You have been the one for me
„Ne, ich bin einfach nicht der Fernbeziehungstyp.“ ,sage ich und will meinen Kopf gegen die Wand der Sackgasse schlagen, vor der ich grad stehe. Jedes mal bei „Goodbye my lover“ ist es wieder dasselbe. Ich fühle mich schrecklich, weil ich dich verlassen werde. Und ich liebe dich so sehr. Aber ich liebe dich so sehr. - Mein Leben muss eben diese Wendung machen, damit ich mich entwickle, zu dem Menschen, der ich sein werde. Ich muss weg hier und endlich auf eigenen Beinen stehen. Mir meine Freunde neu erkämpfen, allein in meiner Wohnung sitzen und nicht wissen, was ich heute abend mache. Kein Handyklingeln und dann nach und nach wieder ein Mitglied der Gesellschaft werden. Ich muss hier weg und alles neu beginnen. Da bin ich mir ganz sicher. - Aber was mache ich mit uns? Es ist das Ende. Im Moment einigen wir uns noch auf eine Affäre. Das ist so lächerlich, wir werden uns neu verlieben, beide. Was wird aus mir? Meine ganzen Träume werfe ich über Bord. Wir wollten heiraten und hatten uns sogar schon darauf geeinigt, dass ich die Kinder bekomme. Und im Hosenanzug rumlaufe. - Stattdessen werde ich die letzte Kiste im Auto verstauen, mich umdrehen, dir die Tränen aus den Augen wischen, einen Kuss geben, danach losfahren. Vielleicht gegen den nächsten Baum oder eben ins nächste Leben. - Wie unromantisch. Wie dramatisch. „Es ist als würde man seinen eigenen Todestag kennen“.
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arrrg...
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23.07.2006 - 15:35 Uhr
herzmadel