen ist sehr einfach und die Reportage erinnert mich an eine Hetzkampagne.
Ich denke, dass es wirklich notwendig ist auch einmal die Moraltheologie der Kirche näher zu betrachten und nicht nur als ein "Verbot von oben herab" zu sehen. Ich denke sehr wohl kritisch nach über die Haltung der Kirche gegenüber Sexualität und sehe nicht, dass es etwas Schlechtes vermittelt oder mich einschränkt. Es ist ein sehr schwieriges Thema, doch sollte mann sich vorher einmal informieren, bevor man urteilt.
Als wäre Gabriel Kuby die personifizierte Inquisition von heute, so ist für mich der Artikel geschrieben. Journalimus bedeutet für mich eine gewisse Objektivität zu wahren. Ich bezweifle, dass der Autor dies beabsichtigt hat.
Ich habe die Jugend 2000 selbst kennengelernt und ganz andere Erfahrungen gemacht. Das ist eine Moment aufnahme, die (wenn sie denn so war, wie sie beschrieben ist) sich ganz sicher nicht so einfach verallgemeinern lässt. Ich schließe mich jurette an. Ein Eyecatcher ist der Artikel, mehr nicht
Geh doch mal in den Iran und nehme dort homosexuelle Handlungen vor. Dann wirst Du den Unterschied schon merken.
wo warst du denn?Doch nicht beim selben Seminar wie ich.
diese Frau hat völlig recht und ich finde es gut, dass Frau Kuby über den Wertezerfall unserer Gesellschaft spricht. Endlich jemand,der seinen Mund aufmacht. Als Christ frage ich dich,steht nicht in der Bibel, er schuf sie als Mann und Frau? Und als solsche sollten sie sich auch lieben. Das hat auch nichts mit Intolleranz zu tun. Sie hat doch völlig recht, Homosexualität verhindert das Kinder geboren werden und unsere Gesellschaft hat immer weniger Kinder.Ich selbst bin Einzelkind und kenne viele Familien, die nicht mal ein Kind haben. Frau Kuby hat doch auch nie behauptet,dass du kein Kondom nehmen sollst,sondern dir nur einfach gut überlegen solltest mit wem du schläfst und mit wem nicht. Denn Sex verletzt dich und das Mädchen auf jeden Fall wenn ihr danach die Beziehung beendet. Und Sex ohne Liebe geht nicht und erzähl mir nicht, dass du dir nach 5 Monaten oder so sicher bist, dass du dein Mädchen liebst. Glaub mir dann bist du ein Tor. Du solltest vielleicht nochmal zum Seminar gehen um zu verstehen, was Gabrielle wirklich gesagt hat und vielleicht stellst du dann fest, dass sie Recht hat!
Und übrigens ich bin weder katholisch noch habe ich keine ahnung wovon ich schreibe, denn ich bin ein Mensch der vor einiger Zeit wechselnde Beziehungen pflegte und ich weiss wovon diese Frau spricht.
Was wohl Gott zu alldem sagen würde?
Aber das einzige rote Telefon zu ihm steht ja im Vatikan. Wobei ich persönlich ja glaube: „Kein Anschluss unter dieser Nummer.“
So betrachten: Warum sollte man sich eigentlich den richtigen Umgang mit der Sexualität gerade von einem Verein erklären lassen, dessen Masterminds zölibatär lebende Greise sind?
So weiter zum thema homosexualität... also ich muss erst mal sagen, dass man homosexuelle auf keinen fall diskriminieren darf auch wenn man was gegen homosexualität hat. ich finde und der meinung war ich schon vor dem seminar, dass homosexualität nichts normales ist. ich fande es interessant, dass man den krankheitsstatus der homosexualität aberkannt hat und diese jetzt nicht mehr als krankheit, sondern als "nicht therapierbar" gilt... ich kenne mich im thema therapien gegen homosexualität nicht aus aber es gibt einen weg dies zu heilen. doch wenn einem menschen gesagt wird, dass sein zustand noicht geheilt werden kann wie kann er dann an eine heilung denkne?!? ich finde man müsste wieder therapien für homosexuelle anbieten, denn es gehört ja genauso zur sogenannten freiheit, dass man sich davon wieder heilen lassen kann, also warum soll man das nicht dürfen??? ich finde es echt traurig, wenn ich schwule als politische führer sehe... aber naja sie haben ja ihre sogenannte freiheit...
nun mal eine frage an bernhard-huebner: warum kann man als christ nicht tolerant sein?? also ich persönlich bin überzeugter christ und ich bin tollerant gegenüber menschen, dei anders sind als ich. kartepffele hat da recht, dass zum christlichen glauben (ich finde dies bezeichnung echt nicht schön aber naja) tolleraz einfach dazu gehört... oder warum hat jesus gesagt:"liebe deinen nächsten wie dich selbst" ich kann homosexuelle akzeptieren, aber trotzdem die homosexualität verurteilen, denn der mensch, der homosexuell lebt kann ja nichts dafür wenn er es in dieser gesellschaft so gesagt bekommt, dass seine homosexualität das "normaleste" auf der welt ist.
Der Vatikan?
Opus Dei?
Die Illuminaten?
Oder ein einzelner Seminarteilnehmer mit verschiedensten Profilen?
Ich bitte um Aufklärung?
danke für Deine "freundlich" formulierte Frage. Es handelt sich um Leute mit Charakter, Werten, Glauben und in den meisten Fällen sicher auch um Leute mit dem Glück, eine christliche Erziehung erlebt haben zu dürfen. Und diese möchte nach einem solch provokanten Artikel und zahlreichen schwachsinnigen Kommentaren hier Flagge zeigen!! Und wir freuen uns zu sehen, dass die Kommentare in die richtige Richtung die anderen zunehmend verstummen lassen... :-)
Und falls Du die vorhergehenden Kommentare durchgelesen hast, solltest du gemerkt haben, dass hier nicht nur Nicht-Katholiken, sondern sogar Nicht-Christen gepostet haben....nur als kleine Info.
Auffallend ist nur, dass zumindest drei neue User, den gleichen und recht ungewohnlichen Fehler machen, statt Toleranz, tolerieren... Tolleranz und tollerieren.... zu schrieben.
Oder schreiben alle "Leute mit Charakter, Werten, Glauben" ... Toleranz mit Doppel-L.
Bitte nochmals um Aufklärung!
mit freundlichen Grüßen, eine der "Kackerinnen"
Das wars!
Frau Kuby: Ich wünsche Ihnen alles Gute und Gottes reichen Segen. Lassen sie sich nicht entmutigen! Die wahren Propheten wurden schon immer überhört. Die Wahrheit wollen die Menschen nicht hören. Wir leben in einer gefallenen Welt. Wir brauchen mutige Menschen, wie Sie, die Gottes Wort in aller Reinheit und Deutlichkeit verkündigen!
Also Moralapostel ist schon ein sehr schön passender Nick.
Aber jetzt mal zum Thema: Ich suche noch nach dem Glück, welches meine christliche Erziehung mit sich gebracht haben soll.
Soll doch jeder glauben, wenn er will. Mir gehen Atheisten, die missionieren, genau so auf die Nerven, wie religiöse Menschen. Was aber einfach nicht geht, ist sich zu überheben und sich das Recht herauszunehmen, bestimmte Vorlieben zu verurteilen.
Ich bin der Meinung, dass die Ansicht, Homosexualität sei unnatürlich, schon Diskriminierung ist und unter Umständen zu Gewalt führt.
Ob es nun eine Kuby oder irgendwelche Religionsbosse im Islam sind, im menschlichen Sinne sind sie alle krank. Und tun dabei so, als wäre Sexualität eine Krankheit.
Ein schönes Beispiel:
Das islamische Gesetzbuch zur Bestrafung von Homosexualität:
http://www.mersi-amnesty.de/index.php?m=...
Ja, mein Problem ist, dass mich das alles emotional schon ziemlich mitnimmt.
Aber mich würde es ja mal interessieren, wie FRAU KUBY und ihre Fans es fänden, wenn sie für unnatürlich gehalten und vielleicht auch aus genau diesem Grund geschlagen werden würden.
Ich finde es mal richtig gut das du hier auch deine meinung vertrittst,
so als „betroffener“ (tschuldigung das ich das so sage)
kann dir nur völlig zustimmen, von KUS hab ich bis jetzt auch noch nix gehört
find ich auch sehr interesant, und vor allem gut.
28.11.2006 - 20:16 Uhr
Topf84
DANKE! Besser hätt ichs nicht sagen können.
28.11.2006 - 20:17 Uhr
Topf84
Ich nutze niemanden aus, und ja ich habe maximalen Spaß!
Ich liebe, respektiere, sehe meinen und andere Körper als
geschenk, und lass mich gerne beschenken!
Das bild ist mir völlig egal, der text spielt ne rolle!
28.11.2006 - 20:17 Uhr
Topf84
Soll das heißen alle schwulen und lesben sollten sich zusammen tun, und wir
wären unser nachwuchs problem los? Das wage ich stark zu bezweiflen,
warum bitte verletzt sex mich oder meine partnerin wenn die beziehung beendet ist?
Da verletzen mich nicht erwiederte gefühle, oder sonst irgendwas.
Falls du was verwechselt hast, sex tut der frau event. Beim ersten mal weh!
Warum soll sex ohne Liebe nicht funktionieren? Das geht sehr wohl!
Ich brauche niemanden zu lieben um mit ihm sex zu haben,
solange das auf gegenseitigkeit beruht nutze ich auch niemanden aus,
so was kann man klären, warum soll ich nicht spaß mit jemandem haben,
wenn wir beide interesse daran haben?
28.11.2006 - 20:18 Uhr
Topf84
Ich denke nicht das sex nur in eine feste Beziehung gehört,
und leider sind ehen auch nicht immer fest!
Logisch das eine Beziehung langweilig wird wenn man nur auf einander
rumhockt, was hat das wiederum mit sex zu tun?
Nein, du diskriminierst keine schwulen, aber schwul is ne Krankheit die man
Heilen kann, ja ne is klar ich merke da so einen kleinen wiederspruch!
Derber blödsinn, wenn jemand damit glücklich ist jemand anderes
gleichgeschlechtliches zu lieben, dann ist das doch wohl in ordnung.
Und jetzt noch der wiederspruch in sich ich zitiere:
„warum kann man als christ nicht tolerant sein??
also ich persönlich bin überzeugter christ und ich bin tollerant
gegenüber menschen, dei anders sind als ich.“
Ja, du hast sehr eindrucksvoll bewiesen wie tollerant du bist.
28.11.2006 - 20:18 Uhr
Topf84
Das mit den Charakter, Werten, Glauben lass ich jetzt einfach mal so stehen,
da ich nicht alle über einen kam scheren möchte.
Ich zitiere: „nach einem solch provokanten Artikel und zahlreichen
schwachsinnigen Kommentaren“ werde ich jetzt Flagge zeigen!
Und glaub mal nicht das ich so schnell verstummen werde.
28.11.2006 - 20:19 Uhr
Topf84
Ich akzeptiere homosexualität, und ich steh auf außereehelichen sex,
und trotdem kann ich mich noch immer mit dem katholischem glauben identifizieren!
halte mich aber dennoch nicht für gott, sondern ich berücksichtige einfach das
die bibel schon etwas älter ist, und das einige dinge so langsam als
überholt betrachtet werden dürften.
Habt ihr euch mal überlegt, was ihr da schreibt?????
Also ich war am Wochenende zum Seminar und es war ober ober toll. Ihr könnt doch net einfach so urteilen, wenn ihr noch nie dort wart. Lästern kann ich auch. Ich finde das was Gabriele Kuby sagt ist die Wahrheit und ich unterstütze ihre Meinung vollkommen. Außerden hat sie das mit der Homosexualität gar net so gesagt wie beschrieben!!!!!!! Der Text enthält nicht (nur) die Wahtheit. Und außerdem hat sie auch gesagt, dass sie sie toleriert und dass jeder frei entscheiden kann was er macht. Bevor ihr solche Kommentare schreibt überlegt euch mal was ihr da schreibt. Ich finde dass gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz schön gemein!!!
28.11.2006 - 22:59 Uhr
loquita
ich glaube, dass es hier gar nicht mal nur um diese schwul-lesbischen beziehungen, sex vor der ehe, etc geht als vielmehr um euch selbst. ihr dreht euch in diesem kreisel der selbstverliebtheit, des egoismus, wollt euch verteidigen,...
natürlich hat jeder mensch seinen freien willen, kann und muss sich entscheiden so zu leben, wie es ihm und seinem ego gut tut. und wenn es euch eben gut tut in diesem ganzen sex-hin und her zu leben, mit jemandem in die kiste zu steigen weil ihr gerade bock habt, den eigentlichen wert des "liebe-machens" nicht mehr zu achten, den eigentlichen sinn, dann bitte...
ich meine, schaut in unsere gesellschaft, schaut in diese kaputten familien, schaut in unsere welt - und bitte tut eines nicht, fragt am ende nicht danach, wie denn gott dies alles zulassen könnte! fragt nicht warum er dies zuließ, sondern warum wir es tag für tag tun! .....
Das ist doch eine klare Aussage ... darum geht es also. Der Rest soll verstummen... und die Neuangemeldeten kennen die richtige Richtung. Das ist für mich Fanatismus, keine positive Art Glauben zu leben ...
Die Anzahl der Poster die Teilnehmer an diesem Seminar waren, ist ja auch dermaßen hoch, dass die einizige Erklärung dafür ist, dass dieser Text von jemandem entdeckt wurde, und nun begeisterte Teilnehmer zur "Richtigdrehung" der Sache aktiviert wurden. Das ist per se natürlich nicht böse, aber man kann daraus nicht ablesen, dass es so viele junge Menschen gibt, die die dargestellte Meinung vertreten. Trotzdem darf natürlich jeder weiterhin seine Meinung frei äußern, die Gedanken sind frei ....
Und das Recht nehme auch ich noch einmal in Anspruch weil es immer wieder um ein Thema ging das mich persönlich sehr stark betrifft
also @bbinmg: Um da etwas klarzustellen: Homosexualität wurde von der Liste der Krankheiten gestrichen, definitiv. Und das nicht etwa weil sie als nicht therapierbar gilt (nach dieser Definition müssten nämlich andere Krankheiten auch gestrichen werden, weil man sie nicht therapieren kann ... so bisher z. B. AIDS oder Altersdemenz ...)
Und wissenschaftliche Forschung sagt uns heute, die sexuelle Identität eines Menschen ist mit der Pubertät festgelegt, das kann ich nicht mehr ändern. Da helfen keine Elektroschocks und keine Hormontherapien. Auch die "christlichen" Lebenshilfen die hier Heilung versprechen schaffen es nicht. Der Gründer von www.zwischenraum.net ist ein bekanntes Beispiel für einen Menschen der sich sehr quälte um am Schluss zu erfahren: Ich kann meine sexuelle Orientierung nicht ändern.. Auf dieser Seite können Interessierte auch nachlesen wie es gläubigen Homosexuellen ergeht.
Dein Bemühen mich zu akzeptieren find ich gut, Deine Argumentation nicht ... Paraphrasiert heißt das ja: Das Übel bin nicht ich, das Übel ist die Gesellschaft, die sich nicht dazu durchringen kann mich für pervers zu halten??? Ich weiß nicht ob es mir dann besser ginge ... Übrigens hat mein Umfeld in der Kindheit meine später festgestellte Sexualität nie für normal gehalten ... also niemand hat mich zur Homosexualität angestiftet. Und zum Thema normal oder nicht: Zur Zeit gibt es eine vielbeachtete Ausstellung eines Museums über Homosexualität bei Tieren. Ja es gibt sowas unnormales auch bei Tieren in Freiheit, und das ist wohl dokumentiert...
Und dann muss mir noch jemand erklären wo genau denn der Unterschied zwischen der Temperaturmethode und dem Kondom liegt. Die eine ist offensichtlich in Ordnung, das Kondom war bisher ganz schlimm...
loquita,
1. und letzter Absatz: volle Zustimmung!
3 Mose 20:13
Und wenn ein Mann bei einem Mann liegt, wie man bei einer Frau liegt, dann haben beide einen Greuel verübt Sie müssen getötet werden, ihr Blut ist auf ihnen.
Ein Seminar kann mir tatsächlich nicht mehr helfen ...
Weil wenn es nämlich so wäre, dann hätten ja vor Tausenden von Jahren Menschen darüber "entschieden", was wir heute Sünde nennen, oder? Es wäre nämlich ein Wunder, wenn sie alles genau so überliefert hätten, wie es Gott ihnen gegeben hat (v.a. das NT), denn sie sind ja auch nur Menschen (Männer) gewesen...
Ich bitte um Antworten!
aber diese worte, gebote, sind von gott inspirierte worte, "gedacht und gefromt" von gott zum wohle der menschen. die bibel, wird auch das inspirierte wort gottes genannt, also gibt es keine deutung von menschen in der bibel, wie wenn gott den menschen nutzte um eben diese inspirierten worte niederzuschriben. inspiriert von diesem gott schrieb man also diese worte nieder!
wenn Du eine allgemeine Frage stellst, hast Du meines Erachtens auch eine allgemeine Antwort verdient, und da muss ich sagen ist mir die Antwort von loquita etwas zu eindimensional.
Bei Deiner Frage geht es ja letztlich um eine eigene Wissenschaft, die Auslegung der Bibel oder Bibel-Exegese wie es in der Theologie genannt wird.
Die Frage ist also, wie muss ich denn mit diesem alten Buch, oder besser dieser Sammlung von Gotteserfahrungen (besonders das AT) für mich deuten.
Und hier gibt es sehr unterschiedliche Ansichten, die die jeder Theologiestudent erlernen muss ist die historisch-kritische Exegese. Hier wird berücksichtigt, dass die verschiedenen Autoren in einer bestimmten Zeit in einer bestimmten Kultur lebten, und herauszufinden was denn der Autor sagen will, das ist das Ziel dieser Herangehensweise.
Auf der anderen Seite steht die fundamentalistische Deutung, die von einer sogenannten Verbalinspiration ausgeht, das heißt um das mal platt auszudrücken: Der Autor ist der Drucker, der das ausdruckt was der "Zentralrechner" Gott ihm eingibt. Daraus folgt natürlich direkt, dass die Bibel irrtumsfrei ist...
Das übrigens ist auch die Sicht im Islam, Mohamed war der Sektretär, der Gottes. Deshalb sagen Moslime auch, dass sie einen "ursprünglichen" Text haben ... Doch an der Tatsache, dass es trotzdem verschiedene Gruppierungen gibt (Sunniten, Schiiten ...) zeigt dann doch, dass es ganz ohne Deutung wohl nicht geht.
Abschließend sei zu sagen, dass die Bibelwissenschaften die Bibel heute so weit erforscht haben, das die Texte wohl sehr nahe an dem dran sind, was die Autoren aufschreiben wollten.
Jetzt musst Du selber entscheiden, wie Du mit der Bibel, und damit mit dem Thema Sünde, umgehst ...
"Abschließend sei zu sagen, dass die Bibelwissenschaften die Bibel heute so weit erforscht haben, das die Texte wohl sehr nahe an dem dran sind, was die Autoren aufschreiben wollten."
Versteh ich nicht ganz, wenn die Autoren doch nur die "Drucker" sind. Meinst du vielleicht das es sehr nahe an dem dran ist, was Gott aufschreiben wollte.
Eine letzte Erklärung bitte. Ansonsten Dankeschön für diese kleine Exkursion.
ich finde es schade, wie hier meistens argumentiert und niedergemacht wird. Da hat jemand Frau Kuby aus seiner subjektiven und skeptischen Sicht erlebt und schreibt das Erlebte in einer fiesen und unfairen Art nieder. Dabei werden Menschen, denen Werte noch etwas bedeuten, Christen, die Kirche abgestempelt und verurteilt. Kann man so machen... Aber kann es sein, dass die Konfrontation mit der Wahrheit unbequem ist und manchmal auch weh tut? Keine Frage, dagegen muss man sich schützen und dagegen ankämpfen. So kommt es mir in euren Beiträgen vor.
Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, wie es nach uns weitergeht? Vielleicht gibt es da ja auch noch Menschen, die leben wollen? Im Moment habe ich das Gefühl, wir hinterlassen der nächsten Generation nur Chaos bestehend aus Selbstbefriedigung und Egoismus, kaputte Familien, depressive und ziellose Menschen, ein Blutmeer durch die vielen tausend Kinder, die jährlich abgetrieben werden...
Zumindest sind wir schon auf einem guten Weg.
Aber o.k. du darfst dein Leben leben... Keiner wird dich hindern, auch Gott nicht. Auch wenn ihm das weh tut, wenn er das sieht.
Hast du schon mal darüber nachgedacht, was dich wirklich glücklich macht? Und wie ist es in 30 Jahren damit? Ist das Leben dann für dich vorbei? Oder hast du etwas, was dich trägt? Ich würde es dir wünschen.
Und fürs nächste Mal und für alle, die das Seminar nicht kennen: Bevor du über Dinge herziehst, die du nicht kennst, solltest du sie dir erst mal angeschaut haben. Und dem Herrn Huebner möchte ich sagen: Es ist feige danach über Frau Kuby herzuziehen. Wäre es nicht fairer, mit ihr ins Gespräch zu kommen und ihr persönlich das Erleben des Seminars zu schildern? Ich habe Frau Kuby als eine Frau erlebt, die niemand ihre Meinung aufdrängt. Im Gegenteil, ihre Seminare sind ein Angebot, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Keiner wird zu einem glücklichen Leben gezwungen.
also dass der Autor nur ein "Gotteswortdrucker" ist, das ist ja eben nur eine Möglichkeit die Bibel zu begreifen.
Ob Du die Bibel so oder anders siehst, das ist letzlich Einstellungs-/Glaubenssache.
Wenn ich aber mal, abgesehen von dieser Einstellung der Bibel gegenüber, einfach nur den "Output" des Druckers anschaue, dann wurde dieses Original, um im Bild zu bleiben, immer wieder kopiert, abgeschrieben und vervielfältigt. Daher war dieses Original im Laufe der Zeit vielen Eingriffen unterworfen (ganz besonders z. B. zur Zeit im babylonischen Exil, wo versucht wurde, diese Schriften ganz zu zerstören) . Erst mit dem Buchdruck wurde durch Gutenberg eine sehr dauerhafte Bibel geschaffen. Aufgabe der Bibelforschung war es dann die Veränderungen, die bis dahin stattfanden wieder rückgängig zu machen, und die Bibel sinn- und wortgemäß in andere Sprache zu übersetzen. Das war möglich durch Vergleiche oder Funde (z.B. Rollen von Qumran). Das Ergebnis, die heutige Einheitsübersetzung scheint jetzt sehr gut an die Texte hinzukommen, den die Urschreiber geschrieben haben.
Die Frage die bleibt ist, ob ich mir erlaube diesen Text zu interpretieren, indem ich den historischen Kontext betrachte, oder ob ich das nicht zulasse und diese Worte 1zu1 als immer gültig betrachte.
Also christliche Werte, ja?
Und das sind die richtigen Werte?
Wenn es einen Gott gibt, dann kann kein einziger Mensch ihn verstanden haben. Denn die Behauptung, ihn verstanden zu haben, und die Dreistigkeit, aus seinem Persönlichen Verständnis Regeln abzuleiten, die auch für andere gelten sollen, das ist doch auch eine Art Egoismus.
dafür gibt es zu viele Götter und zu viele Religionen.
Und jede Religion ist von sich überzeugt.
Klar, die Anderen liegen falsch mit ihrer Überzeugung. Und für die Anderen sind wiederum andere die Anderen.
Herzlichen Glückwunsch.
Es gibt bessere Werte als religiöse. Werte, mit denen es sich als Menschheit friedlicher leben lässt. Dass das trotzdem nicht immer funktioniert, liegt einfach daran, dass Egoismus einfach ein Teil der menschlichen Persönlichkeit ist, schließlich ist jeder Mensch für sich selbst verantwortlich, neben seiner Verantwortung für die Gesellschaft, in der er lebt. Dieser Egoismus, den ich meine, hat nichts mit dem, was Christen Sünde nennen, zu tun.
Sünde ist sowieso ein perverses Wort.
Wenn es einen Gott gibt, dann soll er mir doch sagen, was richtig und was falsch ist. Und nicht irgendwelche Menschen, die sich für sein Bodenpersonal halten.
Bis dahin vertraue ich auf meinen Menschenverstand und den kategorischen Imperativ.
Ist ers nicht der Fall, dass Christen geschlagen werden?
90% aller in diesem Jahr Verfolgten und Gefolterten Menschen dieser Welt sind Christen.
Kannste nicht glauben? Schau dich um auf: http://www.opendoors-de.org/
Auch Jesus war ein Verfolgter, er wurde umgebracht, weil er die WAHRHEIT verkündet hatte.
Zu Jugend 2000: Es gibt anscheinend Jugendliche, die etwas konservativeres wie die heutige (mMn) sehr liberale katholische Jugend suchen, darum sind sie ja auch nicht im Bund der deutschen katholischen Jugend organisiert sondern fristen eher ein Außenseiterdasein.
Wenn dann jemand durch diesen Text über die katholische oder andere Kirchen herzieht, fühle ich mich persönlich angegriffen (obwohl - jedem seine Meinung)
Wie in allen möglichen Organisationen gibt es auch in der katholischen Kirche Konservative und Liberale! Das dann die Jugend 2000 von so manchem Pfarrer oder Bischof unterstützt wird ist zwar bedauerlich, aber wir leben ja in einer Demokratie :-)
Da ja hier schon einige Bibelzitate genannt wurden: Im Gegensatz zum Islam und zum Judentum glaubt das Christentum nicht daran, in der Bibel haargenau das Wort Gottes zu finden (darum darf man die Bibel übersetzen, die Thora oder den Koran aber nicht) sondern wir deuten uns die Bibeltexte nunmal seit 2000 Jahren so hin, wie wir sie brauchen, bzw. gehe ich soweit dass die Autoren des alten und neuen Testaments schon für ihre damalige Leserschaft einen Haufen gedeutet haben... sprich - wenn man alle Bibeltexte Wort für Wort glauben würde, käme man ziemlich häufig in Konflikt, da sich viele Bibelstellen gegenseitig widersprechen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich glaube die meisten Jugendlichen (egal ob katholisch, evangelisch oder sonstige Kirchenabspaltungen) haben einen sehr liberalen Glauben und können so der Gesellschaft jede Menge geben. Wer mit Glauben nichts anfangen kann - Pech gehabt, aber man kann ja als Atheist auch ein tolles Leben führen ;-)
von Sr. M. Michaela Mayer ISA, Kloster Brandenburg
Lieber Bernhard,
eigentlich wollte ich Dir eine nette Mail zum Geburtstag senden – nun schreibe ich Dir hier und heute – wenn auch nicht zu Deinem Geburtstag. Dennoch möchte ich Dir zwei Dinge wünschen: Liebe zur Wahrheit und Mut zur Selbsterkenntnis.
Ich bin die Gitarren spielende Schwester, die das Seminar von Anfang bis Ende begleitet und Dich am Schluss auf den Bahnhof gefahren hat. Deine Ausführungen entsprechen nicht der Wahrheit. Sie verleumden die Seminarleiterin, Gabriele Kuby, und ihre Botschaft.
Im Einzelnen:
"Sie haben ihr einen eigenen Altar gebaut"
Lieber Bernhard, mit „Sie“ meinst Du wohl uns Schwestern im Kloster. Ein Altar steht bei uns in der Kapelle, wo Du bei den Gebetszeiten des Seminars anwesend warst. Vor dem Tisch im Seminarraum standen ein Bild von Jesus und Maria und Blumen – für Euch, die Teilnehmer, damit Ihr dahin schauen könnt, wo wir alle wirklich Hilfe bekommen können.
„… und schimpft über Schwule“
Da ich das ganze Seminar dabei war, frag ich mich ernsthaft ob wir im gleichen Raum waren? Denn ich hab Frau Kuby nicht ein einziges Mal über Schwule schimpfen hören! Wenn man das in unserer Zeit jemandem anhängt, begeht man Rufmord. Ich würde sagen, das ist eine gewagte Verleumdung!
„…sie wettert….. mit jedem Satz wird sie wütender….“
Bernhard, kann es sein, dass Du Deine innere Stimmung auf Frau Kuby projizierst? Zumindest wird Dein Artikel mit jedem Satz polemischer und hat mit der Realität des Wochenendes nichts mehr zu tun. Was Du von Frau Kuby behauptest, tust Du selber in schönster Manier – nicht bemerkt?
„militanter Schwulenhass“
Mir scheint Du hast einfach ein Problem damit, eine andere Meinung als die Deine stehen zu lassen! Soviel zum Thema Toleranz, das auf dieser Plattform schon mehrfach bemüht wurde. Frau Kuby hat definitiv KEINEN Schwulenhass – weder einen militanten, noch irgendeinen anders gearteten – „gepredigt“! Dafür stehe ich als Zeuge ein!
- „Ein Wochenende lang sollten wir lernen, als gute Katholiken mit dem Thema Sex umzugehen.“
Lieber Bernhard – da ich den Flyer für das Seminar selbst gemacht habe, weiß ich wirklich nicht, welche Seminarbeschreibung zu welchem Seminar Du da zitierst! In unserem Flyer stand jedenfalls davon nichts! Es stand dort vielmehr u.a.:
„Macht Dich freie Sexualität glücklich?
Wie willst Du mit der Freiheit umgehen, die Du hast?
Wie kannst Du Deine Sehnsucht nach Liebe verwirklichen? und:
Das Wochenende soll dazu dienen, Dir neue Entscheidungen zu ermöglichen.“
Sag mal, Bernhard – wenn Dich die „freie Sexualität“ glücklich macht, dann leb sie doch einfach – Du bist doch frei! Weder Frau Kuby, noch die Kirche, noch irgendjemand an dem besagten Wochenende hat Dir diese Deine Freiheit genommen oder auch nur daran gedacht, sie Dir zu nehmen! Frau Kuby hat einfach nur die Konsequenzen aufgezeigt (die sie übrigens auch mit wissenschaftlichen Untersuchungen belegt hat) – in aller Freiheit – und jeden u. jede in Freiheit wieder ziehen lassen. Ich selbst habe Dich sogar noch zum Bahnhof gefahren! Nennst Du das militant? Ist das Intoleranz? Wo ist denn da Unfreiheit?
Ach ja – was ich Dir auch noch wünsche: Lerne bitte etwas Höflichkeit! Denn Du musst Frau Kuby durchaus nicht lieben, Du musst auch nicht ihre Meinung teilen, aber eine Minimalform von Höflichkeit würde Dir schon besser stehen, als Menschen mit anderen Ansichten als Du selbst sie hast, unflätig zu beschimpfen!
So wünsche ich Dir mit dem hl. Franziskus: „Pace e bene“ – Frieden und Heil.
Sr. M. Michaela Mayer ISA
PS: Ein Wort zu dieser Plattform – es ist billig, anonym mit Mist um sich zu schmeißen! Wo bleibt Euer Mut, für Eure Worte auch gerade zu stehen? Dann wäre nämlich auch bald offensichtlich, wer denn da unter verschiedenen Identitäten auftritt und so eine Mehrheit schaffen will. Aber davor haben manche dann doch vielleicht zu viel Angst?
Dieser Artikel stellt den tatsächlichen Ablauf des Seminars sehr verdreht und entstellend dar. Die einseitigen Aussagen, die Herr Hübner hier macht, beruhen sicher auf seinen subjektiven Eindrücken. Einer ganzen Reihe von tendenziösen und schlicht falschen Sätzen muss allerdings vehement widersprochen werden.
Frau Gabriele Kuby hat auf diesem Wochenende mit drei Co-Referenten zusammen gearbeitet, deren Vorträge in dem Artikel nur beiläufig geschildert werden. Themen wie zum Beispiel das der Empfängnisverhütung sind anscheinend dem Autor sehr wichtig, sie wurden aber eher beiläufig oder auf Nachfrage der Teilnehmer behandelt. Für das Thema Homosexualität hatten wir wegen der begrenzten Zeit nur etwa 30 Minuten zur Verfügung. Es ist unwahr, Frau Kuby zu unterstellen, sie habe gewettert oder geschimpft bzw. auf homosexuelle Menschen verbal eingedroschen. Alle anderen Teilnehmer können allerdings bestätigen, dass zu den Folgen des homosexuellen Lebensstils in durchaus kritischer Weise sachlich gesprochen wurde. Frau Kuby hat sich dabei nicht ereifert, sondern bezog sich auf wissenschaftliche Untersuchungen und Forschungsergebnisse, die die Bundesregierung in Auftrag gegeben hatte. Diese Untersuchungen kamen zu auch für die Wissenschaftler überraschenden Ergebnissen, die sehr zum Nachdenken bewegen. Verschiedene Wortmeldungen von Teilnehmern aus dem Kreis unterstützten diese Darlegungen aus persönlichen Kontakten und Erfahrungen.
Insgesamt würden die meisten Teilnehmer bestätigen, dass es durchaus triftige und auch wissenschaftliche Gründe gibt, die für die christliche Morallehre sprechen. Eine Theologie des Leibes will keineswegs die Sexualität verdammen oder verbieten, sondern den Menschen helfen, im Sinne Gottes damit umzugehen.
Der Artikel tut leider so, als hätten einzelne und heiß umstrittene Detailfragen zur christlichen Morallehre das ganze Wochenende ausgefüllt. Tatsächlich aber stand im Zentrum des Seminars nicht unbedingt die Moraltheologie oder das sechste Gebot, sondern die Liebe Gottes, die sich im idealen Fall in der körperlichen und liebenden Beziehung zwischen Mann und Frau wiederholt.
Frau Kuby hat auch nicht gepredigt, dies war ja meine Aufgabe als Priester... :-)
Und schließlich war es uns als Veranstalter sehr wichtig, nach dem Grundsatz des heiligen Augustinus zu handeln: Man soll die Sünde hassen, aber den Sünder lieben. Dieser Satz wurde auch ausdrücklich auf dem Wochenende zitiert.
Gegen die falschen und teils verleumderischen Aussagen dieses Artikels sollte man bei der Süddeutschen Zeitung eine Gegendarstellung erwirken. Da der Duktus des gesamten Textes sehr stark auf Frau Kuby abhebt, kann ich mich nicht des Eindrucks erwehren, dass hier eine einzelne Person gezielt an den Pranger gestellt und fertig gemacht werden soll.
Abschließend möchte ich die Aufmerksamkeit der Leser auf das Bild lenken, das bisher in der Diskussion weitgehend unbeachtet geblieben ist. Hier wird in einer Graphik Papst Benedikt XVI. in einer verletzenden und herabsetzenden Weise mit Bildern von Kondomen und verkleideten Personen abgebildet. Die Redaktion hielt es offenbar für vertretbar, diese Illustration, mit der die religiösen Gefühle der Katholiken durchaus verletzt werden, auch in der Ausgabe vom Montag, dem 27. November 2006 zu drucken. Bekanntlich ist es nach bundesdeutschem Recht nicht erlaubt, Staatsoberhäupter – und sei es auch dasjenige eines so kleinen Staates wie des Vatikans – in ehrabschneidender und verletzender Weise darzustellen. Die katholische Kirche sollte daher erwägen, bei der zuständigen Staatsanwaltschaft Anzeige zu erstatten wegen öffentlicher Beleidigung eines ausländischen Staatsoberhauptes.
Pfarrer Helmut Baierl
Würzburg
Mitveranstalter des Seminars
01.12.2006 - 12:50 Uhr
Pinguinfarm
Die Grafik ist tatsächich krass - regt aber vielleicht als Provokation auch zum Weiterdenken an, schließlich kann man nicht leugnen, dass die Sexualpolitik des Vatikan gelinde gesagt ein zweischneidiges Schwert ist.
02.12.2006 - 03:40 Uhr
Chris70
(leider) genau meine Erfahrungen.
Hier werfen einige neu registrierte Nonnen und Pfarrer, die ich an dieser Stelle wilkommen heißen möchte, mit sogenannten wissenschaftlichen Argumenten um sich, die auch Gabriele Kuby gerne benutzt.
Eines davon lautet: "Homosexualität ist gegen die Natur" weil ein Homosexueller nicht in der Lage ist, sich fortzupflanzen.
Das ist völliger Unsinn. In der Tierwelt kommt Homosexualität regelmäßig vor, viele Indizien belegen sogar, dass sie für die Evolution von entscheidender Bedeutung ist. Es gibt sogar Froscharten die darüber hinaus ihr Geschlecht jeder Zeit wechseln können. Der Natur ist die Kombination von Geschlechtern völlig egal.
Und jetzt kommt das allerbeste, das ich zu diesem Thema gefunden habe: Es ist ein Irrglaube zu denken, ein Mensch sei entweder ganz homosexuell oder ganz heterosexuell. Jeder Mensch trägt beide Eigenschaften zu unterschiedlichen Teilen in sich. Dabei belegen Studien, dass Menschen mit gesteigerter Homophobie auch die größten homosexuellen Anteile in sich tragen. Will heißen: Je mehr Angst vor Schwulen, desto schwuler.
Denken sie mal drüber nach.
Übrigens ist hier die Website von Gabriele Kuby zu finden, da kann man das Niveau ausloten, auf dem wir uns hier befinden:
www.gabriele-kuby.de
Viele Grüße
Der Bandit
Nun gut. Ich finde ja, dass es in der Biberl dazu ganz schlaue Richtlinen ( 10 Gebote ) gibt, die auch in anderen Religionen in ähnlicher Weiße als "soziale Gesetzgebung" verankert sind.
Warum? Was ist denn ein Staat ohne Kinder? -sehen wir das nicht heute schon? Was ist, wenn mitten in der Ausbildung wegen "versagen der Pille" eine junge Frau Mutter wird? klar..oder? Warum muß es denn Kondome in Afrika geben, habt Ihr euch das schon mal gefragt? Eine Antwort darauf ist, weil wir reichen Länder nichts von unserem Reichtum abgeben wollen und selbst die Medikamente abgelaufen oder schlecht sind. Aber nur ran an den Speck, macht ja nichts das eine Protzend welches trotz Kondom ein aidskrankes Baby bekommt ...oder die Jugendliche die schwanger wird..Freund geht...hmmmm. Eine Hochrechnung gestattet einem dann den Einblick wieviel Kinder man gehabt hätte...hätten auch ich oder du sein können....hmmm. BREAK
Was wäre eine Gesellschaft der Liebe? Kann es nicht auch erfüllend sein wenn ein Partner zu dir sagt, hey Mädel - du bist so spitze- ich lieb dich so wie du bist und das I - Tüpfelchen, nämlich eine erfüllte und respektvolle Sexualität leben wir in der Ehe. Gebt´s doch zu wer wünscht sie sich nicht die aufrichtige Liebe. Und das mit dem die Katze im Sack kaufen glaubt ihr doch nicht wirklich, oder?
Jugend 2000 ist nur ein kleiner wenn auch widerlicher Teil der Kirche. Innerhalb der Jugendlichen, die in der Kirche aktiv sind (600.000 in Deutschland) bildet dieses Pack eine kleine Minderheit, gegen die an allen Ecken und Enden vorgegangen wird.
Der Großteil ist ganz normal, und macht sich einfach ein wenig mehr Gedanken über Gott und die Welt.
Und ja, auch Katholiken ficken, sogar kirchlich legal und vor der Ehe. Einfach mal damit beschäftigen...
Ein Theologiestudent aus München
schimpft
wettert
Mit jedem Satz .. wütender
Stimme zittert
...hass
"
und das ohne Geld - oder hast du was dafür bekommen?
Zunächst aber mal drinnen. Im Beitrags-berechtigten jetzt-Mitarbeiter-Kreis!
Cool. So ganz ohne Hass wird das Herz verkehrt rum dargestellt - wie der gekreuzigte Petrus. Dazu passt den Papst verkehrt darzustellen. Wütend zu werden wäre Hass - wollte man an der vermeintlichen Nonne in aufreizender Positur und einer Gesichts-Unkenntlichkeits-Machung Anstoß nehmen.
Schlangenartig dargestellte Unterarme halten Ovales das man ohne näheres Hinschauen als Hostie misinterpretieren könnte.
Nein, was dieser Priester wohl intolerant ist ...
Dagegen du: das Vorbild! Lässt alles gelten .. auch den Wunsch ca. einer Milliarde Christen dass ihre zutiefst gefühlte Überzeugung nicht sakrilegisch unter Herabniedrigung ihrer heiligen Symbole entstellt werden?
Bekehrung kann man nicht erzwingen. Diesen Stil als dem Ansehen der Süddeutschen Zeitung abträglich und als bedauernswert ansehen zu müssen aufgrund der Toleranz Aller schon :-) Wenn man wollte. Und dabei nicht zu tolerant wäre ;-)
Gruß Chris
21.12.2008 - 16:34 Uhr
msra
21.12.2008 - 16:47 Uhr
msra
raphupe sagte:
Servus!Jugend 2000 ist nur ein kleiner wenn auch widerlicher Teil der Kirche. Innerhalb der Jugendlichen, die in der Kirche aktiv sind (600.000 in Deutschland) bildet dieses Pack eine kleine Minderheit, gegen die an allen Ecken und Enden vorgegangen wird. Der Großteil ist ganz normal, und macht sich einfach ein wenig mehr Gedanken über Gott und die Welt.Und ja, auch Katholiken ficken, sogar kirchlich legal und vor der Ehe. Einfach mal damit beschäftigen...Ein Theologiestudent aus München
ich finde es absoßend so etwas
leider auch unzutreffend dort wo es kirchlich wird - äh un-kirchlich weil die Liebe ohne Gottes Segen keine kirchliche Rechtfertigung erhält
21.12.2008 - 16:50 Uhr
msra
leopardenEnte sagte:
duliebe liese... ich wusste dass es ziemlich konservative leute gibt... aber sowas. das it ja wohl der gipfel. nach so nem seminar würd ich wohl auch austreten
ist es dir bekannt dass man auch lügen kann?








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26.11.2006 - 19:32 Uhr
gewuerzolive