Und weg.
Text: __guru__
Lang war ich ja noch nicht hier auf jetzt.de - und schon bin ich wieder weg. Zumindest fuer eh viel zu kurze zwei wochen.
aber nachdem das mein erster echter urlaub seit mehreren jahren ist - mag ja gar nicht nachrechnen, 19. Jh oder so... ein bisschen salzwasserplantschen und am strand mir mit gitarre nichts einfallen lassen - herrlich!
sollte wider erwarten doch was dabei rauskommen wird es mit einiger sicherheit was ganz anderes werden, als das zeuch, was ich letzthin so produziert hab.
nehm ich mir mal vor.
und damit funktionierts schon nicht mehr.
sollt ich die winselbiskotte vielleicht doch daheim lassen? vielleicht echt auch mal urlaub von musik?
oder wuerd ich mir dann echt eingestehen muessen, dass musik nicht mehr so wichtig ist fuer mich wie frueher?
oder war es eigentlich wirklich die musik, die so wichtig war fuer mich? HALLOOOO! so wichtig _IST_ fuer mich - schau einer an: freudscher verschreiber... ;-) vielleicht war es ja immer nur die sucht, die suche nach habt mich doch alle ganz viel lieb? und musik nur vehikel?
anfangs sicher nicht - aber wann ist es zum gleitmittel geworden? und wann vom pimp up my balzverhalten zum beruf und damit zu arbeit und damit auch manchmal - und immer oefter - zu routine, unlust und uebersaettigung?
weg, weg, weg von allen diesen pop-scheiss. wo die verpackung wichtiger ist als der inhalt. bei indie denk ich momentan eh nur mehr an indie fresse: geschmacksfundamentalisten und musiktaliban mit doherty-hueten!
einfach nur lieder schreiben, ohne nachzudenken, wie man sie so verpackt, dass man sein zielpublikum findet und eine eindeutige USP hat. zum geier - bullshitbingo!
sandstrand. viel wichtiger jetzt.
ich lass die gitarre nicht daheim, aber im hotelzimmer darf sie sich ein bisschen von mir ausruhen. immerhin.
den spass an der musik wieder finden. den sinn der musik wieder finden.
urlaub.
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