Kolumbien: Ohne Titten kein Paradies?
Schlechte Idee: Versuchen, die durchwachsene Qualität von Telenovelas noch weiter zu untertreffen - und das auch noch in Kolumbien. Das Land ist ein Hort der Telenovelas, der letzte in jeder Hinsicht durchschlagende Erfolg war "Betty, la fea" (Betty die Hässliche), eine Telenovela, in der ein hässliches Entlein zum strahlenden Schwan wird - in Deutschland hieß das dann "Verliebt in Berlin".

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Der Autor sollte wissen, das Sin Tetas no hay paraíso ein Trivalroman ist und die Telenovela dazu die ironisch überspitzte Antwort ist. Das Frauen hier in Kolumbien sich die Brüste vergrößern lassen, ist eine Form der Flucht aus der Armut. Sich einen Mann zu angeln, der dich durchfüttert, kann dich aus dem Slum holen und dir ersparen 12 Stunden am Tag für 130 Dollar im Monat arbeiten zu müssen. Also bitte keine deutsche Überheblichkeit, nur weil etwas nicht in unser Weltbild paßt.
22.11.2006 - 03:20 Uhr
calibjoern
in einem Land, in dem wie heute 4 Bomben an einem Nachmittag hochgehen, sollte man den Leuten auch zugestehen, wenn sie gerne tanzen, trinken und Sex haben. Den normalen Wahnsinn wenigstens zeitweise zu entkommen, kann ich sehr gut nachvollziehen.
Wenn dir deutsches Fernsehen fehlt, kann ich dir nur Streams im Internet und eine schnelle Verbindung wünschen. Darein kann sich dann ein gutbezahllter Europäer flüchten oder arbeitest du für den Mindestlohn?
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21.11.2006 - 04:29 Uhr
Passau