Ewigesleben -- der reine Genuss
Ewigesleben -- der reine GenussWahrlich, wahrlich, niemand kennt,
was die Welt ‚das Leben’ nennt.
Nur eins ist klar: Kein Lebewesen
wär’ ohne Leben je gewesen.
Leben, denken wir beschränkt,
das Leben sei uns ja geschenkt. –
Dieser Irrtum wird verziehen,
wenn wir einseh’n: Nur geliehen !
Leben ist nicht materiell,
erkennt, wer will, an sich ganz schnell,
der, wenn das Leben ihm entweicht,
sich einfach mit sich selbst vergleicht.
Nicht räumlich ist des Lebens Kraft,
nicht stofflich, auch nicht körperhaft.
Dank Einsteins Einheit Raum & Zeit,
ist Leben aus der Ewigkeit.
Sterben heißt zwar Lebensende,
doch wird das hiermit zur Legende,
weil wir alle, dank Geistes Gaben,
eine Portion Ewigesleben haben.
JuergenFriedrich@gmx.de
© zum Teil beim Lermann-Verlag, Mainz, LEBENSNEBEL, sarkastische Gedichte von Jürgen Friedrich
Ich lege Wert auf die Wortschöpfung EWIGESLEBEN - also geschrieben, gedacht, belächelt und gesprochen (besungen?) als ein Wort. - Natürlich wird daneben die „gewöhnliche“ Sprach-Form des „ewigen Neandertalers“ nicht ungültig.
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23.06.2008 - 07:00 Uhr
Ydufree
Ich möcht' so vieles noch seh'n.
Doch in Ewigkeit leben...
Ich glaub' das wär zu viel!
Das Leben kann so viel geben.
Doch einmal kommt das Ziel.
Ich bett' mein Haupt ins kühle Grab
Damit mein Geist sich im Nirwana lab'.
Ydufree