Wie Google mein Leben verändert. Heute: Alle Fragen offen
Der Vorhang dieser kleinen Google-Betrachtungen schließt sich, und alle eingegebenen Fragen bleiben doch offen. Gut, Google, das haben wir erarbeitet, hilft bisweilen: Es spuckt Kochrezepte aus für alles was nicht zusammenpasst, verrät Geheimnisse von Menschen die einen nicht mehr anrufen, löst auf die Schnelle Wissensknoten und bietet den Entscheidungsfreudigen eine gewisse Form der Rechtschreibhilfe. Darüber hinaus erfüllt die Suchmaschine mit ihrer charmanten Suchmasche hundert kleinere Aufgaben, die keine eigene Folge wert sind. Wenn man beispielsweise ein schlechter Journalist werden möchte, kann man jeden seiner Journalistentexte mit dem Satz „Google liefert zum Stichwort XY genau 8709312750 Treffer - ein Beleg dafür, dass XY anhaltend im Trend liegt“ beginnen. Oder man füttert als ganz allgemeiner Mensch seine tagtägliche Neugier mit Google-Anfragen. Ich zum Beispiel bin gerade auf Wohnungssuche und google schon mal die Adresse der demnächst zu besichtigenden Wohnungen. Dabei kommt eigentlich nie etwas Interessantes raus, nur einmal erfuhr ich, dass in der fraglichen Immobilie dereinst eine Pumuckl-Folge gedreht wurde. Trotz dieses beeindruckenden Hintergrundwissens bekam ich das Drecksloch nicht.
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