Wie wählen Unis ihre Studenten aus?
Seit dem Wintersemester 2005/2006 dürfen deutsche Universitäten ihre Studenten per Auswahlverfahren selbst aussuchen. Ein Recht, für das viele Hochschulen lange gekämpft haben. Doch seit Anfang des Jahres wird kritisiert, dass sich am Auswahlverfahren per Numerus Clausus, also über den Abi-Schnitt, nichts geändert hat.
Hannah Leichsenring von CHE Consult, dem Centrum für Hochschulentwicklung, beschäftigt sich mit verschiedenen Auswahlverfahren und berät Hochschulen. Im März diesen Jahres organisierte sie eine Konferenz zum Thema „Auswahlverfahren an Hochschulen“ mit, die gemeinsam von Einstieg und dem CHE
durchgeführt wurde.

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ich kenn einige leute aus meinem abi-jahrgang, die jetzt lehramt studieren, die zu schulzeiten vor jedem referat fast nen nervenzusammenbruch hatten. ich bezweifele, dass sich das bis zu ihrer referendariatszeit ändern wird...
Siehst du...und ich wollte Lehramt studieren, weil ich es lieben würde. Ich kenne Leute die ebenfalls bei Referaten beinahe einen Zusammenbruch erlitten haben etc. die können jetzt Lehramt studieren, oder eben Leute, denne einfach nichts besseres einfällt udn die ein solches Studium machen, obwohl sie nicht wirklich Lehrer oder Lehrerin werden wollen. Ich wollte es machen und kann es aber nicht, weil der universitätsinterne NC zu hoch ist. Tja...was soll man sagen, so ist das Leben.
Gutes Interview.
Ich finde es allerdings nicht angebracht, angehende Medizinstudenten auf ihre fachliche Kompetenz vor dem Beginn des Studiums zu testen. Da sollten - wenn überhaupt - auch nur die menschlichen Eigenschaften und die Motivation überprüft werden. Auswahlverfahren, in denen der Student beweisen soll, was er schon für ein Bio-, Mathe- oder Physik-Freak ist, finde ich unnütz und unfair. Dann hätte ich auch nie das studieren können, was ich jetzt mit Begeisterung studiere, weil in meinem Jahrgang einfach nicht die Leistungskurse zu Stande kamen, die ich wollte und für das Studium gebraucht hätte. Kurz: über Motivation, Begeisterung, menschliche Eignung für ein Studium ausfragen - ja, meinetwegen, studienspezifisches Fachwissen nach dem Abi erwarten und vorraussetzen - nein!
"Kurz: über Motivation, Begeisterung, menschliche Eignung für ein Studium ausfragen - ja, meinetwegen,"...na Motivation und Begeisterung kann ich für jegliches Fach heucheln. Wenn ich aber einen klienen Eingangstest in Mathematik bestehen muss, um ein Mathe oder Physikstudim beginnen zu können, macht das einfach Sinn. denn wenn ich bis dahin noch nicht einmal die Grundlagen oder diverse Dinge der mathematik beherrsche, sollte ich das wohl auch kaum studieren.
Wenn du es für künslerische oder gestalterische Fächer sinnvoll findest, solltest du es auch bei anderen so sehen. Jemand kann vielleicht noch kein Klavier spielne, aber soll das dann heißen, er oder sie sei nicht lernfähig? Das ist bei jedem anderen Studiengang dann auch so. Aber die Wahrheit ist nunmal...natürlich ist man lernfähig, wenn ich aber erst zu Beginn meines Kunsstudiums anfange zu zeichen, oder zu Beginn meines Physikstudiums erst anfange, mich für Formeln udn Zahlen zu interessiern, dann ist es einfach zu spät. Denn dafür ist ein solches Studium einfach zu straff. Es gibt viele, die ein Latinum etc. nachholen müssen. Das ist zwar nicht gerade immer leicht, aber noch machbar. Aber im Studium erst anfangen zu malen oder zu rechnen wird einfach zu heftig.
19.09.2006 - 19:30 Uhr
MaynardJamesKeenan
Und deshalb würde ich mich z:B. nie bei einer Bank bewerben. Weil ich bin in Mathe einfach nicht gut genug.








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18.09.2006 - 20:15 Uhr
diedrossel