„Anti-Globalisierung“ und „Hübsch geht die Welt zu Grunde“
Gute Idee: Das Buch „50 Vorschläge für eine gerechte Welt" von Christian Felber. Christian Felber schreibt gegen Konzernmacht und Kapitalismus. Durch sein Buch zieht sich eine These wie ein roter Faden: Die Globalisierung ist dafür verantwortlich, dass auf der Welt vieles falsch läuft. So kritisiert er die Ideologie der Standortkonkurrenz und die Vernachlässigung öffentlicher Entwicklungszusammenarbeit. Seiner Meinung nach soll sich der Staat regulierend einmischen, denn von alleine wollen die Konzerne nur ihren Gewinn maximieren und werden keine Rücksicht auf andere Länder und arme Menschen nehmen. Er plädiert für fairen Handel und erklärt, dass ökonomische Subsidiarität, also das Produzieren vor Ort, sinnvoll ist.

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(beziehe mich auf die oben genannten auszüge)
nur mal eins:
nur in einer kapitalistischen und pluralistischen gesellschaft wie unserer ist es möglich, daß das erste buch überhaupt verkauft werden kann/ darf.
in einer antikapitalistischen und totalitären weltgesellschaft (einer die es benötigte um die restriktiven vorschläge des autors letztlich konsequent durchzusetzen) wäre ein buch über die schattenseiten der kollektiv- oder planwirtschaft schlicht verboten.
(zum nachprüfen: jüngere geschichte.)
@ donna: das sehe ich auch so
weil der verlag/ bzw auch der autor mehr erlös aus einem hardcover erziehlt als aus einem taschenbuch. das ist normale verlagspraxis.
aber sicherlich wird der autor, wenn erst mal 20 mal so viel verdient wie die hugendubelkassiererin sein überschüssiges geld jedem buchkäufer mit zur widmung beilegen.
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Liebe jetzt.de Redaktion,
1. weshalb muss der Nutzer immer erst eine Kurzrecherche über die
Autoren tätigen um weitere Hintergrundinformationen zu erlangen?
2. Wieso ist ein Buch gegen Konzernmacht und Kapitalismus per se
eine gute Idee? Überwiegen die negativen Seiten der Globalisierung?
3. Wieso wird ein Buch empfohlen in dem ein hoch regulativer Staat
den Sozialneid überwacht und ein Privatvermögen von mehr als zehn Millionen Euro verbietet? Eine völlig willkürliche Größe.
jetzt ist pop.
und pop liebt posen.
und deshalb ist das empfohlene buch GENAU das richtige jetzt-produkt !
wem neben seiner studentischen altbau-wg-indienurlaub-britpop-bio noch eine portion politische correctness zum eigendesign fehlt, der wird das buch mit handclaps kaufen, und sich über mangelnde substanz nicht beschweren. die pose stimmt.
bei nächster gelegenheit (vielleicht im atomic cafe beim 3. gin-tonic (à 8 euro)) wird er seinem gesprächspartner vom kauf des buches erzählen und glücklich sein.
der kapitalismus machts möglich.
:-)
15.09.2006 - 14:51 Uhr
ribon
posen sind super.
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14.09.2006 - 19:34 Uhr
sesamsemmel