26.09.2006 - 19:00 Uhr

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Der Fu*k-Film, zwei Minuten Fluchen und verrückte Fans

Text: jan-stremmel

Gute Idee: Zwei Minuten fluchen. Hätten die Coen-Brüder 1998 mehr Wert auf den kommerziellen Erfolg ihres Films gelegt, sie hätten "The Big Lebowski" um zwei Minuten und 14 Sekunden kürzen müssen. Genau so lang dauert es nämlich, bis die Darsteller 260 Mal "fuck" gesagt haben (gezählt von Family Media Guide). Die Szenen, die dann auf immer und ewig im Giftschrank der Zensur verschwunden wären, sind, man ahnt es schon, von emsigen Fans zu einem Filmchen zusammengeschnipselt worden. Ein würziges Konzentrat aus zwei Stunden Coen-Humor. Fuck, dude.
Jeff "The Dude" Lebowski und sein Freund Walter im Film. (Foto: dpa) Bessere Idee: Verkleiden, treffen, bowlen! In den USA genießt "The Big Lebowski" einen Star Trekesken Kultstatus - der acht Jahre nach der Filmpremiere immer noch wächst. Seit 2002 finden in verschiedenen Städten sogenannte "Lebowski Fests" statt. Dort treffen sich Fans, verkleidet als Figuren aus dem Film, trinken Lebowskis Lieblingsdrink White Russian, bowlen und sprechen in Filmzitaten. Das ganze mutet auf den ersten Blick recht nerdig an, ist aber längst ein dicker Event: Auf dem Lebowski Fest am kommenden Wochenende in Louisville spielen Heavy Trash und The Sadies.
Vorfreude ist am schönsten: Fans werben für das "Lebowski Fest" am 30.9. (Fotos: lebowskifest.com)


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