US-Marines rekrutieren ihren Nachwuchs jetzt auch auf MySpace
Das Militär in den Vereinigten Staaten von Amerika will dort sein, wo sich junge Leute und potentielle Nachwuchssoldaten aufhalten. In den Schulen sind die Recruiter sowieso schon Stammgäste, jetzt haben sie die Social Network-Seiten für ihre Zwecke entdeckt.
Angestrichen: Durch den Irak-Krieg ist das Militär gezwungen, unter jedem Busch nach neuen Rekruten zu suchen. Wer sagt denn das? Steve Morse vom "Central Committee" für Kriegsdienstverweigerer in den USA.
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man kann kritisieren, wo und warum sie irgendwohin geschickt werden, aber an so grundsätzlichen Dingen rumzumäkeln, ist ein bisschen unrealistisches Gehabe
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26.07.2006 - 19:22 Uhr
eisengrau
Die G.I.'s die ich hier kennengelernt habe, waren froh, aus ihrem Drogensumpf, ihren kaputten Familien oder der Arbeitslosigkeit raus zu sein, oder lieber in Deutschland kaserniert, aber mit Bewegungsfreiheit rumzugammeln als in den Staaten im Knast zu sitzen.
Trotzdem habe ich bei keinem das Gefühl, dass er damals wusste, worauf er sich einließ. Die meisten konnten kein Wort der Sprache des Landes, in dem sie Jahre zubringen wollten und bei manchen hatte man den Eindruck, sie wussten nicht mal recht, auf welchem Kontinent sie sich gerade befanden. Dafür hatten sie alle Heimweh, aber tüchtig.
Kurz: Das waren keine kühnen Krieger, sondern halbe Kinder, die man bei ihrer Abenteuerlust oder ihrem sozialen Notstand gepackt hat und bei denen man sicher recht froh war, dass man sie aus dem Land und aus der Arbeitslosenstatistik hatte.
Traurig sowas.