25.07.2006 - 19:00 Uhr

0 23 Über Twitter weiterempfehlen

US-Marines rekrutieren ihren Nachwuchs jetzt auch auf MySpace

Text: durs-wacker

Das Militär in den Vereinigten Staaten von Amerika will dort sein, wo sich junge Leute und potentielle Nachwuchssoldaten aufhalten. In den Schulen sind die Recruiter sowieso schon Stammgäste, jetzt haben sie die Social Network-Seiten für ihre Zwecke entdeckt.

Angestrichen: Durch den Irak-Krieg ist das Militär gezwungen, unter jedem Busch nach neuen Rekruten zu suchen. Wer sagt denn das? Steve Morse vom "Central Committee" für Kriegsdienstverweigerer in den USA.
US-Marine Lance Cpl. Rodney V. Trinidad. Das Bild von ihm entstand 2004 im Irak. (Foto: afp) In welchem Zusammenhang hat Morse das gesagt? Die US-Marines werben neuerdings mit einem eigenen MySpace-Auftritt um Nachwuchs. Und Morse findet es schlicht widerlich, dass eine Website, auf der Jugendliche Freunde suchen und finden zur Anwerbung neuer Soldaten genutzt wird. Interessiert sich für den Marines-Auftritt überhaupt jemand? Mehr als 12.000 User haben sich bereits als Freunde der Marines eingetragen. Anlässlich eines Recruiting-Events auf Hawaii sagte Sergeant Brian Lancioni in Bezug auf die Rekrutierungsanstrengungen auf Netzwerkseiten wie MySpace: "That´s definitely the new wave." In den fünf Monaten, in denen es das Marines-Profil auf MySpace gibt, haben angeblich mehr als 430 Interessierte via MySpace den Kontakt zu einem Militär-Recruiter gesucht.


Neue Magazin-Texte:

Mehr Texte von jetzt.de liest Du jeden Montag in der Süddeutschen Zeitung - außerdem dienstags im Lokalteil der SZ. Du kannst die SZ zwei Wochen kostenlos testen - du musst nicht einmal kündigen!

Textoptionen
Mehr Texte von
durs-wacker
Mehr Texte zum Label
Textmarker
Text Freunden empfehlen Text drucken Text melden
Der Text gefällt Dir?
Lesenswertpunkt schenken
Fehler gefunden?
Report an Error
Hier bei jetzt.de anmelden,
Texte schreiben und kommentieren.
23 Kommentare

speichern

Alle Kommentare anzeigen

Stiiivo
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

25.07.2006 - 20:10 Uhr
Stiiivo

das ist ma wieder so typisch... der absolute witz, wenn ihr mich fragt...

alcofribas
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

25.07.2006 - 20:29 Uhr
alcofribas

das ist eben bush-land. wundert einen gar nicht mehr.

DagnyTaggart
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

25.07.2006 - 23:05 Uhr
DagnyTaggart

Da haben wir es schon besser: Der Wehrdienst erledigt die Ersatzsuche fürs Kanonenfutter viel besser.

malasuerte
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

26.07.2006 - 01:25 Uhr
malasuerte

myspace- a place fr friends.

spoonyluv
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

26.07.2006 - 01:51 Uhr
spoonyluv

ja und?
sowas nennt man pragmatisch und legitim man muss den kunden dort abholen wo er steht (nix neues) das macht jeder so der geld verdienen möchte oder sonstiges nur weil es jetzt die böse amiarmee macht braucht man seinen antiamerikanismus nicht weider auszupacken.
ausserdem finden manche die armee ja auch "cool" und fühlen sich nicht unbedingt dadurch ins hexenhaus gelockt deswegen calm down kids

schrotthaufen
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

26.07.2006 - 04:01 Uhr
schrotthaufen

wie lautet denn die url zu diesem ominösen auftritt? die myspace suche spuckt mir nichts aus

nelo
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

26.07.2006 - 09:11 Uhr
nelo

typisch usa.

mr_mulilo
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

26.07.2006 - 09:18 Uhr
mr_mulilo

Was soll die Aufregung???
Die Armee in den USA ist keine Diktatormiliz, sondern steht sehrwohl auf dem Boden der verfassung. Nur logisch das sie alle legalen Wege gehen dürfen um Nachwuchs zu rekrutieren.

Wird jemand auf myspace gezwungen bei irgendwas mitzumachen?

mattson
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

26.07.2006 - 09:52 Uhr
mattson

vote44

vote44 versteht sich als Aufklärungsbewegung, die junge Amerikaner und Europäer in Paris, Barcelona , London, Amsterdam, Prag, Berlin oder New York durch Konzerte und Events zusammenbringt.

"The most common way people give up their power is by thinking they don't have any." (Alice Walker)


Menschen geben ihre Macht am häufigsten dadurch auf, dass sie glauben, sie hätten keine.

vote44 versteht sich mit der politischen Aufklärungsarbeit als Orientierungshilfe für junge Menschen. In diesem Sinne haben die Gründer von vote44 eine Vorbildfunktion für eine nachkommende amerikanische Generation, die nicht mehr an die eigene Kraft glaubt. vote44 will zeigen, wieviel politische Schlagkraft eine solidarisierte und vernetzte Minderheit von im Ausland lebenden Amerikanern hat und wie diese mit dem Willen zur Veränderung genutzt werden kann.
Die letzten Wahlen haben gezeigt, dass gerade die jungen Wähler sich für John Kerry entschieden haben, was in den amerikanischen Medien diskutiert worden ist. Das ist das Programm von vote44: Eine junge amerikanische Generation zu mobilisieren, die nicht mit der aggressiven Politik der machtbesessenen Bush-Administration einverstanden ist.

vote44 Networks aktiviert durch gezielte Kampagnen und medial inszenierte Aktionen das Potential an Amerikanern im Ausland und motiviert diese Briefwähler zum engagierten politischen Denken.

Die "europäischen" Amerikaner sollen für den Wert sensibilisiert werden, den ihre Stimme hat. Durch die gezielte Ansprache der amerikanischen Wähler versucht vote44 an der amerikanischen Politik teilzunehmen, da der Ausgang der vergangenen wie auch künftigen US-Wahl uns alle betrifft.

"Ob wir es wollen oder nicht, die Weltpolitik wird langfristig von dem Ausgang der Wahlen in den USA abhängen. Damit wird diese Frage auch zu einem europäischen Problem", so Matt Lehitka, Gründer von vote44 Networks.

vote44 hat den Gedanken, die jungen Amerikaner in ihrer Gesinnung zu politisieren und so eine Brücke zwischen den Kontinenten zu bauen, um globale Politik nicht allein den Mächtigen in Washington zu überlassen. In Europa leben ca. 5 Millionen amerikanische Wähler. Die meisten von ihnen haben an der letzten Präsidentschaftswahl nicht teilgenommen.

Amerika erlangte nach dem zweiten Weltkrieg einen Großteil seines Einflusses durch die Attraktivität seiner in die Praxis umgesetzten Ideen - das Land der persönlichen Freiheit, der Gleichheit vor dem Gesetz, der sozialen und wirtschaftlichen Möglichkeiten. Mit dem Aufstieg des medienindustriellen Komplexes im Zuge des wachsenden Wohlstands nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Botschaft ebenso nachhaltig wie flächendeckend verbreitet, in erster Linie durch die Massenkultur des Hollywood-Films und der Popmusik.

Die aktuelle US-Regierung bringt alle Werte der Rechtstaatlichkeit und der historischen Rolle des Befreiers in Misskredit, um ihre strategischen Interessen mit militärischen Mitteln durchzusetzen.

Vergangenes Jahr tauchte eine neue Macht auf, um der US-Politik Paroli zu bieten: die globale öffentliche Meinung.

Nelson Mandela, die ultimative Ikone moralischer Autorität, sagte bereits in einem frühen Stadium " Amerika ist eine Bedrohung für den Weltfrieden."

vote44 arbeitet daran, dass die amerikanische Führung, die mit beispielloser militärischer Macht vorgeht, ihre Ziele politisch nicht erreichen kann. Durch eine Stärkung der globalen Öffentlichkeit und Mobilisierung der jungen Amerikaner geht vote44 gegen eine unilaterale Haltung der USA an, die sich bewusst über die Interessen anderer Nationen hinweggesetzt haben.

Die weltweite Allianz aus Künstlern und Intellektuellen, die sich letztes Jahr formiert hat, soll bis 2008 fortgesetzt werden. vote44 setzt dabei auf die Unterstützung von Künstlern wie beispielsweise Eminem oder den international renommierten Filmregisseur Wim Wenders. Mit unserer weichen Macht des globalen Bewusstseins gehen wir gegen die harte Macht Amerikas vor.

Wir brauchen jede Stimme gegen die Bush & Merkelpolitik!
NEIN zu MERKEL - heißt NEIN zu BUSH

mr_mulilo
Melden!
Zitieren
Mag ich Mag ich nicht

0

26.07.2006 - 10:34 Uhr
mr_mulilo

Na super copy&paste kannste......andere Texte und Debatten vollspammen scheinbar auch :-(

Weiter Seite 1 2 3

Alle Kommentare anzeigen


Speichern

Jetzt-Mitglied

durs-wacker unbekannt

durs-wacker

ist jetzt-User und hat diesen Beitrag verfasst.