Echte Arbeit für die Generation Praktikum
Franz Müntefering will notfalls gesetzlich dagegen vorgehen, dass Firmen Hochschul-Absolventen schlecht oder gar nicht bezahlen
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dann mußt du halt gleich in die selbständigkeit und als "Freier" arbeiten. biste genauso schlau...
halt nicht gleich bei dem ersten unentgeldlichen angebot, selbst wenn eine eventuelle anstellung in aussicht gestellt wird, nervös werden und "einknicken".
letztlich machen sich die absolventen selber den markt kaput.
und hat man einmal angefangen als ein halbes jahr ohne lohn zu arbeiten, versucht der nächste arbeitgeber natürlich auch eine außerordentliche Probezeit durchzusetzten.
13.09.2006 - 00:25 Uhr
auf_der_mauer
halt nicht gleich bei dem ersten unentgeldlichen angebot, selbst wenn eine eventuelle anstellung in aussicht gestellt wird, nervös werden und "einknicken".
letztlich machen sich die absolventen selber den markt kaput.
und hat man einmal angefangen als ein halbes jahr ohne lohn zu arbeiten, versucht der nächste arbeitgeber natürlich auch eine außerordentliche Probezeit durchzusetzten.
wer innerhalb eines sechsmonatigen praktikums auch noch urlaub haben will, ist meiner meinung nach ein bißchen weltfremd. praktika sollen berufsvorbereitend sein, oder etwa nicht? später, als freiberufler, hat die little miss oder wie sie heißt, vermutlich jahrelang keine zeit mehr, in urlaub zu fahren, da kann sie sich während dieser zeitlich begrenzten periode schon mal prima drauf vorbereiten.
wir haben zur zeit eine praktikantin, die geht auch jeden abend, egal, was sie noch alles zu tun hat, um sechs uhr nach hause, weil dann ja 'ihre acht stunden um sind'. sie läßt dann einfach den griffel fallen, das ist mir unverständlich. dabei ist sie zudem auch noch IMMER die erste, die geht. vor ein paar tagen hat sie dann auch noch nach ner erhöhung ihrer praktikumsvergütung gefragt (denn JA, sie wird bezahlt), und sich dann gewundert, wieso mein chef sie gefragt hat, mit welcher begründung sie denn bitte meint, mehr geld fordern zu können.
ohne frage muß man darauf achten, sich nicht ausbeuten zu lassen, aber andererseits finde ich, daß ein student oder frisch-absolvent ruhig zu anfang noch ein halbes jahr für weniger geld als leute mit mehrjähriger berufserfahrung arbeiten kann, denn schließlich ist das auch eine lehrzeit. sowas muß man als generationenvertrag sehen. schließlich haben alle mal als praktikant angefangen, ihre ersten berufserfahrungen zu sammeln. auch die arme wurst, die heute vielleicht in arbeit versinkt, kann so lernen, auf was es ankommt und später dann in einem eigenen büro auf tiefgreifende erfahrung zurückblicken und dann die arbeit delegieren.
p.s.:Mit der Begründung "Generationenvertrag" des letzten Absatzaes könnten die Lehrer in den Schulen auch heute noch prügeln.
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12.09.2006 - 22:07 Uhr
stefanr