12.09.2006 - 19:00 Uhr

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Echte Arbeit für die Generation Praktikum

Franz Müntefering will notfalls gesetzlich dagegen vorgehen, dass Firmen Hochschul-Absolventen schlecht oder gar nicht bezahlen

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.


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stefanr
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Mag ich Mag ich nicht

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12.09.2006 - 22:07 Uhr
stefanr

nora
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12.09.2006 - 22:52 Uhr
nora

fände ich gut, so eine regelung. habe heute erst gelesen, dass in deutschland zu wenige hochschulabsolventen ausgebildet werden. sie werden gebraucht, aber zu schlecht bezahlt. ich werde bald mein studium beenden und habe mir fest vorgenommen, kein einziges praktikum danach zu machen! ich hab nämlich schon während meines studiums genug geschnuppert!

Nichts
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12.09.2006 - 23:09 Uhr
Nichts

wirkt ein wenig zynisch, wenn gleich daneben der banner aufblinkt, daß jetzt.de neu praktikanten sucht.

alcofribas
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12.09.2006 - 23:21 Uhr
alcofribas

mein vorschlag: wer ein abgeschlossenes studium, eine abgeschlossene ausbildung oder eine festzulegende zahl von jahren berufserfahrung hat, darf nicht als "praktikant" beschäftigt werden. ganz einfach.

HiLar
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13.09.2006 - 00:19 Uhr
HiLar

@ alcofribas :

dann mußt du halt gleich in die selbständigkeit und als "Freier" arbeiten. biste genauso schlau...

auf_der_mauer
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13.09.2006 - 00:24 Uhr
auf_der_mauer

gebe alcofribas recht, allerdings liegt die verantwortung auch bei den absolventen.
halt nicht gleich bei dem ersten unentgeldlichen angebot, selbst wenn eine eventuelle anstellung in aussicht gestellt wird, nervös werden und "einknicken".
letztlich machen sich die absolventen selber den markt kaput.
und hat man einmal angefangen als ein halbes jahr ohne lohn zu arbeiten, versucht der nächste arbeitgeber natürlich auch eine außerordentliche Probezeit durchzusetzten.

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13.09.2006 - 00:25 Uhr
auf_der_mauer

gebe alcofribas recht, allerdings liegt die verantwortung auch bei den absolventen.
halt nicht gleich bei dem ersten unentgeldlichen angebot, selbst wenn eine eventuelle anstellung in aussicht gestellt wird, nervös werden und "einknicken".
letztlich machen sich die absolventen selber den markt kaput.
und hat man einmal angefangen als ein halbes jahr ohne lohn zu arbeiten, versucht der nächste arbeitgeber natürlich auch eine außerordentliche Probezeit durchzusetzten.

kikuju
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13.09.2006 - 00:27 Uhr
kikuju

naja, alco, aber ich habe mit nicht abgeschlossenem studium auch schon volle stellen erfüllt... und bestimmt nicht als einzige.

keinekueche
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Mag ich Mag ich nicht

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13.09.2006 - 01:18 Uhr
keinekueche

ich finde es immer ein bißchen problematisch, wenn leute mit angestelltenmentalität darüber zu urteilen versuchen, wie praktika in klassischen freiberuflerbereichen wie zb architektur zu bewerten sind.
wer innerhalb eines sechsmonatigen praktikums auch noch urlaub haben will, ist meiner meinung nach ein bißchen weltfremd. praktika sollen berufsvorbereitend sein, oder etwa nicht? später, als freiberufler, hat die little miss oder wie sie heißt, vermutlich jahrelang keine zeit mehr, in urlaub zu fahren, da kann sie sich während dieser zeitlich begrenzten periode schon mal prima drauf vorbereiten.
wir haben zur zeit eine praktikantin, die geht auch jeden abend, egal, was sie noch alles zu tun hat, um sechs uhr nach hause, weil dann ja 'ihre acht stunden um sind'. sie läßt dann einfach den griffel fallen, das ist mir unverständlich. dabei ist sie zudem auch noch IMMER die erste, die geht. vor ein paar tagen hat sie dann auch noch nach ner erhöhung ihrer praktikumsvergütung gefragt (denn JA, sie wird bezahlt), und sich dann gewundert, wieso mein chef sie gefragt hat, mit welcher begründung sie denn bitte meint, mehr geld fordern zu können.

ohne frage muß man darauf achten, sich nicht ausbeuten zu lassen, aber andererseits finde ich, daß ein student oder frisch-absolvent ruhig zu anfang noch ein halbes jahr für weniger geld als leute mit mehrjähriger berufserfahrung arbeiten kann, denn schließlich ist das auch eine lehrzeit. sowas muß man als generationenvertrag sehen. schließlich haben alle mal als praktikant angefangen, ihre ersten berufserfahrungen zu sammeln. auch die arme wurst, die heute vielleicht in arbeit versinkt, kann so lernen, auf was es ankommt und später dann in einem eigenen büro auf tiefgreifende erfahrung zurückblicken und dann die arbeit delegieren.

Runeflinger
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Mag ich Mag ich nicht

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13.09.2006 - 02:01 Uhr
Runeflinger

küche: Hallo, 6 Monate ohne Urlaub? Da haben die meisten Angestellten schon 3 Wochen Urlaubsanspruch, wieso soll ein Praktikant dann keinen haben bzw. sogar noch mehr leisten als die normal Bezahlten?

p.s.:Mit der Begründung "Generationenvertrag" des letzten Absatzaes könnten die Lehrer in den Schulen auch heute noch prügeln.

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